» Bakterielle Infektion

Autor: Anna-Kathrin

Durchfall auch Diarrhö genannt kann ein Zeichen für eine bakterielle Infektion des Magendarmtraktes sein. Aber auch bei anderen Krankheiten kann Diarrhö symptomatisch auftreten. Leidet man an Durchfall sollte man stets daran denken genug Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

Ein häufig auftretendes Symptom bei Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes ist Durchfall. Tritt Durchfall auf, scheidet man dünnflüssigen Kot aus, meist in kurzen Abständen. Die Ursachen für Durchfall können sehr unterschiedlich sein, denn leidet man beispielsweise an einem Reizdarm, kann Durchfall etwa stressbedingt auftreten. Darüber hinaus können auch Infektionen der Grund für die Diarrhö sein.    [...mehr]


Autor: Anna-Kathrin

Furunkel sind bakterielle Infektionen, die sich direkt an den Haarwurzeln bilden. Was zunächst wie ein Pickel aussieht kann sich ausbreiten und mehrere Furunkel zusammenwachsen. Aus diesem Grund sollte die Entzündung sofort behandelt werden.

Old Razor Blades © Flickr / Gwyn Richards

Furunkel und Karbunkel sind keineswegs böse Märchenhexen, obwohl sich die Namen so anhören. Beides wird im Volksmund auch gerne als “Eiterbeule” oder “Abszess” bezeichnet. Meist bildet sich an einem Haar eine kleine Entzündung, die nach einer kurzen Weile eitert.    [...mehr]


Autor: Anna-Kathrin

Die Symptome der Lungenentzündung oder Pneumonie frühzeitig zu erkennen, kann den Krankheitsverlauf abkürzen. Da die Lungenentzündung, die Gesundheit eines Erkrankten nachhaltig sehr schwächt, sollte man gleich bei den ersten Symptomen einen Arzt aufsuchen um einen schweren Verlauf zu vermeiden.

Stethoskop © flickr / ernstl

Die Pneumonie ist eine Lungenerkrankung, bei der sich Teile der Lunge durch Bakterien- oder Virusinfektion entzünden. Die Lungenentzündung kann aber auch als Komplikation bei Therapien entstehen bei der das Immunsystem geschwächt wird, wie z.B. einer Chemotherapie oder aber eines Eingriffs oder Untersuchung wie der Magenspiegelung.

Symptome der Lungenentzündung

Die ersten Anzeichen einer Lungenentzündung entsprechen der einer normalen Erkältung. Krampfartiger Husten und Fieber sowie ein Trägheitsgefühl setzen bereits sehr schnell nach der Infektion ein. Noch dazu wird das Einatmen dadurch erschwert, dass man starke Schmerzen im Lungenbereich verspürt, wie z.B. auch bei einer Bronchitis. Bei späteren Symptomen erhöht sich das Fieber dramatisch und Schüttelfrost sowie krampfartige Hustenanfälle treten auf. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollte der Betroffenen einen Arzt, bestenfalls gleich in ein Krankenhaus gehen.    [...mehr]


Autor: Michael

Cotrim forte ist ein Antibiotikum, das sich aus zwei Wirkstoffen zusammensetzt. Es wird häufig zur Bekämpfung von unangenehmen Infektionen der Harnwege, des Verdauungstraktes und der Geschlechtsteile verschrieben. Durch die Kombination der zwei Wirkstoffe wirkt es besonders stark und zuverlässig gegen bakterielle Infektionen, die gerade bei einem geschwächten Immunsystem gefährliche Schäden verursachen können.

Cotrim forte   ©Flickr.com/ zimpenfish


Cotrim forte - zweifaches Antibiotikum

Cotrim forte ist ein verschreibungspflichtiges, starkes Antibiotikum, das zur Behandlung von bakteriellen Infektionen verordnet wird. Durch die Kombination der beiden Wirkstoffe Sulfamethoxazol und Trimethoprim wirkt es besonders schnell bei unangenehmen Bakterienbefall wie Erkrankungen der Harnwege, zum Beispiel Blasenentzündungen, Geschlechtskrankheiten, Erkrankungen des Magen-Darm Traktes, wie zum Beispiel Typhus und Salmonellen, aber auch bei der Behandlung von schweren grippalen Infekten, wie Erkrankungen der unteren Atemwege, Lungenentzündung und Bronchitis.    [...mehr]


Autor: Michael

Meningokokken sind Bakterien, die weltweit vorkommen und zu Hirnhautentzündungen (Meningitis) und Blutvergiftung führen können. Meningitis ist immer ein Notfall und muss so schnell wie möglich behandelt werden. Vor allem Kinder unter fünf Jahren und Jugendliche gehören zur Risikogruppe.

Antibiotika bekämpfen die Meningokokken zwar wirksam, aber durch die Schwere der Erkrankung und den häufig auftretenden Komplikationen können schwere Folgeschäden eintreten. In Europa und Deutschland infizieren sich nach Schätzungen von Fachleuten über 700 Menschen jährlich. Die höchste Erkrankungsrate weisen Kinder in den ersten beiden Lebensjahren und Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren auf.

bakterien ©flickr / kaibara87 (away for 1 month!)

Übertragung und Ansteckung mit Meningokokken-Bakterien

Übertragen werden Meningokokken über Tröpfcheninfektion. Da die Erreger in der Luft schnell absterben, ist eine Infektion bei üblichen Alltagskontakten nicht möglich. Die Ansteckung über Husten, Niesen oder direkten Kontakt kann zu einer Entzündung der Hirnhäute führen, der Meningitis oder    [...mehr]


Autor: Michael

Hinter dem Begriff Chlamydien verbirgt sich eine Bakterienart, die nur in Wirtszellen überleben kann. Sie können eine Vielzahl von Lebewesen infizieren, so auch den Menschen. Chlamydien lösen hier insbesondere Erkrankungen der Schleimhäute im Augen-, Atemwegs- und Genitalbereich aus. Folgen wie Erblindung oder Unfruchtbarkeit können im Extremfall auftreten.

Man unterscheidet drei für den Menschen gefährliche Spezies: Chlamydia trachomatis, Chlamydia pneumoniae und Chlamydia psittaci. Je nach Untergruppe rufen die Bakterien verschiedene Krankheitsbilder hervor.

Krankheitsbilder bei Chlamydien Befall

Infektionen mit Chlamydien trachomatis zählen zu den häufigsten sexuell übertragbaren Erkrankungen des Urogenitaltraktes weltweit. Frauen wie Männer sind von ihr betroffen. Die kugelförmigen Mikroben wandern über den sexuellen Kontakt von Mensch zu Mensch und befallen Geschlechts- und Harnorgane. Außerdem sind sie der Auslöser von Lungenentzündungen bei Neugeborenen und von einer Augenentzündung und das vor allem in tropischen und subtropischen Ländern.

Chlamydien der Unterart Chlamydia pneumoniae können Lungenentzündungen auslösen und Entzündungen der Nasennebenhöhlen hervorrufen. Innerhalb der Normalbevölkerung besteht eine hohe Durchseuchung, die bis zu 70 Prozent betragen kann. In der letzten Zeit ist Chlamydia pneumoniae wegen der fraglichen Beteiligung an der Entstehung der Arteriosklerose und eventuell an bestimmten neurologischen Erkrankungen in der Diskussion.

Der Erreger mit dem Namen Chlamydia psittaci verursacht die so genannte Papageienkrankheit, die einer Lungenentzündung ähnelt.

Was unternehmen gegen eine  Chlamydien-Infektionen

Sobald Sie Beschwerden verspüren, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Da die Erkrankung mitunter keine spürbaren Symptome hinterlässt, sollten Sie auch bei wenig ausgeprägter Symptomatik den Arztbesuch keines Falls scheuen. Auf Grund der möglichen Folgen und Komplikationen sollten Chlamydien-Infektionen ernst genommen und behandelt werden. Geben Sie auch Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner Bescheid, wenn bei Ihnen Chlamydien trachomatis diagnostiziert wurden, damit sie oder er sich ebenfalls rechtzeitig behandeln lassen kann.    [...mehr]


Autor: Daniela

Diese Infektionskrankheit kommt weltweit vor. In Deutschland werden bereits Kleinkinder in mehreren Schritten geimpft und dadurch ist das Vorkommen dieser Krankheit eigentlich selten.

Der Erreger ist ein Bakterium (Corynebacterium diphtheriae) und wird über die Atemluft (Tröpfcheninfektion) oder selten durch direkte Kontakt-, Schmierinfektion übertragen. Die Bakterien besiedeln die Mund-, Rachen- und Nasenschleimhaut, selten die Haut, Bindehaut oder Wunden. Am Besiedlungsort schädigen die Bakterien durch Giftbildung diese Stelle. Nur 10-20% der Infizierten erkranken mit sichtbaren Symptomen daran.

Bis die Krankheit ausbricht vergehen 1-7 Tage. Bei der gutartigen Art dieser Erkrankung bilden sich am häufigsten im Rachen und Kehlkopf grau-weiße Beläge, die beim Abstreifen mit einem Spatel bluten. Zusätzlich sind die Mandeln im Rachen stark entzündet und vergrößert. Am auffälligsten ist der fad-süßliche Mundgeruch, die schmerzhafte Schwellung des Rachens und Schwellung der benachbarten Lymphknoten. Der erkrankte Mensch leidet an Hals- und Schluckbeschwerden.    [...mehr]


Autor: Daniela

Es handelt sich um eine akute Viruserkrankung mit typischen Vorzeichen und einem typischen Hautausschlag. Durch Grundimmunisierung bereits im Kleinkindalter eigentlich selten. Diese Erkrankung kommt weltweit vor und am häufigsten im Winter.

Die Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion wie Anhusten, Anniesen. Bis die Krankheit ausbricht vergehen 10-14 Tage. Der Erreger gelangt in die Schleimhaut der oberen Atemwege oder in die Augenbindehaut und von dort in die Lymphknoten. Dann wandert er Blutbahn und breitet sich von dort in der Schleimhaut, Lymphknoten und Milz aus. Später befallen die Erreger die Haut und manchmal Gehirn, Lunge und Ohr.

Die Krankheit verläuft in 3 Stadien. Im ersten Stadium hat das Kind mäßiges Fieber, Husten, Schnupfen, eine Bindehautentzündung und ist Lichtscheu. Das Gesicht sieht verquollen aus. Man sagt auch: „Das Kind ist verrotzt, verheult und verquollen“. Die Rachenschleimhaut ist gerötet und man sieht kalkspritzerartige, weiße Flecken auf der Wangenschleimhaut gegenüber den Backenzähnen (sog. Koplik-Flecken). Nach 3-5 Tagen fällt das Fieber für 1-2 Tage ab. Dann folgt das nächste Stadium. Das Fieber steigt wieder auf 40°C und es kommt zu Hautveränderungen hinter den Ohren, im Gesicht, Schultern, Rumpf, Armen, Beinen und Füßen. Es bildet sich kleine, rosaviolette bis rote Papeln, die zu unregelmäßig geformte, größeren Flecken oder flächigen Rötungen werden. Die Lymphknoten sind am Kiefer, am Hals oder am ganzen Körper vergrößert. Nach 3-4 Tagen verschwinden Fieber und Hautausschlag wieder. Das letzte Stadium kommt es zu Abschuppung der Haut und die Lymphknoten werden wieder klein.    [...mehr]


Autor: Michael

Der Keuchhusten wird durch eine bakterielle Infektion hervorgerufen. Es ist eine der gefährlichsten Infektionskrankheiten der Atemwege für Kinder im Säuglingsalter. Eine schnelle Diagnose kann Leben retten.

Keuchhusten (Pertussis) wird durch das Bordetella-Pertussis-Bakterium hervorgerufen. Kinder im Säuglings- oder Kindergartenalter stecken sich besonders häufig an und verfügen von Geburt an, nur über einen unzureichenden Schutz.  Daher sollte eine Impfung gegen Pertussis erwogen werden.

Keuchhusten © flickr / ryancboren

Die Tröpfcheninfektion hat eine Inkubationszeit von ein bis zwei Wochen, während der Folgezeit ist die Ansteckungswahrscheinlichkeit am höchsten.    [...mehr]