Iss dich schlau – Nahrung fürs Gehirn

Weisheit mit Löffeln zu essen, wäre die perfekte Alternative zum lebenslangen Lernen. Die Natur hat es jedoch so vorgesehen, dass Intelligenz eine Eigenschaft ist, die angeboren wird – oder eben auch nicht! Dennoch könnt ihr auch mit der Nahrungsaufnahme etwas für euer Gehirn tun. Wer seinen Speiseplan entsprechend gestaltet, kann seine Hirnleistung ein wenig stärken.
Erdnüsse

Generell hat eine gesunde und ausgewogene Ernährung einen positiven Einfluss auf die Hirnaktivitäten. Erst Nährstoffe und Flüssigkeit aus der Nahrung ermöglichen eine optimale Hirnleistung. Da unser Gehirn über keinen eigenen Energiespender verfügt, ist regelmäßiges Essen genauso wichtig wie die Aufnahme der richtigen Nährstoffe. Auch auf die Portionsgrößen kommt es an. Üppige Mahlzeiten erfordern mehr Energie für die Verdauung und senken somit die Aktivitäten im Gehirn.

Spurenelemente

Die Aufnahme von Eisen hat nicht nur einen positiven Effekt auf die Durchblutung des Gehirns, sondern bewirkt auch die Neuproduktion von Neurotransmittern. Diese biochemischen Botenstoffe sind für die Erregungsleitung zwischen den Nervenzellen verantwortlich. Zu wenig Eisen führt daher schnell zu Konzentrationsschwäche und Müdigkeit. Leberwurst, Thunfisch, Linsen oder getrocknete Aprikosen sind wahre Eisenspender. Daneben stellt Kalzium aus Quark, Spinat, Nudeln und Sesam die Stabilisierung der Gefäßwände im Gehirn sicher.

Kohlenhydrate und Eiweiße

Die tägliche Leistung unseres Gehirns erfordert jede Menge Energie, die durch die Aufnahme von Glukose sichergestellt wird. Das ist aber noch lange kein Freifahrtschein für das maßlose Futtern von Schokolade. Nur ein gesunder Blutzuckerspiegel gewährleistet die Aufnahme von Glukose im Gehirn! Dass der Blutzuckerspiegel stabil bleibt, ermöglichen komplexe Kohlenhydrate, die wir in Bohnen, Soja- und Vollkornprodukten wiederfinden. Von besonderer Bedeutung für den Stoffwechsel im Gehirn sind essentielle Aminosäuren, die in Eiweiß enthalten sind. Sie sorgen dafür, dass ständig neue Nervenzellen gebildet werden. Potentielle Lieferanten der wichtigen Aminosäuren sind dabei Garnelen, Eier, Erdnüsse und Käse.

Vitamine und Wasser

Auch zahlreiche Vitamine können unsere geistige Fitness steigern. Vor alle Vitamin B1, B6 und B12 regen den Stoffwechsel im Gehirn an. Daher dürfen Kartoffeln, Haferflocken, Schweinefleisch und Milch auf der Speisekarte nicht fehlen. Daneben braucht unser Körper aber auch viel Flüssigkeit. Eine Trinkmenge von 1,5 bis 2l am Tag genügt, damit das Blut im Gehirn zirkuliert und ausreichend Sauerstoff in die Nervenzellen transportieren kann.

Bild stammt von: wjarek – Fotolia.com

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