Chronische Erkrankungen der Gesichtshaut – das hilft wirklich

Die Haut – das größte Organ des Körpers – ist der Umwelt am unmittelbarsten ausgesetzt. Einflüsse wie Wärme und Kälte aber auch Umweltgifte, Viren und Bakterien wirken zuerst auf sie ein. Aus diesen Belastungen resultieren auch viele Erkrankungen der Haut, andere können jedoch auch psychische Ursachen haben. Heilen nun diese Erkrankungen nicht aus oder kann die Ursache nicht festgestellt werden, sodass sie immer wieder zum Ausbruch kommt, sprechen Ärzte von einem chronischen Verlauf der Krankheit. Ganz besonders schlimm ist es für die Patienten, die eine chronische Erkrankung der Gesichtshaut haben. Neben oftmals unerträglichem Juckreiz ist die psychische Belastung enorm.

Leichte Rötungen sind das erste Warnsignal!

Eine der heute – gerade bei älteren Menschen – häufiger auftretende Erkrankung der Gesichtshaut ist zum Beispiel die Rosazea – eine akneähnliche Erkrankung. Als mögliche Auslöser und Ursache gelten entsprechende genetische Veranlagung oder psychische Störungen. Manche Mediziner sehen sie auch als allergische Reaktion auf Umweltstoffe oder auf UVB-Licht.
Die Rosazea beginnt mit leichten Rötungen im Wangenbereich die allerdings erst einmal wieder verschwinden und unauffällig sind. Im Laufe der Jahre verfestigt sich die Rötung und bleibt nun dauerhaft. Im weiteren Verlauf der Rosazea treten dann schwere, akneähnliche Hautveränderungen auf. Im Gegensatz zu einer echten Akne sind bei dieser Erkrankung allerdings keine entzündeten Mitesser als Auslöser zu finden. Die Gesichtshaut wird großporig und entzündlich und ist mit knotigen Verdickungen der Talgdrüsen überzogen.
Der Leidensdruck ist also sehr hoch und wer an dieser Erkrankung leidet, sucht natürlich Linderung bei einem Dermatologen. Dabei ist es ganz wichtig, möglichst frühzeitig den Hautarzt aufzusuchen, denn je früher mit der Behandlung dieser an sich unheilbaren Störung begonnen wird, umso besser kann das Leiden zumindest gelindert werden.

Gepulstes Licht verschafft Linderung!

Zum Standard gehören Salben, Medikamente und – je nach Fall – auch die Verabreichung von Antibiotika und Vitamin-A-Säure. Eine intensive Lichttherapie mit IPL – also intensiv gepulstem Licht – kann ebenfalls zu Besserung beitragen. Nicht zu verwechseln mit dem herkömmlichen Laser ist das IPL-Verfahren eher einer Bestrahlung mit hochenergetischen Blitzlampen zu vergleichen.

    Tipps für Rosazea-Patienten: 

  • Weniger ist mehr. Alles was die Durchblutung der Haut zusätzlich anregt, sollte der Patient vermeiden. Zum Beispiel sollte man nach einer Gesichtswäsche die Haut nicht unnötig stark mit dem Handtuch „gerubbelt“ werden.
  • Gesichtsmassagen mit kreisförmigen Bewegungen verschaffen Linderung.
  • Keine fetthaltigen Cremes verwenden.
  • Auch Alkohol, der die Blutgefäße erweitert, sollte der Rosazea-Patient meiden.
  • Stark gewürzte Speisen sollten aus dem gleichen Grund von der Speisekarte verschwinden.

Hilfe kommt aus dem Internet

Wer sich genauer informieren möchte, wird zum Beispiel unter dem Suchbegriff „Rosazea Gesundheitswissen“ im Internet fündig. Hier findet ein von Rosazea geplagter Patient zusätzliche Pflegetipps und Anregungen, wie er mit der Erkrankung umgehen kann.

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