Röteln gehören zu den typischen Kinderkrankheiten und zeichnen sich durch Symptome wie Hautausschlag, Fieber und geschwollene Lymphknoten aus. In den meisten Fällen verläuft diese Erkrankung jedoch ohne Beschwerden, wodurch sie oftmals unerkannt bleibt.
Die Erkrankung ist hochansteckend und wird durch Tröpfcheninfektion übertragen und in nur sehr seltenen Fällen kommt es zu Komplikationen. Allerdings kann die Erkrankung besonders im ersten Schwangerschaftsdrittel zu einer Gefährdung für das ungeborene Kind werden, da es zu einer schwerwiegenden Organschädigung und sogar zu einem Schwangerschaftsabbruch kommen kann. Daher sollten Mädchen vor der Pubertät gegen Röteln geimpft werden. [...mehr]
Eine Rachenentzündung ist wohl einer der häufigsten Gründe, in Deutschland einen Arzt aufzusuchen. Die Wartezimmer füllen sich besonders gen Winter, aber auch in Sommer sind Halsschmerzen keine Seltenheit.
Die Rachenentzündung wird in der medizinischen Fachsprache als „Pharyngitis“ bezeichnet – was schlimmer klingt, als es ist. Halsschmerzen sind jedem bekannt und sehr weit verbreitet. Leider kommt es gerade deswegen häufig dazu, dass die Symptome nicht ernst genommen werden und unbehandelt bleiben. Oft wird so aus gewöhnlichen Halsschmerzen eine Erkältung mit Schnupfen oder eine Seitenstrang-Angina, die alles andere als angenehm ist. [...mehr]
Mit einer HPV-Impfung können sich junge Frauen vor Papillomviren schützen, die unter anderem die Hauptauslöser von Gebärmutterhalskrebs sind.
Humane Papillomviren (kurz HPV) sind für Gewebeveränderungen am Gebärmutterhals verantwortlich. Diese Viren, die meist durch den Geschlechtsverkehr übertragen werden, können die Vorstufe des Gebärmutterhalskrebs auslösen und damit auch zur eigentlichen Krankheit führen. Um sich vor diesem Risiko zu schützen, wird vor allem jungen Frauen eine HPV-Impfung empfohlen. [...mehr]
„Zieh dich warm an, sonst wirst du noch krank!“ Wenn man so etwas oder ähnliches hört, kommt man nicht schwer zu der weit verbreiteten Meinung, dass eine Erkältung direkt von Kälte kommt. Aber ist das wirklich so, oder entstehen Erkältungen ganz anders?
Wenn man das Wort Erkältung schon hört, wird man schon fast dazu gezwungen zu glauben, dass Kälte der einzige Grund für Erkältungen ist. In Wirklichkeit ist Kälte aber nur ein Faktor von vielen, der Erkältungen fördert aber letztendlich nicht verursacht. [...mehr]
Magen-Darm-Beschwerden sind eine äußerst unangenehme Angelegenheit und treten leider relativ häufig auf. Welche Medikamente Erfolg bringen und die unliebsamen Symptome beseitigen, erfahren Sie im Folgenden.
Beschwerden im Unterleib sind ein weit verbreitetes Leiden. Ob Magen-Darm-Grippe oder andere Beschwerden des Verdauungstraktes, Symptome wie Erbrechen, Übelkeit, Durchfall und Verstopfung zählen dabei zu den häufigen Begleiterscheinungen.
Magen-Darm-Beschwerden – Was hilft?
Ist das Magen-Darm-System in Mitleidenschaft gezogen, machen sich entsprechende Symptome bemerkbar, die meist durch Bakterien und Viren ausgelöst werden. Ein gesunder Darm kann sich im Normalfall gegen die Eindringlinge wehren, da er ein ausgeklügeltes Abwehrsystem besitzt. [...mehr]
Poliomyelitis kurz Polio ist eine Viruserkrankung, welche die sogenannte Kinderlähmung verursachen kann. Eine Schluckimpfung kann Kinder und Erwachsene vor den Spätfolgen dieser Erkrankung bewahren. Auch in der dritten Welt werden große Impfaktionen organisiert um die Krankheit einzugrenzen und bestenfalls auszurotten.
Bereits in der Grundschule oder im Kindergarten werden Polio-Schluckimpfungen angeboten um schon die Kleinen vor einer Erkrankung mit dem Poliomyelitis-Virus zu bewahren. Die Impfung wird von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) empfohlen, um das Virus weltweit endgültig einzudämmen. Ob man selbst gegen das Virus geimpft wurde, findet man in seinem Impfpass heraus. Nach der Grundimmunisierung erfolgt meist noch eine Auffrischung, auch diese ist im Impfpass nachvollziehbar. [...mehr]
Die Symptome der Lungenentzündung oder Pneumonie frühzeitig zu erkennen, kann den Krankheitsverlauf abkürzen. Da die Lungenentzündung, die Gesundheit eines Erkrankten nachhaltig sehr schwächt, sollte man gleich bei den ersten Symptomen einen Arzt aufsuchen um einen schweren Verlauf zu vermeiden.
Die Pneumonie ist eine Lungenerkrankung, bei der sich Teile der Lunge durch Bakterien- oder Virusinfektion entzünden. Die Lungenentzündung kann aber auch als Komplikation bei Therapien entstehen bei der das Immunsystem geschwächt wird, wie z.B. einer Chemotherapie oder aber eines Eingriffs oder Untersuchung wie der Magenspiegelung.
Symptome der Lungenentzündung
Die ersten Anzeichen einer Lungenentzündung entsprechen der einer normalen Erkältung. Krampfartiger Husten und Fieber sowie ein Trägheitsgefühl setzen bereits sehr schnell nach der Infektion ein. Noch dazu wird das Einatmen dadurch erschwert, dass man starke Schmerzen im Lungenbereich verspürt, wie z.B. auch bei einer Bronchitis. Bei späteren Symptomen erhöht sich das Fieber dramatisch und Schüttelfrost sowie krampfartige Hustenanfälle treten auf. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollte der Betroffenen einen Arzt, bestenfalls gleich in ein Krankenhaus gehen. [...mehr]
Lippenherpes ist eine ansteckende virale Infektion. Ähnlich wie andere Herpesviren kann er über Jahre inaktiv sein.
Lippenherpes hat man oft ein Leben lang. Eine einmalige Infektion kann dazu führen, dass der Herpes regelmäßig auftritt und dann wieder für Jahre inaktiv bleibt.
Ähnlich seinem Verwandten, dem Varizella-Zoster-Virus, das Windpocken und Gürtelrose verursacht, tritt auch Herpes Simplex nicht immer hervor.
Der Lippenherpes, auch Fieberbläschen genannt, wird durch das Herpes Simplex Virus 1 (HSV I) hervorgerufen, das in seiner zweiten Form auch den Genitalherpes verursacht. Bei der initialen Infektion, die meist im Kindesalter erfolgt, bilden sich eitrige Bläschen in der Mundhöhle, die aufplatzen können und übelriechend sind. Die Infektion geht mit hohem Fieber und einer Lymphknotenschwellung einher.
Bei einer Zweitinfektion bilden sich die charakteristischen Bläschen an den Lippen oder an der Nase. Während der Akutphase des Lippenherpes sind die Träger des Virus hochvirulent, d.h. Körperkontakt mit einer betroffenen Stelle kann zur Infektion mit dem HSV führen. Deshalb sollte der Verzehr von Getränken aus dem gleichen Glas und der Austausch von Küssen, in dieser Zeit nicht erfolgen. [...mehr]
Scharlach ist eine bakterielle Infektion. Dies bedeutet, dass Bakterien in uns, also dem Wirt, eingedrungen sind um sich zu vermehren. Die Symptome von Scharlach sind dabei Nebenwirkungen, die aufgrund der Infektabwehr auftreten.
Die ersten Anzeichen einer Erkrankung sind jedoch nicht solch ein Ablösen der Haut, sondern mehr Fieber-, Hals- und Kopfschmerzen. Dass heisst, es deutet zunächst alles auf eine Erkältung hin.
Doch Streptococcus pyogenes geht weiter und verursacht dicke Mandeln, welche schnell eitern werden, es auch nicht leichter auf Scharlach zu kommen. Spätestens bei einem plötzlichem Erbrechen sollte man aufmerksam werden, dass es sich hier wohl nicht um einen grippalen Infekt handelt.
Es ist auch die Phase, in der sich der Hautausschlag entwickelt. Dabei gilt, je weniger dieser ausgeprägt ist, desto besser wirken die Abwehrkräfte des Erkrankten. Der Ausschlag ist ziemlich hartnäckig und breitet sich auch mal über den ganzen Körper aus. Interessant ist, dass er dabei immer Mund und Kinnpartie ausspart.
Für Scharlach typisch ist die rote “Himbeerzunge”. Ansteckend ist die Infektion bis zu drei Wochen. Diese Zeit kann durch Medikamente verkürzt werden. [...mehr]