» Bakterielle Infektion

Autor: Michael

Meningokokken sind Bakterien, die weltweit vorkommen und zu Hirnhautentzündungen (Meningitis) und Blutvergiftung führen können. Meningitis ist immer ein Notfall und muss so schnell wie möglich behandelt werden. Vor allem Kinder unter fünf Jahren und Jugendliche gehören zur Risikogruppe.

Antibiotika bekämpfen die Meningokokken zwar wirksam, aber durch die Schwere der Erkrankung und den häufig auftretenden Komplikationen können schwere Folgeschäden eintreten. In Europa und Deutschland infizieren sich nach Schätzungen von Fachleuten über 700 Menschen jährlich. Die höchste Erkrankungsrate weisen Kinder in den ersten beiden Lebensjahren und Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren auf.

bakterien ©flickr / kaibara87 (away for 1 month!)

Übertragung und Ansteckung mit Meningokokken-Bakterien

Übertragen werden Meningokokken über Tröpfcheninfektion. Da die Erreger in der Luft schnell absterben, ist eine Infektion bei üblichen Alltagskontakten nicht möglich. Die Ansteckung über Husten, Niesen oder direkten Kontakt kann zu einer Entzündung der Hirnhäute führen, der Meningitis oder    [...mehr]


Autor: Michael

Hinter dem Begriff Chlamydien verbirgt sich eine Bakterienart, die nur in Wirtszellen überleben kann. Sie können eine Vielzahl von Lebewesen infizieren, so auch den Menschen. Chlamydien lösen hier insbesondere Erkrankungen der Schleimhäute im Augen-, Atemwegs- und Genitalbereich aus. Folgen wie Erblindung oder Unfruchtbarkeit können im Extremfall auftreten.

Man unterscheidet drei für den Menschen gefährliche Spezies: Chlamydia trachomatis, Chlamydia pneumoniae und Chlamydia psittaci. Je nach Untergruppe rufen die Bakterien verschiedene Krankheitsbilder hervor.

Krankheitsbilder bei Chlamydien Befall

Infektionen mit Chlamydien trachomatis zählen zu den häufigsten sexuell übertragbaren Erkrankungen des Urogenitaltraktes weltweit. Frauen wie Männer sind von ihr betroffen. Die kugelförmigen Mikroben wandern über den sexuellen Kontakt von Mensch zu Mensch und befallen Geschlechts- und Harnorgane. Außerdem sind sie der Auslöser von Lungenentzündungen bei Neugeborenen und von einer Augenentzündung und das vor allem in tropischen und subtropischen Ländern.

Chlamydien der Unterart Chlamydia pneumoniae können Lungenentzündungen auslösen und Entzündungen der Nasennebenhöhlen hervorrufen. Innerhalb der Normalbevölkerung besteht eine hohe Durchseuchung, die bis zu 70 Prozent betragen kann. In der letzten Zeit ist Chlamydia pneumoniae wegen der fraglichen Beteiligung an der Entstehung der Arteriosklerose und eventuell an bestimmten neurologischen Erkrankungen in der Diskussion.

Der Erreger mit dem Namen Chlamydia psittaci verursacht die so genannte Papageienkrankheit, die einer Lungenentzündung ähnelt.

Was unternehmen gegen eine  Chlamydien-Infektionen

Sobald Sie Beschwerden verspüren, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Da die Erkrankung mitunter keine spürbaren Symptome hinterlässt, sollten Sie auch bei wenig ausgeprägter Symptomatik den Arztbesuch keines Falls scheuen. Auf Grund der möglichen Folgen und Komplikationen sollten Chlamydien-Infektionen ernst genommen und behandelt werden. Geben Sie auch Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner Bescheid, wenn bei Ihnen Chlamydien trachomatis diagnostiziert wurden, damit sie oder er sich ebenfalls rechtzeitig behandeln lassen kann.    [...mehr]


Autor: Daniela

Diese Infektionskrankheit kommt weltweit vor. In Deutschland werden bereits Kleinkinder in mehreren Schritten geimpft und dadurch ist das Vorkommen dieser Krankheit eigentlich selten.

Der Erreger ist ein Bakterium (Corynebacterium diphtheriae) und wird über die Atemluft (Tröpfcheninfektion) oder selten durch direkte Kontakt-, Schmierinfektion übertragen. Die Bakterien besiedeln die Mund-, Rachen- und Nasenschleimhaut, selten die Haut, Bindehaut oder Wunden. Am Besiedlungsort schädigen die Bakterien durch Giftbildung diese Stelle. Nur 10-20% der Infizierten erkranken mit sichtbaren Symptomen daran.

Bis die Krankheit ausbricht vergehen 1-7 Tage. Bei der gutartigen Art dieser Erkrankung bilden sich am häufigsten im Rachen und Kehlkopf grau-weiße Beläge, die beim Abstreifen mit einem Spatel bluten. Zusätzlich sind die Mandeln im Rachen stark entzündet und vergrößert. Am auffälligsten ist der fad-süßliche Mundgeruch, die schmerzhafte Schwellung des Rachens und Schwellung der benachbarten Lymphknoten. Der erkrankte Mensch leidet an Hals- und Schluckbeschwerden.    [...mehr]


Autor: Daniela

Es handelt sich um eine akute Viruserkrankung mit typischen Vorzeichen und einem typischen Hautausschlag. Durch Grundimmunisierung bereits im Kleinkindalter eigentlich selten. Diese Erkrankung kommt weltweit vor und am häufigsten im Winter.

Die Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion wie Anhusten, Anniesen. Bis die Krankheit ausbricht vergehen 10-14 Tage. Der Erreger gelangt in die Schleimhaut der oberen Atemwege oder in die Augenbindehaut und von dort in die Lymphknoten. Dann wandert er Blutbahn und breitet sich von dort in der Schleimhaut, Lymphknoten und Milz aus. Später befallen die Erreger die Haut und manchmal Gehirn, Lunge und Ohr.

Die Krankheit verläuft in 3 Stadien. Im ersten Stadium hat das Kind mäßiges Fieber, Husten, Schnupfen, eine Bindehautentzündung und ist Lichtscheu. Das Gesicht sieht verquollen aus. Man sagt auch: „Das Kind ist verrotzt, verheult und verquollen“. Die Rachenschleimhaut ist gerötet und man sieht kalkspritzerartige, weiße Flecken auf der Wangenschleimhaut gegenüber den Backenzähnen (sog. Koplik-Flecken). Nach 3-5 Tagen fällt das Fieber für 1-2 Tage ab. Dann folgt das nächste Stadium. Das Fieber steigt wieder auf 40°C und es kommt zu Hautveränderungen hinter den Ohren, im Gesicht, Schultern, Rumpf, Armen, Beinen und Füßen. Es bildet sich kleine, rosaviolette bis rote Papeln, die zu unregelmäßig geformte, größeren Flecken oder flächigen Rötungen werden. Die Lymphknoten sind am Kiefer, am Hals oder am ganzen Körper vergrößert. Nach 3-4 Tagen verschwinden Fieber und Hautausschlag wieder. Das letzte Stadium kommt es zu Abschuppung der Haut und die Lymphknoten werden wieder klein.    [...mehr]


Autor: Michael

Der Keuchhusten wird durch eine bakterielle Infektion hervorgerufen. Es ist eine der gefährlichsten Infektionskrankheiten der Atemwege für Kinder im Säuglingsalter. Eine schnelle Diagnose kann Leben retten.

Keuchhusten (Pertussis) wird durch das Bordetella-Pertussis-Bakterium hervorgerufen. Kinder im Säuglings- oder Kindergartenalter stecken sich besonders häufig an und verfügen von Geburt an, nur über einen unzureichenden Schutz.  Daher sollte eine Impfung gegen Pertussis erwogen werden.

Keuchhusten © flickr / ryancboren

Die Tröpfcheninfektion hat eine Inkubationszeit von ein bis zwei Wochen, während der Folgezeit ist die Ansteckungswahrscheinlichkeit am höchsten.    [...mehr]


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