Sinusitis – Entzündung der Nebenhöhlen

Das Wort „Sinusitis“ ist die medizinische Beschreibung für eine Entzündung der Nasennebenhöhlen. Immer wenn die Erkältungszeit anbricht sind viele Menschen davon betroffen. Einige haben geradezu eine Veranlagung zur Sinusitis.

Erst fängt es mit Schnupfen oder verschnupfter Nase an, dann hört es nicht mehr auf, Kopfschmerzen und Druckgefühl in der Stirn und unter den Augen kommen dazu und irgendwann auch Fieber. Sinusitis ist nichts Schönes, besonders wenn sie chronisch wird.

Chronische Nasennebenhöhlen-Entzündung oder ihre Rückkehr

Hat man eine krumme Nasenscheidewand oder eine schmale Nasenwurzel, kommt ein HNO-Arzt, meiner Erfahrung nach, gleich einmal auf die Nasennebenhöhlen zu sprechen. Denn, durch die schmalen Kanäle werden die Nebenhöhlen schlechter durchlüftet, was dazu führen kann, dass sich Bakterien leichter festsetzen und sich eine Sinusitis leichter bildet. Auch Polypen verbessern die Lage nicht gerade, weshalb der HNO-Arzt dann schnell auf eine Operation zu sprechen kommt.

Bevor es so weit ist, kann eine wiederkehrende Sinusitis sich auch einfach in leichterer Form nur in Schnupfen und Kopfschmerzen äußern. Auch vermeindliche Zahnschmerzen können von den Nebenhöhlen kommen. Der Grund für die Infektion bzw. Sinusitis sind Bakterien, die sich einnisten und die Schleimhäute zum Anschwellen bringen und Entzündungen hervorrufen.

Behandlung von Sinusitis

Eine Sache erscheint sehr logisch ist dennoch nicht ganz einfach, denn mit dem Rauchen aufzuhören ist ein Kraftakt, dennoch ist es besser, wenn man an einer chronischen Nasennebenhöhlen-Entzündung leidet. Wer schon einmal eine Sinusitis hatte, kennt bestimmt auch Sinupret, ein pflanzliches Medikament, dass die Schleimbildung in den Nebenhöhlen anregt. Gleichzeitig werden auch häufig Nasensprays verschrieben, die die Schleimhäute zum Abschwellen bringen. Damit bekommt man zumindest kurzzeitig wieder besser Luft. Das Gleiche bewirken Hausmittel wie z.B. das Inhalieren von Salzwasser oder Kamillenlösungen oder anderen Kräutern, wie z.B. Eukalyptus oder Menthol.

Verschlimmert sich die Entzündung oder treten Ohrenschmerzen auf, müssen allerdings härtere Geschütze aufgefahren werden und der Arzt verschreibt Antibiotika. Geht ein Druck auf die Ohren aus, kann es sogar zu Schwindelanfällen kommen.

Vorsorge bei Schnupfen und Nasennebenhöhlenentzündung

Hat man anfällige Nasennebenhöhlen empfiehlt sich als Vorsorgemaßnahme der Kauf einer Nasendusche. Die gibt es z.B. von Emser oder etwas günstiger mit den Eigenmarken von Rossmann oder dm. Das Prinzip ist relativ einfach, sobald die Schnupfensaison anfängt, spült man regelmäßig mit Salzwasser die Nase und die Nebenhöhlen aus. Damit werden sie nämlich gleichzeitig gereinigt.

Was sich etwas eklig anhört, bringt aber wirklich etwas – auch bei Erkältungen. Nasen duschen ist zugegebenermaßen etwas gewöhnungsbedürftig aber es zahlt sich aus. Wenn man die ersten ein- bis zweimal überstanden hat, kann man der Nebenhöhlenentzündung wirksam vorbeugen.

Mediziner

Comments (2)

  1. Marcus Brinkmann sagt:

    Ich habe viel mit Sinusitis zu tun gehabt und mir hat besonders die Einnahme von Enzymen (z.B. Serrapeptase) und die Inhalation mit ätherischen Ölen (und auch die Einnahme) geholfen. Viele Menschen unterschätzen auch die Wirkung belasteter Luft und zu trockener Luft.

    LG
    Marcus

  2. Anna-Kathrin sagt:

    Trockene Luft ist ein gutes Stichwort. Aus diesem Grund kann man z.B. auch mit Meerwassernasensprays gute Ergebnisse erzielen. Wie bei der Nasendusche wird die Nase gereinigt und die Schleimhäute befeuchtet. Mir hat das besonders über die Heizsaison hinweggeholfen. Ein Wasserschälchen auf der Heizung kann aber auch schon helfen, dass man nicht mit trockener Nase aufwacht.
    VG Anna

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