Die große Wende im Leben der Frauen

Frauen im 21. Jahrhundert

Die Aussage „Frauen bestimmen selbst über ihr Leben“ klingt etwas merkwürdig, weil ihr Inhalt für uns eine Selbstverständlichkeit ist. Wir, das ist die Generation, die nach der Mitte des vorigen Jahrhunderts zur Welt gekommen ist. In früheren Generationen sah es mit der Selbstbestimmung von Frauen dagegen nicht so gut aus.

Ende der Abhängigkeit

Frauen machen Abitur, studieren an der Universität und besetzen Führungspositionen in großen Unternehmen wie in bedeutenden Institutionen und in der Politik. Die meisten schaffen es, alle diese Verpflichtungen mit ihrer Mutterrolle in einer Familie unter einen Hut zu bringen. Das ist nicht immer leicht, aber sie schaffen es.
Vor hundert Jahren wäre dieses Frauenbild noch unvorstellbar gewesen. Das Leben der Frauen im 19. Jahrhundert spielte sich in einem sehr engen Rahmen ab. Ihr Reich waren die Küche, die Kinder und die Kirche. Alles andere war Männersache.
Frauen blieb damals nichts anderes übrig, als diese Rolle anzunehmen, denn sie waren mit ihrer oft sehr großen Kinderschar mehr als ausgelastet. So etwas wie Familienplanung gab es nämlich noch nicht und von einer Methode, wie man eine Schwangerschaft zuverlässig verhindern kann, war noch nichts bekannt.

Ein neuer Begriff: Familienplanung

Erst viel später, – das 20. Jahrhundert war schon zur Hälfte vorbei, – änderte sich alles. Denn mit der Antibabypille konnten Frauen nun erstmals eine Schwangerschaft verhindern und selbst bestimmen, ob und wann sie ein Kind bekommen wollten. Am Anfang wurde diese Freiheit allerdings nur verheirateten Frauen zugestanden, weil konservative Moralvorstellungen nicht zulassen wollten, dass sich unverheiratete Paare mit diesem skandalösen Thema befassten. Erst Jahre nach der Einführung der Pille durften sich in der Bundesrepublik Deutschland auch ledige Frauen dieses Verhütungsmittel von ihrem Arzt verschreiben lassen.

Geteilte Verantwortung

Allen Befürchtungen der Moralhüter zum Trotz änderte sich mit der Möglichkeit zur Empfängnisverhütung wenig an der Partnerschaft von Mann und Frau. Doch da nun beide bestimmen konnten, wann sie bereit für ein gemeinsames Kind waren, ging ein Stück Verantwortung, das die Frau bisher allein zu tragen hatte, auf den Mann über.
Heute tragen moderne Eltern die Sorge für das Kind vielfach gemeinsam. Wenn es darum geht, Besorgungen zu erledigen, zum Beispiel Pflegeprodukte für Mutter und Kind in der Apotheke zu kaufen, ist das für den Vater heute genauso selbstverständlich wir für seine Frau. Die Möglichkeit, diese Einkäufe online erledigen zu können, ist eine enorme Erleichterung für junge Eltern, denn die gesparte Zeit können sie prima für ihre Familie nutzen.

Moderne Problemlösungen

Auch Apotheken profitieren mehr und mehr vom Handel via Internet. Nachdem der Trend zum Online-Shopping dem stationären Handel schon seit Längerem den Rang abgelaufen hat, gehen auch immer mehr Apotheken mit digitalen Angeboten auf ihre Kunden zu. Für persönliche Fragen, die es in medizinischen Angelegenheiten häufig gibt, stehen jederzeit fachkundige Ratgeber bereit, um den Kunden mit individuellen Auskünften behilflich zu sein.
Da gerade in Apotheken oft sehr intime Fragen besprochen werden, hat der digitale Chat einen großen Vorteil: Er ist diskret. Und weil es niemanden etwas angeht, wenn man sich über Alternativen zur Pille beraten lassen möchte, wird die Möglichkeit, dieses Gespräch ohne fremde Zuhörer führen zu können, gerne genutzt.

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Mediziner