Influenza – In den Wintermonaten auftretende Viruserkrankung

Die Influenza, die auch als „echte“ Grippe bzw. Virusgrippe bezeichnet wird, wird durch bestimmte Viren hervorgerufen und löst beim Menschen eine gefährliche Infektionskrankheit aus. Umgangssprachlich werden auch harmlose Infekte als Grippe bezeichnet, allerdings sind diese meistens sehr viel harmloser.

Eine Influenza wird von unspezifischen Symptomen begleitet © flickr/TerrapinChiro

Die für die echte Grippe verantwortlichen Viren gehören zur Gattung der Influenzaviren A und B und sind auf der gesamten Welt vorhanden. Die WHO schätzt, dass jährlich etwa 10 bis 20 % der Weltbevölkerung von der Viruserkrankung betroffen sind.

Influenza – Übertragung und typischer Krankheitsverlauf

Die Influenza-Viren gelangen durch eine Tröpfcheninfektion in die Atemwege, die beim Husten, Niesen oder Sprechen von bereits infizierten Personen entsteht. In trockener Raumluft können sich die Viren besonders gut ausbreiten, was zu einer so genannten Grippewelle führen kann.

Die Symptome einer Influenza können bereits nach einer kurzen Inkubationszeit von nur einigen Stunden auftreten. Allerdings können die Viren bereits einige Zeit vor dem Auftreten der ersten Symptome auf andere Menschen übertragen werden. Die Influenza-Anzeichen sind unspezifisch und können demnach leicht mit anderen Viruserkrankungen verwechselt werden. Typisch für die Krankheit ist jedoch der akute Beginn des Krankheitsbildes, wobei die Symptome meist 7 bis 14 Tage andauern.

Symptome einer „echten“ Grippe

Zu den typischen Begleiterscheinungen einer Influenza gehören neben einem stark ausgeprägten Krankheitsgefühl auch hohes Fieber (bis 40 Grad), Kopfschmerzen, Schüttelfrost und Husten. Weiterhin kann es bei den Patienten zu Gliederschmerzen, einer angeschwollenen Nasenschleimhaut und Übelkeit kommen.

Die Diagnose einer Influenza erfolgt anhand eines Nasenabstriches, bei dem aus der hinteren Nasenhöhle Sekret entnommen wird und der Virus nachgewiesen werden kann.

Therapie

Bei einer Influenza empfiehlt es sich, die Viren mit entsprechenden Medikamenten zu bekämpfen, besonders dann, wenn die betroffenen Personen schwanger sind oder an chronischen Herz- bzw. Lungenerkrankungen und Diabetes leiden. Aber auch ältere Personen bedürfen einer sehr sensiblen Behandlung im Fall einer Erkrankung. Bei leichten Grippefällen ist es ausreichend, wenn die Symptome behandelt werden. Oftmals verabreichen die Ärzte Antibiotika oder so genannte Virostatika. Eine Influenza bedarf auf jeden Fall einer ärztlichen Behandlung, da es nicht selten zu Komplikationen kommt.

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