Gürtelrose bei Kindern

Die Gürtelrose (Herpes zoster, Zoster) ist eine Hautkrankheit mit juckendem Ausschlag. Die Gefahr der Ansteckung für Kinder ist eher gering. Mit der richtigen Behandlung und frühzeitiger Diagnose können die Symptome erfolgreich bekämpft werden.

Die Hautkrankheit Gürtelrose wird durch das Varizella-Zoster-Virus ausgelöst. Beim erstmaligen Befall durch diese Viren bekommt das Kind die Windpocken. Die schlafenden Viren erwachen nach einiger Zeit wieder und können dann eine Gürtelrose auslösen. Prinzipiell sind mehr erwachsene Menschen von der Krankheit betroffen. Vereinzelt tritt sie bei Kleinkindern auf, die Erkrankungsgefahr für Kinder jedoch vergleichsweise niedrig.

Symptome der Gürtelrose

Die Gürtelrose kündigt sich schon Tage bevor die Haut befallen wird durch unbestimmte Beschwerden an. Leichtes Unwohlsein und Fieber können dieses Stadium begleiten. Die betroffene Hautpartie fängt dann nach einigen Tagen an, sich zu röten, zu schmerzen und zu brennen. Die Hautrötung entwickelt sich zu juckenden Bläschen. Das betroffenen Hautareal reicht meistens charakteristisch um den Rumpf oder das Gesicht herum. Dabei beschränkt sich der Ausschlag auf eine Körperhälfte und wächst in Gürtelform.

Im Gesicht kann die Gürtelrose zu Komplikationen führen. Sehstörungen, Hörstörungen und Gesichtslähmung können die Folge sein. Eine rechtzeitige Diagnose und die anschließende Behandlung schließen dieses Risiko aus.

Behandlung des Varizella-Zoster-Virus

Wenn sich die Gürtelrose im Gesicht ausbreitet und das Kind über Schmerzen und Fieber klagt, sollten sie sofort einen Arzt konsultieren. Bei einem Ausbruch der Krankheit am Rumpf reicht es, wenn sie am nächsten Tag mit dem Kind zur Behandlung gehen. Die Krankheit wird mit antiviralen Mitteln und Medikamenten behandelt und ist bei normalem Verlauf nach zwei bis drei Wochen abgeklungen. Prinzipiell ist die Gefahr für Kinder, an Gürtelrose zu erkranken eher gering.

Bei leichter Form kann man die Symptome mit virushemmenden Tabletten bekämpfen. Bei starkem Ausschlag im Gesicht wird dem Kind das Medikament als Infusion verabreicht. Halten sie die betroffenen Partien trocken.

Ansteckung mit den Windpocken

Mit dem Varizella-Zoster-Virus steckt man sich vor allem im Kontakt mit erkrankten Personen an. Diese Viren sind hochgradig ansteckend und verursachen auch die Windpocken. Wenn der Varizella-Zoster-Virus zum zweiten Mal ausbricht und eine Gürtelrose verursacht, ist die Betroffene Person ebenfalls im hohen Maße ansteckend. Daher sollte der enge Kontakt zu Erkrankten dringend vermieden werden. Die Anzeichen für Windpocken sind Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und Ausschlag mit roten Flecken und Bläschen.

Der Varizella-Zoster-Virus überdauert in den Nervenknoten des Menschen. Um das erneute Ausbrechen des Virus zu verhindern, sollte man zur Stärkung des Immunsystems durch Vitamine, Tees, heiße Wickel und Mineralstoffe beitragen. Kinder mit starken Abwehrkräften überwinden die Krankheit meist nach nach zwei bis drei Wochen.

Mediziner

Comments (1)

  1. Cordula sagt:

    Schoener Blog, gefaellt mir sehr gut. Auch interessante Themen.