Typisch deutsch – Rauchverbot wackelt

Na das nenne ich mal wieder typisch deutsch. Es soll eine Verordnung verabschiedet werden die der Gesundheit aller dient und nicht nur das. Es ist ja eine Frechheit, wenn man als Nichtraucher ständig in Kneipen, Cafes oder Bars mitrauchen muss. Da begrüßt man eine Verordnung die das verbietet.

Aber in Deutschland geht das nicht. Denn man hat immer Angst vor Neuem, ist total unflexibel und wenn es um was auch immer geht wird gestreikt. Wenn ich mir Irland so anschaue, das Mutterland der Pubs, da klappt das wunderbar, aber bei uns gibt es scheinbar 8 von 16 Bundesländer die gegen eine solche Anti-Raucher Kampagne sind.

Dabei ist das totaler Blödsinn. Es wird garantiert keine Einbußen bei Umsätzen geben wenn ALLE an einem Strang ziehen. Ich bin mal gespannt was passiert, aber noch scheint es so, also würde die Politik wieder kuschen!

Mediziner

Comments (10)

  1. Dumm gelaufen

    Ein Mann sitzt abends an der Bar,
    ganz traurig auf dem Hocker,
    er starret wohl nicht ganz so klar,
    auf sein Glas Bier ganz locker.

    Da kam ein Kerl groß wie ein Schrank,
    stark wie ein Grizzly Bär ,
    das Bier des Mannes in einem Zug er trank,
    das Glas war völlig leer.

    Der Mann am Tresen regt sich kaum,
    es schien ihm schnurz egal,
    als wäre alles nur ein Traum,
    seine Mine blass und fahl.

    Dass nun bemerkt der Grobian,
    ein Kerl zweimal so groß,
    er sprach das Häuflein Elend an,
    eh Mann was ist mit dir los.

    Der arme Wicht begann zu reden wie in Trance,
    bin aufgestanden mit dem falschen Fuß, er dem Schrank beteuert,
    nichtmal den Ansatz einer Chance,
    hat mich mein Chef gefeuert.

    Ich fand`s gemein und gar nicht nett,
    wollt suchen Trost zu Haus,
    hat meine Frau ein Kerl im Bett,
    und warf mich hochkant raus.

    Erhängen wollt ich mich am Apfelbaum,
    weil mir das nicht gepasst,
    auf das zu Ende dieser Traum,
    da reißt auch noch der Ast.

    Noch ein noch aus ich weiß nicht mehr,
    an allen Enden und Ecken ,
    erschießen mich mit dem Gewehr,
    da blieb die Kugel im Laufe stecken.

    Ich weiß nicht warum das Schicksal mich gerade trifft,
    den Verstand ich fast verlier,
    besorg mir E-605 ein starkes Gift,
    schütte alles in mein Bier.

    Abgeschlossen mit allen Dingen,
    den Tod ich fast schon roch,
    hör lieblich schon die Englein singen,
    dann tratest du in mein beschissen Ringen,
    und trankst mein Bier, du Arschenloch.

    von: Willnicht Motzky

  2. Elvira sagt:

    Ich finde das was zur Zeit mit den Rauchern geboten wird eine frechheit, denn das ist in das einschrenken der persönlichen Freiheit. Ich selber bin nicht Raucher habe aber trotzdem keine mühe mit Rauchern.

  3. Anni sagt:

    Ich bin Deutsche, wohne aber in Spanien und bin Nichtraucherin.. Hier hat sich nun seit einigen Jahren das Rauchverbot in Bars, Restaurants und in fast allen öffentlichen Gebäuden durchgesetzt, langsam aber immer erfolgreicher. Die wenigen Restaurants oder Bars, die es bisher noch duldeten werden immer geringer! Es ist herrlich ohne Rauch zu essen!!!
    Vor kurzem war ich aber in Deutschland und war ziemlich entäuscht. Wo ist die gute Erziehung der Deutschen geblieben? Sogar die Kelner haben im Restaurant geraucht!! Ich kann wirklich nicht verstehen, weshalb sich das Rauchverbot in Deutschland nicht durchsetzen kann, wenn es doch hier in Spanien ziemlich einfach war!!!! Ausserdem werden dadurch die Raucher immer weniger, weil sie sich immermehr ausgeschlossen fühlen…..!

  4. Ewald sagt:

    Ich möchte mal erleben, wenn alle Menschen in Deutschland das Rauchen aufgeben, was dann dem Staat einfällt um die fehlende Geldquelle neu zu organisieren.
    Aber keine Sorge, dem Staat fällt bestimmt eine neue Variante ein – z. B. „Die Nichtrauchersteuer“ !!!

  5. Eisa sagt:

    Haben wir eine Demokratie oder? Auch das Rauchen in Lokalen sollte man die Entscheidung den Wirten überlassen.Auch in öffentlichen Gebäuden kann sich die Hausverwaltung doch selbst entscheiden. Dafür gibt es doch so schöne Aufkleber u. Schilder

  6. Peter sagt:

    Was bitte hat dies alles mit typisch deutsch tu tun?
    Wie kann man eine kleine Insel mit knapp 4,3 Mio. Einwohnern mit einem Land wie Deutschland mit 80 Mio. Einwohnern vergleichen? Deutschland ist eben nicht zentral verwaltet, sondern muss nun mal auf die entsprechenden Bundesländer Rücksicht nehmen. Und das ist gut so. Was also ist so typisch deutsch an dieser ganzen Diskussion um das Rauchverbot?

  7. Marcus sagt:

    Lieber Peter,
    es ist einfach mal typisch deutsch, weil Deutsche sich gerne gegen Neuerungen wehren. In anderen (europäischen) Ländern geht das wesentlich unbürokratischer (siehe Irland). Dass Raucher nicht in geschlossenen Räumen rauchen dürfen ist doch nur fair! Sollen die doch an die frische Luft gehen. PUNKT!

  8. Peter sagt:

    Lieber Marcus,

    jetzt hab ich aber immer noch nicht verstanden, was dies mit typisch deutsch zu tun hat. Ich gehe mal davon aus, dass Du Deutscher bist. Wenn das so ist und Deine These, dass Deutsche sich gerne gegen Neuerungen wehren stimmt, muss ich doch annehmen, dass Du genauso bist. Oder bist Du dann einer von den wenigen guten und anständigen Deutschen?

  9. Wolfgang Luttermann
    Nichtraucher/in aus Überzeugung

    Festgemauert tief im Kopfe
    ziehen Schwaden grauer Rauch
    pack die Entschlossenheit am Schopfe
    zu vermeiden den Gebrauch

    auch wenn`s stark ist das Verlangen
    wird`s von vielen noch forciert
    unzählig waren doch die Stangen
    doch zum Glück dir nicht`s passiert

    willst stetig du den Rauch vermeiden
    heißt`s Zauberwort Kontinuität
    wenn starker Wille dich bekleide
    dann ist es auch noch nicht zu spät

    unbändig sind des Laster`s Schranken
    ungezähmt und nicht bewacht
    doch wird es dir dein Körper danken
    dass du den Tabak ausgelacht.

    von Wolfgang Luttermann

    Habe seit dem 13. Lebensjahr geraucht
    knapp 40 Jahre lang etwa 2-3 Schachteln
    am Tag mindestens ein kleines Einfamilienhaus in die Luft
    geblasen,sagen wir mal 10.- DM am Tag x365 =3650×40=146000,00 DM + Herzinfarkt + Hypoxie,ich sah wie
    mich die Ärzte wieder ins Leben zurückholten, über mir schwebend. + Sauerstoffunterversorgung im Hirn habe drei-fünf Jahre gebraucht wieder halbwegs das zu wissen was ich gelernt hatte.habe dann drei Bücher geschrieben einfach nur bei Google den Namen Wolfgang Luttermann ein
    geben, das obere Gedicht ist auch von mir,ja da könnt ihr dann lesen ob das Rauchen rentabel ist oder nicht,was mich betrifft habe ich nicht eine mehr angerührt,seit fast 7 Jahren, soviel nur mal zum Thema Rauchen.
    Als Mahnmal für alle Raucher, wer weiter raucht, selavi.
    Liebe Grüße an alle
    Wolfgang

  10. Darmstädter sagt:

    Die Luftwaffe und die Deutsche Post hatten das Rauchen am Arbeitsplatz bereits 1938 verboten, nun wurde es auch an vielen anderen Arbeitsplätzen, in Amtszimmern, Spitälern und Erho-lungsheimen untersagt. 1939 verbot die NSDAP jeden Nikotin-genuss in ihren Parteigebäuden, Himmler verfügte darüber hin-aus, dass uniformierte Polizei- und SS-Offiziere im Dienst nicht mehr rauchen durften. 1941 folgten Rauchverbote in Straßen-bahnen und Luftschutzkellern (obwohl es dort separate Rau-cherräume gab), 1944 in allen Stadtbahnen und Bussen. Letzte-res geht auf eine Initiative Hitlers zurück, der eine Gefährdung der jungen Schaffnerinnen durch die Folgen des Passivrau-chens fürchtete. Bereits seit Juli 43 durften sich Raucher unter 18 in der Öffentlichkeit nicht mehr erwischen lassen. Soldaten erhielten zwar weiterhin Tabakrationen (6 Zigaretten pro Mann und Tag), aber auf Anordnung Hitlers sollten sie beim Empfang der Zigaretten vor den gesundheitlichen Schäden gewarnt wer-den. Nichtraucher und weibliche Wehrmachtsangehörige erhiel-ten anstelle von Zigaretten Schokolade oder Obst.

    Wirklich tolle Gesellschaft und Tradition!!!!
    Hat Eva Hermann also doch recht mit der Behauptung es sei ja schließlich nicht alles schlecht gewesen!?