Bei Morbus Perthes hängt die Chance auf eine vollständige Heilung stark von einer rechtzeitigen Diagnose ab. Doch leider werden die Symptome, welche die Krankheit mit sich bringt, oft falsch gedeutet.
Morbus Perthes ist eine seltene orthopädische Kinderkrankheit die nach dem Chirugen Georg Clemens Perthes benannt wurde. Die Ursachen der Erkrankung sind bis heute nicht eindeutig geklärt und auch die Symptome werden nur selten richtig gedeutet. Dabei ist es für eine gute Heilung wichtig, dass die Krankheit rechtzeitig diagnostiziert wird.
Kinder die erkrankt sind, entwickeln häufig eine Schonhaltung und vermeiden es viel zu Laufen. Eltern sollten also aufmerksam werden, wenn ihr Kind plötzlich lauffaul wird oder beginnt zu hinken. Auch Schmerzen im Knie oder Oberschenkel können ein Anzeichen für Perthes sein. [...mehr]
Das Krankheitsbild der Osteogenesis imperfecta wird im geläufigeren Namen, Glasknochenkrankheit, sehr deutlich: Die Knochen der Betroffenen sind so zerbrechlich, als wären sie aus Glas.
Dementsprechend sind Menschen, die an der Osteogenesis imperfecta oder Glasknochenkrankheit leiden, häufig von Knochenbrüchen geplagt. Statistische Schätzungen gehen von etwa 4.000 bis 6.000 Betroffenenin Deutschland aus, doch da die Krankheit in ihrer milderen Ausformung oftmals erst spät erkannt wird, liegt die tatsächliche Zahl wahrscheinlich sogar noch deutlich über diesen Werten. [...mehr]
Die Abschlussergebnisse der neuen Studie der „Cleveland Clinic“ wurden am Dienstag, den 11.10.2011, veröffentlicht. SELECT, so der Name der Studie, hatte im August 2001 begonnen, die Auswirkungen der Einnahme von Selen und Vitamin E auf die Reduktion des Prostatakrebsrisikos zu testen. 2008 wurde die Einnahme der Nahrungsergänzungsmittel bei den Teilnehmern zwar gestoppt, da die Ergebnisse unter den erwarteten 25% lagen. Die Teilnehmer wurden jedoch bis Juli 2011 weiterhin beobachtet und untersucht. Nun sind die Ergebnisse der Nachuntersuchungen veröffentlicht worden.
Die klinische Studie SELECT (Selenium and Vitamin E Cancer Prevention Trial) wurde 2001 ins Leben gerufen, da damals angenommen wurde, die Einnahme von Selen und/oder Vitamin E würde das Prostatakrebsrisiko senken, wenn sie als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden. Zwischen 2001 und 2004 konnten sich Teilnehmer melden. Die Männer mussten über 50 Jahre alt sein, verschiedene Untersuchungen über sich ergehen lassen und vor allem vorher keinen Prostatakrebs gehabt haben. Insgesamt nahmen über 35.000 Männer aus den USA, Puerto Rico und Kanada an der Studie teil. [...mehr]
Malaria ist eine der bekanntesten Tropenkrankheiten, und allein der Gedanke an die auch Sumpf- oder Wechselfieber genannte Erkrankung lässt viele Urlauber bereits im Vornherein erschauern.
Eine Impfung gegen Malaria gibt es bisher nicht, durchaus aber vorbeugende Maßnahmen. Wer in ein Malaria-gefährdetes Gebiet reisen möchte oder muss, sollte vor allem auf einen wirkungsvollen Mückenschutz achten, denn heutzutage werden die Malaria-Erreger bekanntlich vor allem durch Stechmücken übertragen. Auch die Chempprophylaxe, die Einnahme von Medikamenten, kann der Vorbeugung dienen, wird jedoch nur für Gebiete empfohlen, in denen das Risiko einer Infektion besonders hoch ist. [...mehr]
Mit einer Gehirnerschütterung ist nicht zu spaßen, denn selbst ein leichtes Schädel-Hirn-Trauma birgt Risiken, die nicht leichtfertig abgetan werden sollten.
Wer also glaubt, Symptome einer Gehirnerschütterung zu erkennen, sollte dafür sorgen, dass der Betroffene sich sofort in ärztliche Behandlung begibt. Es können beispielsweise Blutungen auftreten, die auf Verletzungen im Bereich des Hirns selbst, der Hirnhäute oder des Hirnschädels hinweisen. Da Laien solche Komplikationen unmöglich selbst diagnostizieren oder voraus ahnen können, wird nach einer Gehirnerschütterung meist eine zeitweilige ärztliche Beobachtung empfohlen. [...mehr]
Unter dem Non Hodgkin Lymphom werden verschiedene Krankheitsverläufe zusammengefasst, bei denen entartete weiße Blutkörperchen das Lymphatische System, oder Lymphsystem, und nicht selten auch umliegendes Gewebe und Organe befallen.
So ist das Non Hodgkin Lymphom eine Krebs-Erkrankung, deren Verlauf kaum vorherzubestimmen ist und deren Ursachen zudem bisher noch nicht genau geklärt werden konnten. Auch eine einheitliche Aussage über die Lebenserwartung kann daher kaum gemacht werden, doch die durchschnittliche 5-Jahres-Überlebensrate – Also die Zahl der am Non Hodgkin Lymphom Erkrankten, die nach fünf Jahren noch am Leben sind – liegt derzeit bei etwas mehr als 50 Prozent. [...mehr]
Eine weitere Ursache für Alzheimer wurde erforscht und gibt nun Hoffnung, neue Therapieformen zu entwickeln und außerdem die Krankheit schon vor der Entstehung zu erkennen.
Wissenschaftler der Washington University fanden in einem neuen Experiment heraus, dass Alzheimer Patienten Probleme mit den Abbau von Beta-Amyloid-Protein haben. Dass die Anhäufung dieser Proteine Alzheimer verursacht, war schon länger klar. Doch nun wurde heraus gefunden, dass das Problem nicht in der Überproduktion, sondern im Abbau, liegt. [...mehr]