Eilleiterentzündung – Symptome und Behandlung

Die Eileiterentzündung ist eine ernstzunehmende Erkrankung, da sie bei falscher oder zu später Behandlung sehr gefährlich verlaufen und zu bleibenden Schäden führen kann.

Eine Eileiterentzündung, die im Fachjargon als „Adnexitis“ beschrieben wird sollte nicht leichtfertig abgetan werden. Bereits bei den ersten Beschwerden sollte daher auch ein Frauenarzt aufgesucht werden. Da die Symptome jedoch sehr unterschiedlich ausfallen können, deuten die meisten Frauen diese oftmals zunächst falsch.

Eileiterentzündung – Die Symptome

Die Eileiterentzündung folgt zumeist unmittelbar auf eine Infektion der Vagina, wenn die Erreger in die Gebärmutter und Eierstöcke gelangt sind. Dabei muss jedoch zwischen einer akuten und chronischen Infektion unterschieden werden.

Bei der akuten Entzündung treten Symptome wie Fieber und starke Unterleibsschmerzen auf, wohingegen die chronische Adnexitis fast schmerzfrei verlaufen kann. Ein leicht unangenehmer Druck im Unterleib wird dann oftmals auf die verzehrten Nahrungsmittel zurückgeführt. Treten jedoch auch immer wiederkehrende Schmerzen im unteren Rückenbereich auf, kann dies ein Anzeichen für eine Eileiterentzündung sein.

Eine zu späte Behandlung kann Unfruchtbarkeit auslösen

Wird die akute Adnexitis nicht oder zu spät behandelt, dann kann sie chronisch werden und Komplikationen hervorrufen. In seltenen Fällen können sich Entzündungen verkapseln und Eiteransammlungen entstehen. Diese müssen dann operativ entfernt werden. In Folge der Erkrankung kann es somit zu einer Unfruchtbarkeit der Frau kommen.

Um dies zu verhindern sollte bei den ersten Anzeichen ein Arzt aufgesucht und die bakterielle Infektion mit Antibiotika behandelt werden. Damit wird dann ebenfalls einer Bauchfellentzündung vorgebeugt, die aus einer Adnexitis hervorgehen kann.

Zusätzlich zur Therapie mit Antibiotika werden häufig auch schmerzlindernde und Entzündungshemmende Medikamente verschrieben um der Patientin denn Alltag so angenehm wie möglich zu machen.

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