Auch Jugendliche brauchen genug Schlaf

Köln – Schulbeginn um acht – oder sogar noch früher – kann verdammt hart sein. Jugendliche sollten dann besonders darauf achten, dass sie regelmäßig und früh genug ins Bett gehen. Darauf weist der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hin.

Ansonsten drohen langfristig gesundheitliche Schäden. Einer aktuellen Studie zufolge steigt durch unzureichenden Schlaf zum Beispiel das Risiko einer Zuckererkrankung. Teenager brauchen pro Nacht etwa acht bis zehn Stunden, erklären die Ärzte. Bekommt jemand dauerhaft weniger, leiden die Blutzuckerwerte. Nach einer anderen Studie neigen die Nachteulen unter den Jugendlichen, die also spät ins Bett gehen, zudem zu einem größeren Taillenumfang und mehr Fettablagerung im Bauchbereich. Das gilt vor allem für Mädchen.

Damit das Einschlafen klappt, raten die Experten, etwa eine Stunde vor dem Zubettgehen auf Displays aller Art zu verzichten – auf Fernseher also ebenso wie auf Smartphones. Selbst mit so viel Disziplin kann es aber trotzdem sein, dass der Schlaf sich nicht einstellen mag: Teenager neigen den Angaben nach allgemein dazu, später einzuschlafen und auch später aufzuwachen – wenn nicht der Wecker zur ersten Stunde klingelt.

Fotocredits: Christin Klose
(dpa/tmn)

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