» Depressionen

Autor: Stephanie

Jeder hatte schon mal das Gefühl von Lustlosigkeit. Es sind solche Tage, an denen man alles mögliche beginnt und nicht zu Ende bringt. Nichts scheint einem Freude zu bereiten und aufraffen kann man sich schon einmal gar nicht. Woran liegt dies?

Es gibt Menschen, die versuchen dieses Gefühl durch Ersatzstoffe zu überbrücken. Das können Süßigkeiten sein, nach eine kürzlich veröffentlichten Studie können es auch Aufpuschmittel sein, die Studenten länger arbeiten und Sportler wie mit EPO ausdauernder machen können.

Erythropoetin ist wichtig für die Bildung der Erythrozyten, also der roten Blutkörperchen in unserem Körper. Das Hormon kommt natürlicherweise in uns vor und wir vorwiegend bei Sauerstoffmangel gebildet. Synthetisiert wird EPO in den Nieren, falls die Synthese zurückgeht leidet man unter Blutarmut, einer so genannten Anämie.

Das Entscheidene ist, dass die roten Blutkörper den Sauerstoff aus unserem Blut binden und transportieren. Wenn zu wenige Erythrozyten vorhanden sind, wird dementsprechend zu wenig Sauerstoff zu den Zielzellen gebracht, wir leiden in dem Augenblick unter Müdigkeit und fühlen uns schlapp.

Nicht immer ist Anämie auf hormoneller Ebene entstanden. Eisenmangel kann genauso ausschlaggebend dafür sein. Eisen wird bei der Sauerstoffbindung benötigt, da ohne Eisen die Blutkörper das Hämoglobin nicht bilden können, welches O2 bindet.

Zu viele Erythrozyten sind jedoch auch nicht gut und wirken negativ auf den Blutfluss. Menschen, die an einem Lungenleiden erkrankt sind oder starke Raucher sollten auf jedenfall ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Wer einen Eisenmangel durch Ernährung ausgleichen möchte, dem empfehle ich vor allem Hülsenfrüchte, wie Linsen sowie Fleisch und Eier zu sich zu nehmen.    [...mehr]


Autor: Daniela

Die Depression ist eine in der Bevölkerung sehr häufig vorkommende Störung mit krankhaft niedergedrückter Stimmung und kann mit einer Vielzahl von Symptomen einhergehen. Die Entstehung von Depressionen ist unklar.

Die Schulmedizin und Psychologen teilen sie in drei Hauptarten ein: somatogene, endogene und psychogene Depression. Die Somatogene wird durch körperliche Erkrankungen hervorgerufen, z.B. durch eine Schilddrüsenunterfunktion. Bei der Endogenen ist die Ursache unbekannt. Vermutet werden erbliche und neurobiochemische Faktoren, zwischenmenschliche Belastungen, Veränderungen der Lebensumstände, Umweltgifte. Psychogene Depressionen sind seelisch „erworbene“ Störungen, z.B. ausgelöst durch ein Traumata oder aufgrund eines ungelösten inneren Konflikts, der zumeist in der Kindheit entstand.    [...mehr]


Autor: Stephanie

Jeder Mensch hat schon einmal, wenn auch nur kurz, ein Pfiepen in seinem Ohr gehört.

Nicht oft befinden wir uns an einem Ort, wo absolute Stille und Geräuschlosigkeit herrscht. Viele empfinden solche Momente sogar als unbehaglich und brauchen Berieselung durch das Radio oder den Fernseher.

Tinnitus ist ein Begriff, den jeder von uns schon einmal gehört hat. Doch diese Krankheit lässt sich nicht vorstellen. Ein ständiger Ton, der einen in den Wahnsinn treibt.

Bei sehr schweren Fällen ist der Tinnitus sogar mit Schlaflosigkeit verbunden. Lange gab es den Irrglauben, dass taube Menschen nicht von dieser Krankheit betroffen seien, doch dies ist nicht so.

Das Interessante ist, dass quälende Ohrgeräusche nicht durch Außen- oder Innenohr entstehen, sondern Versuche zeigten, dass lediglich die im Gehirn beteiligte Region für das Hören aktiv ist. Im auditorischen Cortex vermutet man nun die Störung.

Linderungen verschaffen entweder Entspannungstherapien oder starke Medikamente. Ersteres ist auf jedenfall zu bevorzugen!

Der Höhrsturz ist ein Infarkt der Ohren. Dies passiert, wenn die Blutversorgung zum Innenohr kurzzeitig unterbrochen ist. Der Sauerstoffmangel führt zu Hörausfällen und kann zur Taubheit führen, wenn nicht sofort mit blutverdünnenden Mitteln eingegriffen wird.    [...mehr]


Autor: Michael

In Deutschland leiden etwa fünf Millionen Menschen an einer Funktionseinschränkung im Verdauungstrackt. Dabei sind Freuen doppelt so häufig betroffen wie Männer.

Chronische Beschwerden wie Schmerzen im Bauch, wechselnder Stuhlgang zwischen Durchfall und Verstopfung sowie Blähungen weisen auf einen Reizdarm hin. Das Organ ist nicht verändert, die Beschwerden sind nicht bösartig oder ansteckend, auch wenn ein Reizdarm zu starken Beeinträchtigungen führen kann. Es handelt sich nicht um eine körperliche Erkrankung.

Bauch© flickr / Marco Gomes

Eine genaue Definition der Ursachen gibt es noch nicht, doch werden psychische als auch physische Faktoren in Betracht gezogen. Ein bestimmtes Bakterium, Störungen im Informationsaustausch zwischen Gehirn und Darm oder die Ernährung sollen die Störung erklären. Vor allem Unverträglichkeiten von Lebensmitteln oder falsche Ernährung sollen einen Reizdarm begünstigen.    [...mehr]


Autor: Michael

Es kommt bei vielen Menschen der Tag, an dem sie zugeben müssen, es wird lichter auf dem Kopf. Manche können damit umgehen, andere wieder nicht.

Der Fachausdruck dafür ist Alopezie oder Alopecia bei starkem und Effluvium sehr starkem Haarausfall. Allerdings verliert jeder Mensch um die 100 Haare jeden Tag, jedoch werden diese gewöhnlich wieder ersetzt.

In den meisten Fällen ist der (übermäßige) Haarausfall Alters- beziehungsweise genetisch bedingt. Dafür zeigt sich das Steroidhormon Dihydrotestosteron (DHT) verantwortlich. Dieser Stoff wird vor allem von Männern produziert. Dabei ist der genetische Haarausfall in der Regel von der Mutter vererbt. Das Problem mit dem DHT ist dem Testosteron zu verdanken, dass zu diesem Stoff wird.

Halbglatze eines alten Mannes © Flickr /scottobear
Schuld am Haarausfall ist vermutlich eine Veränderung des Hormons Testosteron

Das sicherste Zeichen dafür ist der Verlust des Haupthaares, während die Seiten und der Nacken davon nicht betroffen sind. Medikamente setzen hier an und versuchen das Testosteron an der Veränderung zu hemmen. Allerdings ist die Forschung auf dem Gebiet noch nicht so weit. Genaue Ursachen sind - auch den Kreisrunden Haarausfall betreffend - noch unbekannt. Das Stress als Faktor dafür ausschlaggebend sein kann wird kontrovers diskutiert. Es gibt zwar Studien die dies belegen, aber es gibt auch Studien die das Gegenteil beweisen.

Allgemein wird davon ausgegangen, dass beim Kreisrunden Haarausfall das Immunsystem - quasi aus Langeweile - die Haarwurzeln angreift. Insgesamt ist es aber vermutlich ein Konglomerat aus verschiedenen Ursachen, die je nach Zusammenwirken den Effekt aufweisen oder auch nicht.

Manche Menschen erleiden richtige Depressionen wegen des Haarausfalls. Doch gibt es wenig Möglichkeiten dem  Haarausfall aus dem Weg zu gehen. Bei starken Erkrankung oder bei Krebs (auch wegen der Chemo-Therapie) sollte man sich ein Tupet überlegen.

Momentan forscht man an weiblichen Hormonen in dem Zusammenhang, doch die Entwicklung eines Medikaments oder einer Therapie ist noch nicht abgeschlossen. Bei Frauen hingegen kommt es meist eher zu diffusem Haarausfall, wobei die Ursache bei Hormonschwankungen, Eisenmangel und eine Reihe anderer Faktoren sein können.    [...mehr]


Autor: Michael

Schizophrenie gilt als eine der heimtückischen Krankheitsbilder, denn die meisten betroffenen Menschen wissen gar nicht, dass sie unter dieser psychologischen Störung leiden.

© flickr / Perfecto Insecto

Es ist nicht mit der multiplen Persönlichkeitsstörung zu vergleichen, die oftmals vererbt ist. Prominente Beispiele für Schizophrenie war der Mathematiker John F. Nash, dessen Leben in dem amerikanischen Film „A Beautiful Mind“ dargestellt wird.

Es wird angenommen, dass etwa jeder 100ste Mensch von der Psychose betroffen ist und äußert sich vorrangig bei Menschen der Altersgruppe zwischen 18-35 Jahren. In Deutschland gibt es etwa 800.000 Erkrankte. Die genauen Ursachen für Schizophrene sind bislang immer noch unklar. Man nimmt an, dass die Psychose es eine Kombination aus Erbfaktoren und Umweltfaktoren ist, die die Krankheit die Psyche des Menschen bestimmen.

© flickr / Narzissus

Durch Stress und äußeren Einflüssen kann aus einer Veranlagung schnell eine Krankheit werden, die in einer zeitaufwendigen Therapie behandelt werden sollte. Es wird angenommen, dass die Patienten im Generellen empfindlicher gegenüber inneren und äußeren Reizen sind als gesunde Menschen. Sie haben eine geringere Toleranzschwelle gegenüber unterschiedlichen Belastungsfaktoren. Es sind nur Vermutungen auf die sich die Ursachen von Schizophrenie berufen kann, denn eindeutige Klarheit herrscht nicht.

Schizophrenen Menschen bauen sich in ihrem Kopf ihre ganz eigene Welt auf und können nicht zwischen Realität und Einbildung unterscheiden. Bei diesem Krankheitsverlauf leidet das individuelle Denken, Wahrnehmen und Verhalten zunehmend. Drastische Äußerungen zeigen sich in Wahnvorstellungen und Halluzinationen der Patienten, für die alles Erlebte real scheint, auch wenn es sich nur im Kopf abspielt.

© flickr / el7bara Einige der Betroffenen können sich Dank aufwendiger Therapie vollständig erholen, andere dagegen brauchen eine lebenslange Betreuung bei der Bewältigung der psychischen Störung. Einige Menschen erholen sich niemals und werden auch nie ein normales Leben führen können. Die eigene Lebensqualität verliert mit der Krankheit an Wert und führt teils zum Verlust der Arbeit und der Wohnung.

Die Behandlung wird meist in Verbindung von wirksamen Medikamenten durchgeführt. Man spricht hierbei auch von Neuroleptika. Für eine optimale Therapie sollten Psychopharmaka mit einer Psychotherapie und Sozialtherapie in Verbindung gebracht werden. Die Dauer der Behandlung hängt ganz von der Intensität der Schizophrenie ab und ist individuell bei den Patienten verschieden.
Bei einer guten Therapie stehen die Chancen gut für eine Regenerierung und das Leben kann wieder in seinen geregelten Bahnen verlaufen.    [...mehr]


Autor: Christina

Eine Vielzahl von Internetseiten beschäftigt sich mit dem Burnout-Syndrom: Offensichtlich herrscht große Nachfrage nach fundierter Information. Die Krankheit, deren wesentliche Merkmale 1974 erstmals von H. Freudenberger festgehalten wurden, scheint eine Zivilisationskrankheit zu werden, deren Radius innerhalb der Bevölkerungsgruppen immer größer wird.
Tatsächlich weitet das Feld der Betroffenen sich aus. Zunächst klassischerweise in „Helfer“- (Lehrer, Pfleger, Ärzte, Kindergärtner etc.) und Manager-Berufen geortet, lassen sich Fälle des Burnout-Syndroms inzwischen in allen Alters- und Berufsgruppen feststellen. Prominente Erkrankte waren oder sind beispielsweise der Jazz-Pianist Keith Jarrett oder der Skispringer Sven Hannawald.
Als besonders bedroht gelten Menschen, die von Berufs wegen große Verantwortung tragen – oder sich einfach nur in besonderer Weise verantwortlich fühlen. Letztlich haben viele Faktoren Einfluss auf die Krankheit, unter anderem Depressionen, Ängstlichkeit, Perfektionsstreben, ein labiles Selbstwertgefühl oder Hyperaktivität.
Frühzeitig erkannt, kann das Burnout-Syndrom in den meisten Fällen erfolgreich gelöst werden. Eine psychotherapeutische Behandlung ist gewöhnlich der beste Weg. Auch im Internet finden sich hilfreiche Seiten.    [...mehr]


Autor: Michael

Draußen ist es jetzt zeitig dunkel und kalt ist es sowieso. Wer verspürt da nicht den Drang, sich zu Hause gemütlich einzukuscheln und einfach zu schlafen? Wären wir Bären, Eichhörnchen oder Igel, wäre dies sicherlich kein Problem - vorausgesetzt, unser Fettvorrat wäre ausreichend und wir finden einen geschützten Platz.

Warum können wir Menschen nicht einfach auch einen Winterschlaf machen?
Noch vor 100 Jahren gab es in Sibirien einen Volksstamm in der Gegend um Pskov, der sich jedes Jahr beim ersten Schnee am Feuer versammelte und schlief. Jeder von ihnen stand einmal am Tag auf, aß ein Stück Brot und trank einen Schluck Wasser und legte sich dann wieder hin. Bis zum Frühlingsanfang vergingen 6 Monate, in denen die Bewohner ihren „Winterschlaf“ machten, um ihre Vorräte zu schonen und möglichst gut über den Winter zu kommen.

In der heutigen Zeit ist dies natürlich undenkbar. Aber in vielen von uns gibt es noch - angeschoben von der inneren Uhr und dem anderen Tagesrhythmus - die Neigung im Winter zurückzuschalten, auf Sparflamme sozusagen. Es besteht meist ein erhöhtes Verlangen nach Fettem, Süßem und Kohlenhydraten, denn in gewissem Maße futtern auch wir uns noch den sogenannten „Winterspeck“ an.

Verantwortlich für all das ist die kurze Sonnenscheindauer pro Tag, - wenn sie denn scheint - und das Schlafhormon Melatonin, ein Hormon das in der Zirbeldrüdse des Zwischenhirns produziert wird und verantwortlich für unseren Tag-Nacht-Rhythmus ist. Durch den Einfall von Licht durchs Auge wird die Ausschüttung gebremst und mit abnehmender Tageslichtdauer erhöht sich diese.

Wenn man eine starke Antriebslosigkeit und ein erhöhtes Schlafbedürfnis verspürt und die Stimmung zum größten Teil sehr gedrückt ist, spricht man auch von einer Winterdepression.

Aber was können wir dagegen tun? Abwarten bis zum Frühling? Na, da wäre so mancher Arbeitgeber wohl nicht begeistert und auch die Patienten selbst leiden natürlich unter dieser Antriebslosigkeit und Müdigkeit.

Also heißt es jeden Tag mindestens eine halbe Stunde raus an die frische Luft, denn Licht und Bewegung helfen am besten. Menschen mit Hunden oder Kindern dürfte das wohl nicht so schwer fallen. Wenn Sie beides nicht haben, „leihen“ Sie sich doch einen Hund oder mal die Kinder vom Nachbarn für einen Spaziergang aus.

In Skandinavien, wo die lange Zeit der Dunkelheit noch viel ausgeprägter ist als in unseren Breitengraden, achtet man besonders auf die ausreichende Beleuchtung in Wohnung und am Arbeitsplatz. Es gibt sogar spezielle Leuchten oder Lichtecken, die jeden Tag für eine bestimmte Zeit genutzt werden können, um den negativen Auswirkungen der Dunkelheit effektiv entgegenzuwirken.

Kaufen sie sich einen bunten Blumenstrauß und tanzen sie bei fröhlicher Musik durch Ihre Wohnung. Achten Sie auf Ihre Ernährung, indem sie nicht zu fette und kalorienreiche Sachen essen, wie es ihr Körper gerne möchte. Ein Obstsalat schmeckt im Winter genauso gut wie im Sommer, ist aber durch den erhöhten Vitamin- und Mineralstoffbedarf des Körpers noch wichtiger.

Sollten im Frühling aber immer noch keine positiven Veränderungen eintreten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob eventuell eine ernsthafte andauernde Depression dahinter steckt.

Und ansonsten warten wir sehnsüchtig auf den Frühling, der uns mit seinen ersten Blumen und grünen Blättern aus unserem heutigen „Winterschlaf“ weckt.    [...mehr]