Autor: Michael
Malaria ist eine der bekanntesten Tropenkrankheiten, und allein der Gedanke an die auch Sumpf- oder Wechselfieber genannte Erkrankung lässt viele Urlauber bereits im Vornherein erschauern.

Eine Impfung gegen Malaria gibt es bisher nicht, durchaus aber vorbeugende Maßnahmen. Wer in ein Malaria-gefährdetes Gebiet reisen möchte oder muss, sollte vor allem auf einen wirkungsvollen Mückenschutz achten, denn heutzutage werden die Malaria-Erreger bekanntlich vor allem durch Stechmücken übertragen. Auch die Chempprophylaxe, die Einnahme von Medikamenten, kann der Vorbeugung dienen, wird jedoch nur für Gebiete empfohlen, in denen das Risiko einer Infektion besonders hoch ist. [...mehr]
27. September 2011

Loading ...
Autor: Michael
Unter dem Non Hodgkin Lymphom werden verschiedene Krankheitsverläufe zusammengefasst, bei denen entartete weiße Blutkörperchen das Lymphatische System, oder Lymphsystem, und nicht selten auch umliegendes Gewebe und Organe befallen.

So ist das Non Hodgkin Lymphom eine Krebs-Erkrankung, deren Verlauf kaum vorherzubestimmen ist und deren Ursachen zudem bisher noch nicht genau geklärt werden konnten. Auch eine einheitliche Aussage über die Lebenserwartung kann daher kaum gemacht werden, doch die durchschnittliche 5-Jahres-Überlebensrate – Also die Zahl der am Non Hodgkin Lymphom Erkrankten, die nach fünf Jahren noch am Leben sind – liegt derzeit bei etwas mehr als 50 Prozent. [...mehr]
14. September 2011

Loading ...
Autor: Michael
Eine Rachenentzündung ist wohl einer der häufigsten Gründe, in Deutschland einen Arzt aufzusuchen. Die Wartezimmer füllen sich besonders gen Winter, aber auch in Sommer sind Halsschmerzen keine Seltenheit.

Die Rachenentzündung wird in der medizinischen Fachsprache als „Pharyngitis“ bezeichnet – was schlimmer klingt, als es ist. Halsschmerzen sind jedem bekannt und sehr weit verbreitet. Leider kommt es gerade deswegen häufig dazu, dass die Symptome nicht ernst genommen werden und unbehandelt bleiben. Oft wird so aus gewöhnlichen Halsschmerzen eine Erkältung mit Schnupfen oder eine Seitenstrang-Angina, die alles andere als angenehm ist. [...mehr]
16. August 2011

Loading ...
Autor: Michael

Immer wieder hat man in der jüngsten Vergangenheit von Sportlern gehört, die aufgrund des Pfeifferschen Drüsenfiebers erheblich geschwächt wurden (Roger Federer) oder wie im Falle des Fußballers Olaf Bodden sogar ihre Karriere beenden mussten. Die Krankheit, die mittels Tröpfchen- oder Kontaktinfektion übertragen wird, hat sich auch immer mehr als Volkskrankheit erwiesen.
Beim Pfeiffersches Drüsenfieber handelt es sich um eine Viruserkrankung, die sehr häufig bei Kinder oder jungen Erwachsenen auftritt. Mit ähnlichen Symptomen wie eine Grippe wird es von vielen Betroffenen selten in ihrer Form wahrgenommen, weshalb auch die seltenen Fälle von monatelanger oder gar jahrerlanger Erkrankungen in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen haben.
Auslöser des Pfeiffersches Drüsenfiebers ist das Epstein-Barr-Virus, das den Gamma-Herpesviren zugeordnet wird. Normalerweise erkrankt ein Mensch lediglich einmal im Leben am Fieber, jedoch kann wie beim normalen Herpes eine wiederholte Infektion möglich sein. Im Gegensatz zum “normalen2 Fieber läßt sich das pfeiffersche Drüsenfieber auch nicht mit Wadenwickel oder dergleiche senken.Die Ausbreitung unter jungen Menschen ist durch deren intensiven Kontakt möglich, weshalb das Pfeiffersches Drüsenfieber auch den Beinamen „Kuss-Krankheit“ trägt. Die Erreger greifen zunächst das Drüsengewebe im Mund- und Rachraum sowie in der Nase an, um dann ähnliche Symptome wie eine Grippe hervorzurufen. Bei vielen Menschen lassen sich später EBV-Antikörper nachweisen, somit hat eine unbewusste Ansteckung stattgefunden. Wie fast alle Herpes-Viren bleibt auch der Erreger des Fiebers lebenslang im Körper, weshalb immer die geringe Gefahr eines erneuten Ausbruches besteht und wie beim eingangs erwähnten Beispiel von Olaf Bodden schließlich zum Karriereende führt. [...mehr]
4. April 2008

Loading ...