HPV-Impfung: Schutz vor Papillomviren und Gebärmutterhalskrebs?!

Mit einer HPV-Impfung können sich junge Frauen vor Papillomviren schützen, die unter anderem die Hauptauslöser von Gebärmutterhalskrebs sind.

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Humane Papillomviren (kurz HPV) sind für Gewebeveränderungen am Gebärmutterhals verantwortlich. Diese Viren, die meist durch den Geschlechtsverkehr übertragen werden, können die Vorstufe des Gebärmutterhalskrebs auslösen und damit auch zur eigentlichen Krankheit führen. Um sich vor diesem Risiko zu schützen, wird vor allem jungen Frauen eine HPV-Impfung empfohlen.

HPV-Impfung für junge Frauen

Die HPV-Impfung wirkt am besten, wenn die Frau noch in keinen Kontakt mit den HPV kommen konnte. Das heißt das diese Impfung am besten vor dem ersten Geschlechtsverkehr stattfinden sollte. Doch auch danach ist eine HPV-Impfung weiterhin sinnvoll.

Der Zeit übernimmt die Krankenkasse die Kosten der Impfung nur für junge Frauen von 12 bis 17 Jahren. Danach muss man die Kosten selber tragen. Der Impfstoff kostet etwa 480 Euro, wobei auch die Beratungskosten vom Arzt hinzu kommen.

HPV-Impfung sicherer Schutz gegen Gebärmutterhalskrebs?

Es ist wissenschaftlich Bewiesen, dass die HPV-Impfung die Wahrscheinlichkeit an der Vorstufe des Gebärmutterhalskrebs zu erkranken deutlich verringert. Somit kann auch angenommen werden, dass die Wahrscheinlichkeit diesen Krebs zu bekommen ebenfalls deutlich geringer ist. Doch ein hundertprozentiger Schutz ist diese Impfung nicht!

Da die HPV-Impfung noch relativ neu ist, sind die ersten Testpersonen noch nicht in das Alter gekommen, in dem normalerweise Gebärmutterhalskrebs ausbricht. Außerdem gibt es auch andere krebsauslösende Viren, vor denen die Impfung nicht schützt. Diese sind zwar sehr selten, aber dennoch eine mögliche Ursache für diese Krankheit.

Mediziner