Rauchen in der Schwangerschaft und die Folgeschäden für das Baby

Rauchen – welcher Auffassung darüber man auch sein mag – ist für das Kind im Bauch der Mutter besonders schädlich. So schwer es also sein mag: Für das eigene Kind, muss man es tun!

Dabei gibt es auch keine Ausreden, wie dass das plötzliche Aufhören die Schwangerschaft stören könnte. Das stimmt schlicht und ergreifend einfach nicht. Nikotin ist ein Nervengift. Der Genuss davon führt zu Durchblutungsstörungen – auch in der Schwangerschaft und damit beim Ungeborenen.

Die Folgen können ein zu niedriges Gewicht des Babys sein. Lernschwierigkeiten und Hyperaktivität bei Kindern können ebenfalls eine Folge davon sein. Aber das schlimmste Fall, der plötzliche Kindstod, ist ebenso möglich.

Eine britische Langzeit-Studie zu diesem Thema hat eine erschreckendes Ergebnis zutage gefördert, dass das Rauchen in der Schwangerschaft auch zu Langzeit-Schäden bei den frisch Geborenen führt. So bleibt eine lebenslange Stoffwechselstörung bei dem Kind, das schon im vorgeborenen Zustand dem Nikotin ausgesetzt war. Dies kann sich unter Umständen erst nach 30 Jahren zeigen.

In Einzelfällen kann es sogar zu einer Frühgeburt kommen. Dies kann auch dramatische Folgen haben, wie man weiß.

Inzwischen ist Rauchen als Krankheit in Deutschland im Gespräch, da die Sucht dazu sehr stark sein kann. Und auch, wenn ich hier immer von kann und könnte schreibe, so ist das so zu werten, wie auf den Zigarettenschachteln. „Rauchen kann zum Tod führen“. Zwar muss dem nicht so sein, aber möglich ist es durchaus.

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