» Rückenschmerzen

Autor: Kristin

Ein Hexenschuss ist ein plötzlich auftretender heftiger Schmerz im Bereich der Lendenwirbelsäule, de medizinisch auch als Lumbago bzw. akute Lumbalgie bezeichnet wird. Der Betroffene leidet nach einem Lumbago oftmals an sehr starken Schmerzen, wodurch die Bewegung sehr beeinträchtigt ist.

Ein Hexenschuss geht mit sehr starken Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule einher © flickr/momentmal

Im Fall eines Hexenschusses verursacht jede noch so kleine Bewegung starke Schmerzen, wodurch sich die Rückenmuskulatur verkrampft. Ausgelöst wird der Lumbago durch bestimmte Bewegungen beim Drehen, Bücken oder beim Sport. Oft wird fälschlicherweise angenommen, dass die Schmerzen durch einen Bandscheibenvorfall bedingt sind, allerdings sind dafür vielmehr gezerrte Muskeln bzw. blockierte Wirbel verantwortlich.    [...mehr]


Autor: Michael

Viele Menschen leiden an Kopf- und Rückenschmerzen, die Volkskrankheiten unserer Gesellschaft. Doch die Einnahme von Medikamenten oder schmerzhaften Injektionen sind nicht immer notwendig. Abhilfe sollen hier die Zilgrei-Übungen verschaffen.

Zilgrei-Atmung lululemon athletica ©Flickr

Das Wort ‘Zilgrei’ setzt sich zusammen aus den Namen der Gründer Dr. Hans Greissing (1925-2000) und seiner Patientin Adriana Zillo (geboren 1933). Nach vielen erfolglosen Therapien gegen ihre Schmerzen im Bewegungsapparat, kam sie 1978 in Praxis von Dr. Hans Greissing. Beide entwickelten eine Methode Schmerzen mithilfe von Atem- und Haltungstherapie zu lindern. Die Anwendungen sollen vor allem bei Kopf- und Rückenschmerzen, Schmerzen im Nacken-, Lenden-, Schulter- oder Beckenbereich, Gelenkschmerzen, Ischias, gestörte Darmfunktion, Schlaflosigkeit, Stressbelastung und viele andere Krankheiten Linderung verschaffen.    [...mehr]


Autor: Michael

Adipositas (Fettleibigkeit) macht immer öfter Schlagzeilen. Die Deutschen waren nie zuvor so stark übergewichtig, wie heute. Auch Kinder sind schon betroffen. Dabei machen sich die wenigsten Gedanken über die schwerwiegenden Folgen, die Übergewicht für die Gesundheit haben kann.

Adipositas – wenn Übergewicht gefährlich wird ©Flickr.com/Kyle May

Adipositas – Volkskrankheit, mit der nicht zu spaßen ist

Fast 75 Prozent der Männer und 59 Prozent der Frauen im Alter zwischen    [...mehr]


Autor: Michael

Häufig werden Begriffe wie Ischias, Ischiasschmerz, Kreuz- oder Lendenwirbelschmerzen, Bandscheibenvorfall – um nur einige zu nennen – in einen Topf geworfen. Der Ischiasschmerz bezieht sich dabei zumeist auf Schmerzen, die sich auf den Ischiasnerv (Nervus Ischiadicus) beziehen, den größten Nerv des peripheren Nervensystems, der aus der Lendengegend entspringt und im Oberschenkel verläuft.

Kennzeichen von Ischias

Im Volksmund häufig auf den Begriff Ischias verkürzt, kennzeichnet einen typischen Ischiasschmerz ein über den Po in – zumeist –  ein Bein oder aber auch beide Beine strahlenden Schmerz. In manchen Fällen reichen die Ischiasschmerzen gar bis in die Füße. Häufig wirken sich diese peripheren Schmerzen rückwirkend auf den Rücken aus, der dadurch verkrampft oder verspannt und so zu weiteren Schmerzen führt.

Ursachen für den Ischiasschmerz

Häufigste Ursache für Ischiasschmerzen sind Probleme mit den Bandscheiben der Lendenwirbelsäule, wo der Ischiasnerv entspringt. Wird er dort eingequetscht oder gereizt, wirkt sich dies manchmal auf den gesamten Nerv aus. Aber auch Stress und andere Faktoren können sich negativ auf den Ischias auswirken.

Schweregrade von Ischiasschmerzen

Allerdings ist die Heftigkeit des Schmerzes – wie auch bei anderen Rückenschmerzen – bei jedem anders stark ausgeprägt: während manche der Betroffenen nur über     [...mehr]


Autor: Daniela

Es handelt sich um eine Vorwölbung bzw. einen Austritt von Banscheibengewebe in die Zwischenwirbellöcher oder den Wirbelkanal mit Quetschung der Spinalnervenwurzeln oder des Rückenmarks. Der Bandscheibenvorfall ist die häufigste Ursache für das Nervenwurzelsyndrom, welches bei Schädigung der Nervenwurzeln vorkommt.

Durch ein Missverhältnis zwischen Fehlbelastungen und Belastbarkeit zusammen mit dem Älterwerden der Bandscheiben wölbt sich der Außenring der Bandscheibe vor oder es treten Anteile des Bandscheibenkerns in die Zwischenwirbellöcher bzw. in den Spinalkanal. Dadurch werden die Nervenwurzeln bzw. das Rückenmark eingeklemmt. Es kann sich auch nur ein Teil der Bandscheibe ganz lösen.

Am häufigsten tritt der Bandscheibenvorfall zwischen dem 4. und 5. Lendenwirbel sowie zwischen dem 5. Lendenwirbel und der 1. Sakralwirbel auf. Bandscheibenvorfälle der Halswirbelsäule und der Brustwirbelsäule sind selten. Eine ruckartige Bewegung, insbesondere plötzliches Drehen, oder das Heben von schweren Sachen bei gebücktem Rücken können den Bandscheibenvorfall auslösen.

Typische Zeichen dieser Krankheit sind akute Rückenschmerzen z.B. im  Lendenwirbelbereich mit Ausstrahlung entlang der Außenseite des Unterschenkel, des Fußes bis in die Großzehe. Bei Husten, Niesen oder Pressen verstärken sich die Schmerzen. Der Volksmund sagt dazu „Hexenschuss“ oder der „Ischias“, aber in Wirklichkeit ist der Ischiasnerv selbst nicht betroffen. Auch können Sensibilitätsstörungen im betroffenen Bereich und Lähmungen durch den beschädigten Rückenmarksbereich auftreten.

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Autor: Michael

Ein Myom ist ein gutartiger Muskeltumor, der durch Östrogene im Körper von Frauen im gebährfähigen Alter entstehen kann. Mädchen vor der Pubertät sind nicht betroffen, und nach der Menopause können Myome nicht weiter wachsen; manchmal schrumpfen sie sogar ein.

Myome sind übrigens nichts Ungewöhnliches: Mediziner gehen davon aus, dass rund 25% aller Frauen nach dem 30. Lebensjahr Uterusmyome haben – allerdings verursachen die Tumore nur bei einem Viertel der betroffenen Frauen Beschwerden aus, die behandelt werden müssten.

Ob ein Myom die Gesundheit beeinträchtigt oder nicht, hängt von seiner Lage und Größe ab. Unter Umständen können Myome verstärkte Regelblutungen, Beschwerden beim Wasserlassen, beim Stuhlgang sowie beim Geschlechtsverkehr und gelegentlich auch Glieder- und Rückenschmerzen verursachen. In seltenen Fällen führen sehr ausgeprägte Myome zur Sterilität.

Eine Schwangerschaft kann von Myomen wesentlich beeinträchtigt werden; in den meisten Fällen empfehlen Ärzte einen Kaiserschnitt. Wenn ein Myom starke Beschwerden verursacht, kann es mittels verschiedener Methoden, gegebenenfalls auch operativ, entfernt werden. Aber in der Regel ist das nicht nötig – drei Viertel aller Myome lassen sich gar nicht bemerken.    [...mehr]


Autor: Christina

Wer kennt es nicht, man sitzt den ganzen Tag am Schreibtisch und die Schmerzen im Rücken werden stündlich mehr. Das ist aber nicht nur bei mir der Fall, denn wie ich kürzlich gelsen habe, sind Rückenschmerzen für die Deutschen statistisch der zweithäufigste Grund für einen Arztbesuch. Rund 70% der Bundesbürger leiden mindestens einmal im Jahr unter der Zivilisationskrankheit.

Oft resultieren die Beschwerden aus Haltungsschäden, etwa einer schlechten Haltung der Wirbelsäule beim Sitzen am Arbeitsplatz oder vor dem Fernseher etc. Da Rückenschmerzen ein Symptom sind und nicht die Krankheit selbst, können ganz verschiedene Ursachen infrage kommen.

Ursachen
In den meisten Fällen liegen den Beschwerden orthopädische Ursachen zugrunde; häufig gehen diese auf Haltungsschäden zurück. Diese Ursachen lassen sich aber nicht nachweisen – rund 90% aller chronischen Rückenschmerzen gelten als „unspezifisch“, d.h. es ist nicht möglich, ihre Ursachen zu lokalisieren. Zu den übrigen 10% werden orthopädische Beschwerden wie Osteoporose, Spondylolisthese, Bandscheibenvorfälle und Tumore der Wirbel gezählt.
Rückenschmerzen können auch internistische, organische Ursachen haben. Rippenfellentzündungen, koronare Herzerkrankungen und Bauchspeicheldrüsenentzündungen, Lungenembolien und Nierenbeckenentzündungen können – neben anderen – empfindliche Schmerzen im Wirbelsäulenbereich bedingen.
Ganz abgesehen davon, dass in den ersten beiden Fällen Rückenschmerzen oft mit großen psychischen Belastungen einhergehen, können psychosomatische Ursachen den Beschwerden auch zugrunde liegen. Depressionen beispielsweise können sich in körperlichen Schmerzen äußern. In den letzten Jahren wurde häufig beobachtet, dass psychotherapeutische Behandlungen zur Linderung chronischer Rückenschmerzen beitragen können.

Therapie
Gewöhnlich reicht eine symptomatische Therapie (Krankengymnastik, Schmerzmittel, vorbeugende Übungen), insbesondere, da die meisten Rückenschmerzen nicht spezifisch sind und ihre Ursachen nicht geklärt werden können. Daneben werden Ostheopathie, Autogenes Training, Akupunktur, Yoga und Massagen von den meisten Betroffenen als schmerzlindernd empfunden.
Im Falle eindeutiger orthopädischer oder internistischer Ursachen kann natürlich auch chirurgisch eingegriffen werden; auf die meisten Fälle trifft das, wie gesagt, nicht zu, weil die Schmerzen nicht spezifisch sind.

Vorbeugung
Zur Vorbeugung wird besonders bewussteres Verhalten im Alltag gefordert: Das rückengerechte Heben schwerer Lasten, gerade Haltung beim Sitzen etc. Darüber hinaus werden Ausgleichssport bei sitzenden Tätigkeiten sowie Rückengymnastik empfohlen.    [...mehr]