Ergonomie am Arbeitsplatz: so verhindern Sie Rückenschmerzen

Rückenschmerzen haben sich in den letzten Jahrzehnten zu einer wahren Volkskrankheit in Deutschland entwickelt. Jeder Zweite Deutsche klagt über Probleme mit dem Rücken. Die Ursachen sind vielfältig. So hat eine Studie der Techniker Krankenkasse ergeben, dass insbesondere in der Altersgruppe der 26- bis 55-Jährigen Bewegungsmuffel sind. In dem Alter wird dadurch eine Grundlage für spätere Rückenerkrankungen gelegt. Auch der Anstieg sitzender Tätigkeiten in den letzten Jahren führt zu verstärkten Rückenproblemen.
Artikelgebend ist Ergonomie im Büro.

Ergonomie in der Arbeitswelt

Welche Möglichkeiten bestehen am Arbeitsplatz um dieser Tendenz entgegenzuwirken? In der modernen Arbeitswelt gewinnt die Ergonomie immer mehr an Bedeutung. Das Ziel der Ergonomie ist es Arbeitsabläufe und Arbeitsbedingungen zu optimieren. Dabei kommt es darauf an ein effizientes und fehlerfreies Arbeiten sicherzustellen, aber auch den Mitarbeiter vor gesundheitlichen Schäden zu bewahren. Da viele Arbeitnehmer den ganzen Tag vor dem Computer sitzen, sollte der Vorsorge von Rückenproblemen eine große Beachtung gezollt werden. Ergonomische Büromöbel, wie z.B. hier zu finden, können dabei prophylaktisch hilfreich sein.

Ergonomische Büromöbel

Das wichtigste Büromobiliar am Arbeitsplatz ist der Bürostuhl. Dieser sollte individuell angepasst sein und wechselnde Arbeitshaltungen ermöglichen. Die Rückenlehne muss Ihre Wirbelsäule unterstützen und gleichzeitig alle Bewegungen mitmachen. Sie sollten darauf achten, dass Sie festen Kontakt zur Rückenlehne haben. Die Höhe des Sitzes entspricht ungefähr der Kniekehlen Höhe, liegt also zwischen 42 und 53 Zentimetern. Die Armauflagenhöhe entspricht der Ellbogenhöhe beim Sitzen. Wichtig ist, dass Sie über genügend Beinfreiheit und Bewegungsraum verfügen. Sie sollten unter Ihren Arbeitstisch die Beine ausstrecken und auch die Beinhaltungen variieren können. So können Sie Verspannungen vorsorgen, die sich auch auf den Rücken auswirken. Zwischen der Unterkante Ihres Arbeitstisches und Ihren Oberschenkeln sollte eine Handbreit Abstand bestehen. Vibrierende Geräte, wie ein Drucker, gehören nicht auf einen Arbeitstisch, sondern auf einen Beistelltisch. Die Luftfeuchtigkeit an dem Arbeitsplatz sollte 40 bis 60 Prozent betragen. Dies können Sie durch das Aufstellen von Wasserbehältern und großblättrigen Grünpflanzen erreichen.

Ausreichende Bewegung

Ein ergonomischer Arbeitsplatz sorgt dafür, dass Sie nicht so schnell Probleme mit Ihren Rücken bekommen. Durch ausreichende Bewegung, regelmäßigen Sport und eine gesunde Ernährung können Sie auch ihren persönlichen Beitrag dafür leisten, dass Sie keine Rückenschmerzen bekommen.


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