Gastritis: die akute Magenschleimheitentzündung oft durch Rauchen oder Alkohol

Autor: Daniela

So manchem tut urplötzlich der Bauch sehr stark weh, muss erbrechen und fühlt sich  schlecht.

Die akute Gastritis entsteht oft durch übermäßigen Alkohol- und Nikotingenuß, streßbedingt z.B. durch schwere Verbrennungen oder Operationen, nach Einnahme von Schmerzmitteln (Diclofenac, Aspirin, ASS, Paracetamol) sowie durch virale oder bakterielle Infektionen bzw. Gifte.

Diese Krankheit zeigt sich durch plötzlichem Druckgefühl im Magenbereich, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen. Bei einer Magenschleimhautentzündung, die die Schleimhaut angegriffen hat, zeigt außerdem schwarzen Stuhlgang und Bluterbrechen. Die Diagnose wird anhand der vorliegenden Symptome gestellt, eine 100% Sicherheit gibt eine Magenspiegelung mit Gewebeentnahme.

Die schulmedizinische Therapie besteht aus 24 bis 36 Stunden fasten oder ausschließlich Zwieback essen und Tee trinken. Zusätzlich soll der Patient eine Wärmflasche auf den Bauch legen. Als Medikament wird ein Antazida verordnet. Alle nicht unbedingt notwendigen Medikamente (s.o.) werden abgesetzt und den Magen nicht weiter zu belasten. Auf Kaffee, Alkohol, Nikotin und scharfe Gewürze sollte unbedingt verzichtet werden. Naturheilkundlich rät der Heilpraktiker zusätzlich alle zuckerhaltigen Nahrungsmittel, Milch und Säurebildende Gewürze (Pfeffer, Meerrettich, scharfer Senf) zu meiden. Da der Körper übersäuert ist, sollte basenreiche Nahrung (Obst, Gemüse, Kartoffeln) bevorzugt gegessen werden. Therapeutisch wirken hier Homöopathie, Darmreinigung, warme Bauchkompressen mit Mellissenöl, Entspannung, feucht-warme Bauchauflage mittels Heublumenpackung, TCM und Pflanzenheilkunde mit Kamille, Schafgarbe, Leinsamen und Heilerde.

Die Prognose für die akute Magenschleimhautentzündung ist gut, weil sie meistens nach einigen Tagen ohne Folgen ausheilt. Entscheidend ist jedoch die Ursache und ob z.B. Schmerzmittel, Alkohol, Nikotin weiterhin genommen werden.


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