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Autor: Michael

Nach Statistiken ist Magenkrebs die fünfthäufigste Krebserkrankung bei Männern und Frauen. Besonders Personen, in deren Verwandtschaft schon Magenkrebs vorgekommen ist, sollten vorsichtig sein.

Magenkrebs ist meist ein Karzinom an der Schleimhaut des Magens, andere Krebsarten sind Maligne Lymphome (Tumor am Lymphgewebe und Schleimhaut) oder Gastrointestinale Stroma-Tumore (GIST, Tumor im Stützgewebe). Neben Darmkrebs ist der Magenkrebs die häufigste Krebserkrankungen des Verdauungstraktes -  anders als beim Darmkrebs gibt es aber keine Vorsorge.

Helicobacter pylori © flickr / euthman

Was sind Symptome für Magenkrebs?

Die ersten Symptome unterschieden sich bei den drei möglichen Tumorarten nicht:

  • Appetitlosigkeit
  • mehrwöchige Schmerzen am Oberbauch
  • Druck und / oder Völlegefühl

sind die ersten Anzeichen einer malignen Tumorerkrankung im Magenbereich.

In einem fortgeschrittenen Stadium kommen zusätzlich noch folgende Symptome hinzu, die bei Auftreten umgehend von einem Arzt untersucht werden sollten:

  • Gewichtsverlust
  • häufiges Erbrechen
  • Erbrechen von Blut bzw. Blut im Stuhl
  • Anämie (Blutarmut).

Sollten diese Symptome auftreten, wird der Arzt zu einer Gastroskopie (Magenspiegelung) raten, da nur so ein Krebsbefall erkannt werden kann.

Besonders Patienten, in deren Verwandtschaft es schon vormalig Fälle von Karzinomen oder anderen Tumoren gab, sollten bei ersten Anzeichen eine Untersuchung durchführen lassen. Es ließ sich in jüngster Vergangenheit auch eine Verbindung zwischen einem Befall von Helicobacter pylori – Bakterien und den meisten Magengeschwüren beobachten. Erkrankungen mit dem Helicobacterstamm sollten also unbedingt auskuriert werden, da sie in einigen Fällen auch das Wachstum von Magenkrebs begünstigten.

Ausführlichere Informationen über Symptome und die verschiedenen Tumore, erhält man bei dem Krebsinformationsdienst.

Therapie

Die zu wählende Therapieform hängt vom jeweiligen Stadium und der Tumorart ab. Bis vor einigen Jahren entschied man sich meist zu einem operativen Eingriff, der oft eine Entnahme von Magen und Teilen der Speiseröhre zur Folge hatte. Mittlerweile versucht man in Fällen, in denen der Allgemeinzustand des Patienten es zulässt, die Tumore mit Chemotherapie und Bestrahlung zu verkleinern oder gar zurückzubilden.

Wenn der Magenkrebs sich in einem Anfangsstadium befindet, reicht zumeist eine kleine operative Behandlung aus, bei der das befallene und umgebende Gewebe entfernt wird, wenn die Chemotherapie zuvor einen Rückbildung herbeiführte.

Eine Heilung des Magenkrebses ist nur möglich, wenn der Tumor in Gänze entfernt wird.

Bei einer Streuung (Metastasenbildung) erfolgt ebenfalls eine Chemotherapie, durch die, die Tumore am Wachstum gehindert werden sollen. Allerdings ist in diesem Fällen eine Heilung meist nicht möglich, sondern nur eine Verzögerung der Ausbreitung.

Die Gastro-Liga e.V. bietet unter “Publikationen” einen Ratgeber für Patienten an. Natürlich ersetzt kein Ratgeber den Arztbesuch, sollte der Verdacht auf Magenkrebs bestehen, ist ein Arztbesuch und eine Magenspiegelung unbedingt nötig.    [...mehr]


Autor: Michael

Brustkrebs ist mit jährlich 46.000 Neuerkrankungen die häufigste Form von Krebs bei Frauen. Das ist nur ein Grund, warum sie mindestens ein Mal im halben Jahr zum Arzt gehen und sich untersuchen lassen sollten.

Die bekannteste Methode der Vorsorgeuntersuchung ist die Mammographie. Sie wird allerdings erst bei Frauen ab dem 50sten Lebensjahr angewendet, da diese Altersgruppe besonders gefährdet ist. Hierbei werden im Abstand von zwei Jahren Röntgenaufnahmen der Brust gemacht, um Krebs frühzeitig zu erkennen.

Brustkrebs - Früherkennung und Vorsorge©flickr / TheAlieness GiselaGiardino²³

Eine Sonographie ist eine Ultraschalluntersuchung, bei der der Arzt Gewebe- und Organstrukturen darstellt. Gerade bei einem dichten Brustgewebe ist diese bildliche Darstellung besser als die der Röntgenbilder der Mammographie.

Die Art wird häufig bei jüngeren Frauen angewandt. Anders als bei den Röntgenstrahlen ist die Sonographie strahlenfrei und kann beliebig oft wiederholt werden. So kann der Krebs früher entedckt und schneller behandelt werden.    [...mehr]


Autor: Michael

Gebärmutterkrebs - Hilft eine Impfung wirklich?©flickr / candy1982

Gebärmutterkrebs ist die zweithäufigste Krebsart bei Frauen überhaupt. Von der Gebärmutterschleimhaut ausgehend, treten Zellveränderungen auf, die in der Gebärmutterhöhle Krebs verursachen.

Unterschieden wird zwischen der Gebärmutter und dem Gebärmutterhals, in beiden können sich Krebszellen einnisten.Die Ursachen für diese Erkrankung ist bis heute nicht gefunden, aber es wird angenommen, dass ein erhöhter Östrogenspiegel auf der Schleimhaut die Krebsentstehung fördert.

Folgende Faktoren erhöhen das Risiko einer Erkrankung: Übergewicht, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Kinderlosigkeit.

Wenn bei ihnen folgende Symptome auftreten: Blutungen, Schmierblutungen, schwarzbrauner Aufluss und wehenartige Schmerzen. Je weiter die Krankheit voranschreitet, desto mehr Symptome können dazu kommen und desto mehr Organe können befallen werden (Nieren, Blase oder Darm).

In einer breit angelegten Werbekampagne wird seit einigen Monaten für eine Impfung gegen Gebärmutterkrebs (beziehungsweise Gebärmutterhalskrebs). Sie soll den Körper vor den sogenannten Papillomviren (HPV) schützen.    [...mehr]


Autor: Michael

Der Lymphdrüsenkrebs (Morbus Hodgkin) ist eine seltene, aber bösartige Erkrankung des Lymphsystems, die Lymphom genannt wird. In Deutschland erkranken jährlich 2.000 Menschen an Lymphdrüsenkrebs, wobei Männer häufiger betroffen sind als Frauen. Der Lymphdrüsenkrebs tritt zumeist zwischen dem 20. und 30. sowie nach dem 50. Lebensjahr auf.

Der Lymphdrüsenkrebs entsteht im Lymphsystem, einem Teil des menschlichen Immunsystems, indem sich Lymphozyten in Lymphome absondern und vermehren. Dabei können die Lymphome über den gesamten Körper streuen und auch Organe, beispielsweise Milz, Leber, Darm, befallen.    [...mehr]


Autor: Kerstin

2006 wurde eine Schutzimpfung für Frauen vor dem ersten Geschlechtsverkehr eingeführt. Jetzt arbeitet ein Forscherteam an der Entwicklung eines Wirkstoffes, der bereits infizierte Frauen vor der Krebserkrankung bewahren soll.

ImpfungDer Gebärmutterhalskrebs ist bei Frauen nach dem Brustkrebs weltweit die zweithäufigste Krebsform. Auslöser sind die durch den Geschlechtsverkehr übertragenen humanen Papillomaviren, kurz HPV genannt. Die bereits zur Verfügung stehende Impfung soll vor dem ersten sexuellen Kontakt erfolgen. Dabei richtet sich die Empfehlung der Ständigen Impfkommission, kurz Stiko, des Robert-Koch-Institutes an weibliche Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahre, wobei die Kosten der Impfung von den Krankenkassen übernommen werden. Darüber hinaus wird sie aber auch den Frauen ab 18 Jahren empfohlen. Der Impfstoff richtet sich gegen die Hochrisikoviren HPV 16 und HPV 18.

Einer Meldung des deutschen Krebszentrums (DKFZ) zufolge ist es nun gelungen eine Vakzine gegen die oben genannten HPV Typen zu entwickeln. Der Impfstoff besteht aus einem Protein des Papillomavirus, der mit einem Eiweiß aus dem Hepatitisvirus verbunden wird. Dieser Komplex regt das Immunsystem des Menschen an, das sich daraufhin gegen das eigentliche Virus richtet. Es soll somit möglich werden Frauen in unterschiedlichen Stadien der Infektion zu schützen.

Laut Pressemeldung des DKFZ erwarb die spanische Pharmafirma Chimera Pharma SL die Rechte für die weitere Entwicklung. Es muss nun abgewartet werden, wann und ob der neue Hilfsstoff zum Einsatz kommen wird.    [...mehr]


Autor: Michael

Die Diagnose Lungenkrebs ist für den betroffenen Patienten fast schon ein Todesurteil, denn diese Form des Krebses ist nur schwerlich heilbar. Auch das Erkrankungsalter, das im Durchschnitt 68 Jahre beträgt, ist für den Heilungsprozess nicht sonderlich förderlich.

Zwar hat sich die moderne Medizin auf dem Gebiet der Krebsforschung in den vergangenen Jahren erheblich weiter Rauchen als Ursache für Lungenkrebs flickr©sshentwickelt, jedoch ist Lungenkrebs bei Männern noch die häufigste Art des Krebses mit Todesfolge. Die Ursache liegt in der Komplexität der Krebserkrankungen, denn bei einer Krebserkrankung verlieren die betroffenen Zellen ihre Differenzierung und reagieren weitestgehend autonom, sie teils unkontrolliert und selbständig zu wachsen.

Beim Lungenkrebs ist von dieser Zellentartung unmittelbar das Organ selbst betroffen. Die am häufigsten auftretenden Formen des Lungenkrebses sind eine Erkrankung des Lungengewebes (Bronchialkarzinom) und des Lungenfells (Mesotheliom). Laut Angaben des Robert-Koch-Institutes gibt es pro Jahr etwas mehr als 40.000 Neuerkrankungen, von denen in erster Linie Raucher betroffen sind. Ihr Anteil beträgt bei den Lungenkrebserkrankungen 90 Prozent, eigentlich ein Argument um mit dem Rauchen aufzuhören. Da es inzwischen gute Hilfsmittel wie Nikotinpflaster gibt, wäre dies eine lohnenswerte Alternative zum Lungenkrebs.

Die Ursachen für eine Lungenkrebserkrankung sind im eigenen unmittelbaren Umfeld zu finden. Rauchen, aber auch dauerhaftes passives Rauchen sind die häufigsten Auslöser. Zudem können Schadstoffe und eine genetische Vorbelastung durchaus relevant für eine Erkrankung sein.

Die Symptome für Lungenkrebs äußern sich sehr detailreich und sind auch häufig bei anderen Erkrankungen vorhanden, weshalb man meistens viel zu spät auf die Diagnose „Lungenkrebs“ kommt. Ständiges Husten, Atemnot, Gewichtsverlust oder Müdigkeit sind eindeutige Anzeichen, die aber erst einmal im Zusammenhang wahrgenommen werden müssen.

Hat man den Lungenkrebs festgestellt bestehen mehrere Varianten zur Behandlung. Ist die Aussicht auf eine erfolgreiche Operation gegeben, wäre sie die beste Waffe zur Bekämpfung des Krebses. Andererseits muss man auf die Strahlen/Chemotherapie zurückgreifen, die für die Patienten eine lange Leidenszeit bedeutet und kein Versprechen auf Heilung gibt. Zudem gibt es inzwischen Studien, wo man mit Antikörpern arbeitet, um den Krebs zu bekämpfen, allerdings sind diese bis heute nicht ausgereift.

Mit einer entsprechenden Vorsorge und der Vermeidung von Ursachen kann eine Lungenkrebserkrankung vermieden werden.    [...mehr]


Autor: Christina

„Ich mache Schluss, ich höre jetzt auf zu rauchen!“

Diesen Satz hat sicher schon jeder Raucher einmal gesagt, nur die wenigsten haben es bisher tatsächlich geschafft. Doch fand allmählich in der Öffentlichkeit ein Umdenken statt, die Freiräume für Raucher wurden allmählich kleiner. Die größte Änderung steht jetzt erst bevor, denn ab 2008 ist es nun so weit: Die Bundesländer setzen das Gesetz zum Nichtraucherschutz um. Fast überall in der Öffentlichkeit ist dann das Rauchen verboten und uneinsichtige Raucher, die es missachten, müssen dann mit Bußgeldern zwischen 50 und 500 Euro rechnen.

Nicht nur die neuen Gesetze sind an sich schon Grund genug mit dem Rauchen aufzuhören. Jeder Raucher weiß, dass es ebenfalls für seine Gesundheit das Beste wäre. Doch wie komme ich los von meiner Sucht?
Rauchen „gleich als Sucht“ zu bezeichnen ist für viele schon übertrieben – ist es nicht eher ein Genussmittel? Doch bewiesen ist, dass Nikotin ein Suchtmittel wie zum Beispiel Alkohol auch ist, deshalb ist es nicht einfach mit dem Rauchen aufzuhören. Der körperliche und psychische Entzug ist für die wenigsten Menschen ganz allein zu schaffen.

Rauchfrei- wirklich besser ? © flickr / motograf

Hat der Raucher erst einmal den Entschluss gefasst mit dem Rauchen aufzuhören, so gibt es für ihn verschiedene Möglichkeiten und Methoden, die ihn bei seinem Vorhaben unterstützen und auch die Entzugserscheinungen (Schlafstörungen, Verdauungsbeschwerden und Nervosität) lindern können. Die psychologische Komponente des Entzuges und eine Verhaltensänderung sollte man mitberücksichtigen, denn damit verringert man das Risiko eines Rückfalls.
Laut der GesundheitsZeitung gelingt es nur 35 % der Raucher, aus eigener Kraft mit dem Rauchen aufzuhören, deshalb sollte der Gang zu einem Arzt der erste Weg sein. Akupunktur, Hypnose, Verhaltenstherapie und Nikotinersatztherapie sind die erfolgsversprechenden Therapien zur Raucherentwöhnung. Viele gesetzliche Krankenkassen wie z.B. Die Techniker-Krankenkasse bieten zudem spezielle Programme an, da Nichtraucher die gesünderen Kunden sind und sich das auch für die Kassen rechnet – für den Ex-Raucher natürlich noch viel mehr!

Weitere Tipps und Informationen:
Selbsthilfegruppen
• Raucherentwöhnung mit spezialisiertem Arzt
www.rauchfrei-durchstarten.de

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Autor: Christina

Eine im März veröffentlichte Studie der Felix-Burda-Stiftung belegt deutlich, dass richtige Ernährung und regelmäßige Bewegung wesentlich zur Darmkrebs-Prophylaxe beitragen.

  • Ernährung

Wie aus der Veröffentlichung hervorgeht, wird das Erkrankungsrisiko besonders durch den häufigen Verzehr weiterverarbeiteter Fleischprodukte (Wurst, Pastete etc.) um bis zu 50% erhöht. Anderes rotes Fleisch (Rind, Wild, Schwein) scheint ebenfalls Einfluss auf die Krankheit zu haben, wenn auch geringeren. Ein Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Geflügelfleisch und Darmkrebserkrankungen konnte nicht einwandfrei nachgewiesen werden. Der Genuss von Fisch und Meeresfrüchten vermindert das Risiko einer Darmkrebserkrankung sogar. Für das Krankheitsrisiko ist neben der Art der Zubereitung auch der Eisengehalt von Bedeutung. Eisen begünstigt die Vervielfältigung von Zellen der obersten Darmschicht, die wiederum neigen zur Entartung und damit zum Krebs.
Obst und Gemüse versorgen uns mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen. Besonders der regelmäßige Genuss von Äpfeln scheint das Risiko einer Darmkrebserkrankung zu senken. Dass Vitamine aber allgemein das Erkrankungsrisiko senken, kann die Studie nicht bestätigen. Sie tragen sicherlich wesentlich zu unserem Immunsystem bei; wieweit sie aber konkrete Auswirkungen auf Darmkrebs haben, ist noch nicht ausreichend erforscht.
Der Einfluss von Ballaststoffen auf das Risiko einer Darmkrebserkrankung ist umstritten. Da mehrere Studien zu unterschiedlichen Standpunkten gelangen, ist insbesondere der positive Einfluss vermehrten Ballaststoff–Verzehrs, beispielsweise in Form von Vollkornprodukten, fraglich.
Milch und Milchprodukte scheinen das Risiko deutlich zu senken. Das wird besonders mit dem enthaltenen Calcium in Verbindung gebracht: Es bindet freie Gallensäuren im Darm.
Eier und Eiprodukte dagegen scheinen eine Darmkrebserkrankung eher zu begünstigen.

  • Sport

Der positive Einfluss von regelmäßiger Bewegung auf das Risiko einer Darmkrebs-Ersterkrankung wird häufig mit der geringeren Verweildauer der Nahrung im Darm in Verbindung gebracht – Sport regt den Stoffwechsel an. Das kommt auch dem Immunsystem zugute, auch der Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel profitiert von regelmäßigem Sport. Daneben wird zunehmend auch der Zusammenhang zwischen deutlichem Übergewicht und Darmkrebs wahrgenommen. Auch aus diesem Grund ist sportliche Betätigung unersetzbar.



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