DAK Umfrage: Stress genauso ungesund wie Rauchen

Jede Zigarettenpackung muss heute auf Gesundheitsrisiken hinweisen. Ähnlich gegen Überforderung durch Stress vorzugehen ist nicht abzusehen, obwohl jeder einzelnen aus eigener Erfahrung weiß, wie stark Stress das Wohlbefinden beeinträchtigt und unserer Gesundheit schadet.

Dem Rauchen werden viele gesundheitliche Risiken zugeschrieben. Nicht selten sind es die gleichen Symptome wie bei viel Stress. Viele  Menschen greifen gerade in Stresssituationen erst einmal zu einer Zigarette. Aber auch bei Nichtrauchern, die sehr angespannt sind, werden gleiche und ähnliche Symptome beobachtet.

Stress und Symptome

Zu viel Aufregung wirkt sich negativ auf Herz und Kreislauf aus. Überforderung kann aggressiv machen und den Blutdruck in die Höhe treiben, sowie Durchblutungsstörungen verursachen. Es werden Verengungen der Blutgefäße verursacht. Von kalten Füßen und Händen, bis hin zu Durchblutungsstörungen im Herz und Gehirn kann Überforderung die Ursache sein. Nicht selten gibt es dadurch Kopfschmerz und Migräne.

Es kann einem „die Galle überlaufen“, „der Hals zugeschnürt sein“, „die Luft zum Atmen genommen sein“ oder es kann einem „auf den Magen geschlagen haben“. Der Volksmund hat da so eine ganze Reihe an Redewendungen, um die Zusammenhänge richtig zu benennen.

Der gesamte Stoffwechsel reagiert, wenn Adrenalin und Co ständig hohe Wellen schlagen. Wer sich mit Essen, Alkohol oder Tabletten beruhigt, bekommt noch zusätzliche Probleme, wenn er es übertreibt. Psychische Probleme wie Panikattacken und Burnout, aber auch Depressionen sind keine Seltenheit. Aber nicht jede Aufregung macht krank. Es gibt auch positive Aufregung durch Freude und Erwartungen. Sie bringt Lebensfreude und wirkt positiv auf Körper und Seele.

Was kann man bei ungesundem Stress tun?

Spätestens wenn man merkt, dass es wieder mal zu viel war, sollte man innehalten und auf seinen Körper hören. Entspannungstechniken sind leicht eingeübt, Autogenes Training und Yoga Sport helfen ebenso dabei wie schwimmen, laufen oder Rad fahren. Man geht in die Natur genießt die frische Luft, den Sonnenschein, macht Atemtraining. Wenn es die Zeit erlaubt, reist man und gönnt sich einen Klimawechsel.

Wieder daheim kann es dann ruhiger werden: Man findet die nötige Ruhe beim Tagebuchschreiben, hört vielleicht eine Suggestions – CD. Dazu passen hervorragend Tees gegen Stress, was sich auch gut damit verbinden lässt, ruhende soziale Kontakte wieder aufleben zu lassen. Die wohltuende Wirkung dieser Maßnahmen lässt nicht lange auf sich warten.

 

 

Mediziner