Pickel, Pusteln und Co.: Die typischen Hautprobleme bei Kindern

Pickel, Pusteln und Co.: Die typischen Hautprobleme bei KindernDie Haut äußert als unser größtes Sinnesorgan sofort, wenn etwas im Körper nicht stimmt. Auch Kinderhaut bleibt von Pickeln, Schuppen, Eiter, Sonnenallergie und Juckreiz oftmals nicht verschont. Doch diese Anzeichen sind noch kein Grund zu Panik. Hautprobleme können sehr viele Ursachen haben und in der Regel können die Probleme mithilfe eines Arztes geklärt werden.

Die Haut – unser größtes Organ

Die Haut ist unser größtes Organ. Zudem ist unsere Haut empfindlich. Das gilt insbesondere für die zarte Haut von Babys und Kindern. Die Haut der Kleinsten ist noch nicht besonders widerstandsfähig und Angriffen von außen hält sie nur selten Stand. Wichtig ist, dass Sie die Haut Ihres Kindes aufmerksam beobachten, um Probleme frühzeitig zu entdecken. Sollten Sie etwas Merkwürdiges wie Blasen, Warzen oder gerötete, schuppende Hautstellen entdecken, dann sollten Sie einen Arzt aufsuchen und um Rat fragen. Denn die Haut muss gesund sein, um ihre Schutzfunktion erfüllen zu können. In der Haut befinden sich zahlreiche Tastkörperchen, die unentwegt Dinge wie Kälte, Wärme, Druck, Schmerz und Berührungen registrieren. Zudem ist die Haut am Stoffwechsel beteiligt.

Kinderhaut ist sehr empfindlich

Unsere Haut ist zu all diesen verschiedenen Aufgaben fähig, weil sie in mehreren Schichten aufgebaut ist. Jede Schicht übernimmt eine bestimmte Funktion. Die Ober- und die Lederhaut sind beispielsweise dafür verantwortlich, dass kein Wasser in unseren Körper eindringt. Die im Bindegewebe eingelagerten Fettpolster schützen uns vor Kälte, federn Stöße ab und dienen als Energiespeicher. Im Vergleich zu Erwachsenen gerät die empfindliche Kinderhaut sehr viel schneller aus dem Gleichgewicht. Es gibt einige Hautkrankheiten, die bei Kindern besonders häufig zu beobachten sind. Neugeborene und Säuglinge sind beispielsweise besonders häufig von Hautproblemen wie Neurodermitis, Pigmentmalen und Blutschwämmen betroffen. Das Abwehrsystem von Kindern ist noch nicht so ausgereift, so dass auch Infektionen durch Viren und Bakterien häufiger vorkommen können. Darüber hinaus sollten Sie darauf Acht geben, dass Ihr Kind – besonders im Sommer – vor zu starker Sonneneinstrahlung geschützt ist, ausreichend Sonnencreme benutzt und so einer Sonnenallergie vorgebeugt wird.

Schützen Sie die Haut Ihres Kindes

Damit die Haut Ihres Kindes möglichst gesund bleibt und ihre schützende Funktion übernehmen kann, ist es wichtig, dass diese richtig gepflegt wird. Lassen Sie sich von Ihrem Kinderarzt und anderen Fachkundigen bei der Pflege von Kinderhaut beraten und beobachte Sie die Haut Ihres Kindes aufmerksam.

Bild: by-studio – Fotolia

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