Autor: Michael
Die Tiefenentspannung nach Jacobson wurde in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts von dem amerikanischen Arzt Edmund Jacobson entwickelt. Im Verlauf der Zeit wurde das anfangs recht zeitaufwendige Verfahren weiterentwickelt und vereinfacht.

In den letzten 15 Jahren konnte sich die Progressive Muskelentspannung in Deutschland immer weiter behaupten, bis sie 1987 durch die Kassenzulassung zum Bestandteil der psychosomatischen Basisversorgung aller Krankenkassen geworden ist. Das Entspannungsverfahren zeigt Wirkung bei einer Vielzahl psychosomatischer Störungen wie Schmerzen, Bluthochdruck sowie Angst- und Schlafstörungen.
Wie funktioniert Progressive Muskelentspannung?
Progressive Muskelentspannung ist ein systematisches Muskelentspannungstraining, welches das Körperbewusstsein fördert. Der Wechsel von Anspannung und Entspannung dient der besseren Wahrnehmung der jeweiligen körperlichen Zustände, wodurch ein aktives Einwirken auf das Zusammenspiel von An- und Entspannung ermöglicht wird. Somit können im Anfangsstadium befindliche Verspannungen frühzeitig erkannt werden und durch aktive Entspannung kann ihnen entgegengewirkt werden. [...mehr]
31. August 2010

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Autor: Michael
Das Burnout-Syndrom ist in allen gesellschaftlichen Gruppen, von Schülern bis hin zu Wissenschaftler und Rentnern, vertreten und ist durch einen Zustand emotionaler Erschöpfung gekennzeichnet. Es stellt einen Endzustand eines sich langsam anbahnenden Prozesses dar.

Typische Anzeichen für das Burnout Syndrom sind unter anderem eine verringerte Leistungsfähigkeit, Apathie, psychosomatische Erkrankungen und Depressionen bzw. aggressives Verhalten. Des Weiteren besteht für die Betroffenen eine erhöhte Suchtgefahr und sogar eine Suizidgefährdung ist möglich.
Anzeichen
Typische Anzeichen für das Burnout-Syndrom sind ein rapider Abbau der geistigen Leistungsfähigkeit sowie andauernde Müdigkeit. Die Betroffenen sind zudem besonders reizbar, ängstlich, durchleben oft Sinnkrisen und leiden an körperlichen Beschwerden.
Ursachen der Erkrankung
Die Gründe der Krankheit „liegen in einem dauerhaften Missverhältnis zwischen den Leistungsanforderungen an sich selbst, den Anforderungen der beruflichen und privaten Umwelt, dem eigenen Energiehaushalt und den erlernten Bewältigungsstrategien”. Aufgrund des daraus resultierenden Stresses werden übermäßig viele Stresshormone ausgeschüttet, wodurch [...mehr]
25. August 2010

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Autor: Michael
Von chronischen Magenschmerzen spricht man bei einem Vorkommen von mehr als dreimal pro Monat. Bezüglich ihrer Verursachung gibt es viele Möglichkeiten.

Bei etwa jedem zweiten Patienten, der über wiederkehrende Beschwerden im Magenbereich klagt, können die Ärzte keine Ursache finden. In solchen Fällen spricht man von so genannten funktionellen Beschwerden, einem Reizmagen (funktionelle Dyspepsie) oder einem Reizdarm, wobei Männer in der Regel seltener betroffen sind als Frauen.
Bevor ein Mediziner ein diagnostisches Gutachten erstellen kann, müssen andere Ursachen für die Beschwerden ausgeschlossen werden.
Typische Symptome für einen funktionellen Reizmagen sind z.B. Sodbrennen, Übelkeit und Erbrechen, Störungen beim Schlucken und Schmerzen im oberen Bauchbereich.
Chronische Magenbeschwerden können unter Umständen auch [...mehr]
19. August 2010

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Autor: Michael
Bei der Hämostaseologie handelt es sich um die Lehre der Blutgerinnung und ihren möglichen Störungen. Es handelt sich dabei um eine besonderes Gebiet der Medizin, das sich mit der Blutstillung und -gerinnung und den damit zusammenhängenden Faktoren befasst. In vielen der medizinischen Universitäten befinden sich entsprechende Institute für Hämostaseologie und Transfusionsmedizin.

In erster Linie ist das Hämostasesystem für eine korrekte Wundheilung verantwortlich. Wundheilungsstörungen weisen demnach auf eine Störung in der Blutgerinnung hin.
Zuerst ist die Blutstillung für die Wundheilung verantwortlich und wird oft als hauptsächliches Ziel der Hämostase, dem Zusammenspiel von der Fließfähigkeit des Blutes und [...mehr]
12. August 2010

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Autor: Michael
Das Restless Legs Syndrom (RLS) ist eine unangenehme Krankheit, die jedoch in der Gesamtbevölkerung eher selten verbreitet ist. Die Krankheitserscheinungen lassen die Betroffenen nachts nicht einschlafen. Die unruhigen Beine sind ein Plage

Das Krankheitsbild des Restless Legs Syndroms wurde zum ersten Mal 1685 von Thomas Willis als Nervenstörung beschrieben. Der deutsche Arzt Theodor Wittmaack bezeichnete die Erkrankung nach ihrem ausgeprägtestem Symptom, den unruhigen Beinen, als Anxietas tibiarum. Erst 1945 wurde das Restless Legs Syndrom als Krankheit von Karl Axel Ekbom in die Literatur eingeführt. [...mehr]
4. August 2010

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