» Vorsorge

Autor: Michael

Am Sonntag wurde die Internationale AIDS-Konferenz in Mexico City eröffnet. Auf dieser treffen sich die verschiedensten Persönlichkeiten aus Politik und Organisationsumfeld, um im Kampf gegen die unheilbare Krankheit voranzukommen.

AIDS Schleife © flickr / Sully PixelDie diesjährige Konferenz ist dementsprechend stärker auf einen Handlungs-Impuls ausgelegt. So möchten das die Veranstalter jedenfalls dargestellt wissen.

Gerade in der “Leaders Vision”, also dem Konzept, was sich mit dem Umgang mit Führungskräften aus Politik und Wirtschaft beschäftigt, wird eine offene Diskussion im Gegensatz zum alten Konzept vorgefertigter Reden angestrebt.

Ob das die gewünschten Änderungen herbeirufen wird, bleibt fraglich.Schließlich sind auch bei vergangenen AIDS-Konferenzen von seiten der “Leader” keine wirklichen Impulse ausgegangen. Die wirklich positive Wirkung der AIDS Conference 2008 dürfte eher in der Verquickung von Wissenschaft und Communities ligen. Ein weiteres erklärtes Ziel der Veranstalter besteht nämlich darin, Wissenschaftler und “Grass-Root”-Aktivisten zusammenzubekommen.

So soll bei der Bekämpfung des AIDS-Virus mehr zum wissenschaftlichen und weg vom ethischen hin argumentiert und geforscht werden. Es bleibt zu hoffen, dass sich dadurch Erfolge abzeichnen. Immerhin steigen die AIDS-Raten zur Zeit so stark wie noch nie.    [...mehr]


Autor: Michael

Ein Sonnenstich entsteht durch eine intensive und direkte Sonneinstrahlung auf den ungeschützten Kopf und Nacken. Dabei bedingt die im Kopf und Nacken angestaute Hitze eine Reizung und somit Entzündung der Hirnhaut. Insbesondere sind Säuglinge und Kleinkinder sowie Menschen mit hellen oder wenigen Haaren betroffen.

Sonnenbrand im Nackenbereich

Ein Sonnenstich lässt sich einfach erkennen. Die augenscheinlichsten Symptome für einen Sonnenstich sind ein hochroter, heißer Kopf und eine kühle Haut, sowie Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Übelkeit, Erbrechen und Nackensteife. Ebenso sind Krampfanfälle, Kreislaufkollaps und Bewusstlosigkeit weitere Symptome für einen Sonnenstich. Ursächlich für einen Sonnenstich sind neben einer langen Sonneinstrahlung, ein hoher Flüssigkeitsverlust, eine hohe Luftfeuchtigkeit sowie warme Kleidung und körperliche Anstrengungen.




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Autor: Michael

Der Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom) bezeichnet einen seltenen, aber bösartigen Tumor der Bauchspeicheldrüse (Pankreas), der häufig am Kopf der Bauchspeicheldrüse entsteht. In Deutschland erkranken jährlich 15 von 100.000 Menschen an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Somit macht das Pankreaskarzinom lediglich drei Prozent aller Karzinome aus. Aber das Pankreaskarzinom ist nicht nur selten, sondern auch bösartig. Denn nach der deutschen Krebsgesellschaft macht der Bauchspeicheldrüsenkrebs sechs Prozent aller Krebstodesfälle aus. Für Frauen ist das Pankreaskarzinom die vierthäufigste und für Männer die fünfthäufigste Todesursache. Der Bauchspeicheldrüsenkrebs tritt zwischen dem 50. und 80. Lebensjahr auf.    [...mehr]


Autor: Kerstin

2006 wurde eine Schutzimpfung für Frauen vor dem ersten Geschlechtsverkehr eingeführt. Jetzt arbeitet ein Forscherteam an der Entwicklung eines Wirkstoffes, der bereits infizierte Frauen vor der Krebserkrankung bewahren soll.

ImpfungDer Gebärmutterhalskrebs ist bei Frauen nach dem Brustkrebs weltweit die zweithäufigste Krebsform. Auslöser sind die durch den Geschlechtsverkehr übertragenen humanen Papillomaviren, kurz HPV genannt. Die bereits zur Verfügung stehende Impfung soll vor dem ersten sexuellen Kontakt erfolgen. Dabei richtet sich die Empfehlung der Ständigen Impfkommission, kurz Stiko, des Robert-Koch-Institutes an weibliche Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahre, wobei die Kosten der Impfung von den Krankenkassen übernommen werden. Darüber hinaus wird sie aber auch den Frauen ab 18 Jahren empfohlen. Der Impfstoff richtet sich gegen die Hochrisikoviren HPV 16 und HPV 18.

Einer Meldung des deutschen Krebszentrums (DKFZ) zufolge ist es nun gelungen eine Vakzine gegen die oben genannten HPV Typen zu entwickeln. Der Impfstoff besteht aus einem Protein des Papillomavirus, der mit einem Eiweiß aus dem Hepatitisvirus verbunden wird. Dieser Komplex regt das Immunsystem des Menschen an, das sich daraufhin gegen das eigentliche Virus richtet. Es soll somit möglich werden Frauen in unterschiedlichen Stadien der Infektion zu schützen.

Laut Pressemeldung des DKFZ erwarb die spanische Pharmafirma Chimera Pharma SL die Rechte für die weitere Entwicklung. Es muss nun abgewartet werden, wann und ob der neue Hilfsstoff zum Einsatz kommen wird.    [...mehr]


Autor: Michael

Vaginale Pilzinfektionen, d.h. die Infektion der Vagina mit Hefen, ist weit häufiger, als gemeinhin angenommen wird: Rund drei Viertel aller Frauen sollen nach Schätzungen mindestens einmal im Leben von einer derartigen Infektion betroffen sein. Was verursacht die vaginale Pilzinfektion – und wie kann man ihr vorbeugen?

Ursache

Eine ganze Reihe von Pilzen gehören zur gewöhnlichen Scheidenflora und sind im Prinzip ungefährlich. Wird allerdings der pH-Wert der Vaginalschleimhäute neutralisiert, können die Pilze sich unter Umständen kurzfristig stark vermehren.

Grundsätzlich hat die Vagina einer geschlechtsfähigen, gesunden Frau einen pH-Wert im Bereich von 4-4,5; sie ist also sauer. Wird dieser Wert aus irgendwelchen Gründen auf bis zu 5,5 erhöht, sind die Schleimhäute pH-neutral. Das begünstigt das Wachstum von Pilzen.

Der pH-Wert der Vagina kann von verschiedenen Seiten beeinflusst werden: Mangelnde (oder übertriebene) Hygiene bzw. die falschen Mittel, enge Kleidung, Stress, ein geschwächtes Abwehrsystem, Geschlechtsverkehr sowie bestimmte Medikamente können den pH-Wert der Vaginal-Schleimhäute empfindlich beeinflussen.

Vorbeugung

Zur Vorbeugungen von Vaginalmykosen sollte alles vermieden werden, was den pH-Wert der Vaginal-Schleimhäute neutralisieren kann. Dazu gehören Bade- und Massageöle, Duschcremes, Desinfektionsmittel, bestimmte Verhütungsmittel und Medikamente (auf dem Beipackzettel zu vermerken), enge und luftundurchlässige Kleidung; und natürlich darf auch der Genitalbereich des Sexualpartners nicht mit solchen Mitteln in Berührung gekommen sein. Die Anwendung von Intimwaschlotionen, die gewöhnlich einen relativ geringen pH-Wert aufweisen, kann nützlich sein.

Vaginalmykosen treten im Prinzip relativ häufig auf – man spricht nur nicht darüber. Betroffene sollten umgehend einen Gynäkologen aufsuchen um eine erfolgreiche und rasche Therapie zu gewährleisten.    [...mehr]


Autor: Christina

Der Schlaganfall ist eine gerade bei jungen Menschen verkannte Krankheit. Sie wird immer noch zu sehr dem älteren Bevölkerungsteil zugeschrieben und dabei werden eigene Signale des Körpers meistens ignoriert. Häufigster Risikofaktor ist Bluthochdruck, etwa 70 Prozent aller Schlaganfälle werden dadurch ausgelöst.

Die Zunahme an übergewichtigen Menschen erhöht somit auch bei jüngeren Personen das Schlaganfallrisiko. Weitere Risiken sind Diabetes, ein zu hoher Cholesteringehalt, Arterienverkalkung sowie kleinere Herzkrankheiten. Ein Schlaganfall ist meistens die Folge anderer zuvor ignorierter Erkrankungen.

Typische Symptome eines Schlaganfalls sind Taubheit in Armen und Beinen, eingeschränktes Hören und Sehen sowie Schreib- und Koordinationsschwächen. Manchmal tritt auch eine leichte Verwirrung bei der betroffenen Person ein. Der Betroffene sollte sofort ins Krankenhaus gebracht werden, um mögliche Folgeschäden zu vermeiden oder gar um ihn das Leben zu retten.

Nach einem Schlaganfall sollte man seine Lebensweise erheblich verändern. Leichter Sport und eine gesunde Ernährung sind wesentliche Faktoren zum Erhalt der Gesundheit. In sehr schlimmen Fällen sind körperliche Behinderungen derart massiv, dass man einen Pflegedienst oder eine intensive Betreuung benötigt. Auf diese sollte man dringend zurückgreifen, um das Risiko eines weiteren Anfalls zu senken.

Durch Vorsorge kann man einen Schlaganfall aber auch gezielt vorbeugen. Regelmäßige Untersuchungen der körperlichen Werte gibt einen genauen Aufschluss über die eigene Gesundheit. Sport, gesunde Ernährung und Stressvermeidung helfen nicht nur gegen einen Schlaganfall.    [...mehr]


Autor: Christina

Erkältungen im Vormarsch

Jedes Jahr im Herbst nimmt die Zahl der Erkältungen wieder erheblich zu. Ursache für die rasante Ausbreitung ist nicht – wie häufig vermutet – das kalte Wetter oder zu dünne Kleidung, sondern die Gepflogenheiten der Menschen. Weil im Herbst Fenster oft geschlossen sind, herrscht in den Räumen unter anderem durch die trockene Heizungsluft, die die Schleimhäute reizt, eine größere Ansteckungsgefahr. Einmal erkrankt, werden die Bakterien und Viren oft durch simplen Körperkontakt (Hände schütteln oder Küssen) schnell übertragen. Zudem achten Kranke meist sehr wenig auf ihre Umgebung. Erkrankte Personen sollten einfache Regeln befolgen, um eine Ausbreitung zu verhindern:

  1. Kontakt zu anderen Personen vermeiden
  2. Räume, in denen sich viele andere Personen befinden, grundsätzlich nicht betreten
  3. Intensives Waschen der Hände – Viren/Bakterien finden zum Beispiel gerne auf Türklinken
  4. In den ersten Tagen das Bett hüten und die Krankheit auskurieren

Der Erfolgsdruck und Existenzangst durch Arbeitsplatzverlust führt in vielen Fällen dazu, dass Arbeitnehmer trotzdem zur Arbeit gehen. Damit werden aber Kollegen der Ansteckungsgefahr ausgesetzt und die eigene Leistungsfähigkeit ist erheblich eingeschränkt. Meist helfen ein oder zwei Tage Pause bei der Heilung wesentlich mehr als eine ständige Verschleppung der Krankheit.
Ist man erst einmal von der Krankheit betroffen, helfen sehr viele Hausmittel und verschaffen eine Milderung der Krankheitssymptome. Bei Erkältungen ist Trinken besonders wichtig – durch Fieber, Schnupfen und Husten verliert der Körper sehr viel Flüssigkeit, Schlim wird zäh und kann nicht abgehustet werden, was die Krankheit verlängert. Salzlösungen ermöglichen Linderung bei Husten und Schnupfen, dabei sollte ein Glas Wasser mit einem Teelöffel Salz vermengt werden. Kalte Umschläge verringern Fieber- oder Hustensymptome.

Um den Körper zu erfrischen, ist ein Bad mit ätherischen Ölen zu empfehlen. Außerdem können natürlich Medikamente zur Anwendung gebracht werden, um eine Eindämmung der Erkältung zu ermöglichen.    [...mehr]


Autor: Christina

Alle Jahre wieder … kommt die Grippe.

Eine aktuelle Studie des Robert-Koch-Instituts weist nach, dass allein in Deutschland jedes Jahr rund 15.000 grippebedingte Todesfälle zu verzeichnen sind. Das bedeutet, dass das durch die Influenza-Viren geschwächte Immunsystem nicht imstande war, gefährliche Krankheitserreger aufzuhalten: Letztlich sterben die meisten Menschen infolge der Grippeinfektion an einer Lungen- oder Herzmuskelentzündung.

Dabei ist gegen eine Infektion schon durch die jährliche Grippeimpfung meist ausreichend vorgesorgt. Doch längst nicht alle gefährdeten Personen lassen sich impfen. Im Jahr 2006 waren es laut dem Robert-Koch-Institut immerhin rund 19 Millionen Menschen.

Besonders gefährdet sind gemäß Ständiger Impfkommission (STIKO) des Institutes:

  • Alle Personen über 60 Jahre
  • Alle Personen, die in erhöhtem Kontakt mit gefährdeten Personen stehen (Medizinisches Personal, Betreuer, Pflegepersonal, Personal in öffentlichen Einrichtungen mit hoher Publikumsfrequenz, etc.)
  • Alle Personen, die direkten Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln haben
  • Alle Personen, die kürzlich Vogelgrippe-gefährdete Länder bereist haben oder bereisen werden.

Ebenso wird die jährlich zu erneuernde Impfung allen Personen mit chronischen Krankheiten der Atmungsorgane, chronischen Herz-Kreislauf-, Leber- und Nierenkrankheiten, Diabetes, Multipler Sklerose, angeborenen oder erworbenen Immundefekten, oder die mit diesen Personen in direktem Kontakt stehen, unbedingt empfohlen.    [...mehr]


Autor: Christina

Eine im März veröffentlichte Studie der Felix-Burda-Stiftung belegt deutlich, dass richtige Ernährung und regelmäßige Bewegung wesentlich zur Darmkrebs-Prophylaxe beitragen.

  • Ernährung

Wie aus der Veröffentlichung hervorgeht, wird das Erkrankungsrisiko besonders durch den häufigen Verzehr weiterverarbeiteter Fleischprodukte (Wurst, Pastete etc.) um bis zu 50% erhöht. Anderes rotes Fleisch (Rind, Wild, Schwein) scheint ebenfalls Einfluss auf die Krankheit zu haben, wenn auch geringeren. Ein Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Geflügelfleisch und Darmkrebserkrankungen konnte nicht einwandfrei nachgewiesen werden. Der Genuss von Fisch und Meeresfrüchten vermindert das Risiko einer Darmkrebserkrankung sogar. Für das Krankheitsrisiko ist neben der Art der Zubereitung auch der Eisengehalt von Bedeutung. Eisen begünstigt die Vervielfältigung von Zellen der obersten Darmschicht, die wiederum neigen zur Entartung und damit zum Krebs.
Obst und Gemüse versorgen uns mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen. Besonders der regelmäßige Genuss von Äpfeln scheint das Risiko einer Darmkrebserkrankung zu senken. Dass Vitamine aber allgemein das Erkrankungsrisiko senken, kann die Studie nicht bestätigen. Sie tragen sicherlich wesentlich zu unserem Immunsystem bei; wieweit sie aber konkrete Auswirkungen auf Darmkrebs haben, ist noch nicht ausreichend erforscht.
Der Einfluss von Ballaststoffen auf das Risiko einer Darmkrebserkrankung ist umstritten. Da mehrere Studien zu unterschiedlichen Standpunkten gelangen, ist insbesondere der positive Einfluss vermehrten Ballaststoff–Verzehrs, beispielsweise in Form von Vollkornprodukten, fraglich.
Milch und Milchprodukte scheinen das Risiko deutlich zu senken. Das wird besonders mit dem enthaltenen Calcium in Verbindung gebracht: Es bindet freie Gallensäuren im Darm.
Eier und Eiprodukte dagegen scheinen eine Darmkrebserkrankung eher zu begünstigen.

  • Sport

Der positive Einfluss von regelmäßiger Bewegung auf das Risiko einer Darmkrebs-Ersterkrankung wird häufig mit der geringeren Verweildauer der Nahrung im Darm in Verbindung gebracht – Sport regt den Stoffwechsel an. Das kommt auch dem Immunsystem zugute, auch der Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel profitiert von regelmäßigem Sport. Daneben wird zunehmend auch der Zusammenhang zwischen deutlichem Übergewicht und Darmkrebs wahrgenommen. Auch aus diesem Grund ist sportliche Betätigung unersetzbar.



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