Was passiert eigentlich bei der Dialyse?

Meine Tante muss jede Woche ins Krankenhaus, um an ein Dialysegerät angeschlossen zu werden. Seitdem beschäftigt mich das Thema Nierenversagen, denn die Therapie ist belastend und die Erkrankung kann doch sicher jeden einholen? Umgangssprachlich wird die Dialyse auch Blutwäsche genannt. Und tatsächlich dient dieser Vorgang zur Reinigung des Blutes, wenn die Nieren nicht länger harnpflichtige und schädliche Substanzen filtrieren können. Doch wie funktioniert diese Form der Ersatztherapie, und wie merke ich, selbst kurz vor einem Nierenversagen zu stehen?
Was passiert eigentlich bei der Dialyse?

Der Dialyse-Vorgang

Die Dialyse wird durchgeführt, wenn man an einer akuten oder chronischen Nierenerkrankung leidet und findet entweder in speziellen Zentren oder auch im eigenen Heim statt. Damit die Therapie durchgeführt werden kann, wird ein sogenannter Dialyse-Shunt implantiert. Dabei handelt es sich um eine Kurzschlussverbindung zwischen Arterie und Vene, die den Blutfluss fördert und reinigt.

Warum sind die Nieren wichtig und wie erkenne ich ein Versagen?

Unsere Nieren regeln die Knochenbildung, den Hormonhaushalt sowie den Blutdruck und schützen vor Vergiftungen im Körper. Steht man kurz vor einem Nierenversagen, weist man Symptome wie eine geringe Urinausscheidung, Bluthochdruck, Übelkeit, Atemnot oder sogar Herzrhythmusstörungen auf. In jedem Fall sollte man einen Arzt aufsuchen, auch wenn die Anzeichen vielleicht nicht der Grund für eine solche Erkrankung sind.

Bildurheber: Mike Kiev – Fotolia

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