Der Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom) bezeichnet einen seltenen, aber bösartigen Tumor der Bauchspeicheldrüse (Pankreas), der häufig am Kopf der Bauchspeicheldrüse entsteht. In Deutschland erkranken jährlich 15 von 100.000 Menschen an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Somit macht das Pankreaskarzinom lediglich drei Prozent aller Karzinome aus. Aber das Pankreaskarzinom ist nicht nur selten, sondern auch bösartig. Denn nach der deutschen Krebsgesellschaft macht der Bauchspeicheldrüsenkrebs sechs Prozent aller Krebstodesfälle aus. Für Frauen ist das Pankreaskarzinom die vierthäufigste und für Männer die fünfthäufigste Todesursache. Der Bauchspeicheldrüsenkrebs tritt zwischen dem 50. und 80. Lebensjahr auf. [...mehr]
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Die Schwangerschaft sensibilisiert. Sensibilisiert gegenüber ansteckende Krankheitserreger. Insbesondere eine Gürtelrose in der Schwangerschaft löst große Unsicherheit bei den Frauen aus. Auch wenn Frauen in ihren Schwangerschaftswochen an der Gürtelrose erkrankt sind, so ist das ungeborene Kind nicht gefährdet. Denn die Viren gelangen nicht in das Blut der Mutter und somit auch nicht in den Mutterkuchen.
Die Gürtelrose bedingt eine Infektion mit den Windpocken. Und Frauen, die die Windpocken zumeist in ihrer Kindheit ausgeheilt haben, behalten den Virus im Körper und können somit eine Gürtelrose entwickeln. Denn die Gürtelrose ist die zweite Infektion mit dem Windpockenvirus, der nicht in die menschliche Blutbahn gelangt. Daher ist eine Gürtelrose in der Schwangerschaft nicht gefährlich für das Kind, und auch ungefährlich, aber schmerzhaft für die Frau. Eine Medikation ist in der Schwangerschaft nicht zu empfehlen. Aber der Arzt sollte unbedingt aufgesucht werden, mit dem die richtige Heilbehandlung besprochen werden muss.
Die Gürtelrose ist die späte Folge einer früheren Infektion mit den Windpocken, sodass eine ausgebrochene Gürtelrose in der Schwangerschaft nicht gefährlich ist. Eine Gefahr für das ungeborene Kind besteht erst dann, wenn die Mutter die Windpocken noch nicht hatte und sich mit diesem Virus infiziert. Ansonsten ist die Schwangerschaft nicht gefährdet. [...mehr]
Die Diagnose Lungenkrebs ist für den betroffenen Patienten fast schon ein Todesurteil, denn diese Form des Krebses ist nur schwerlich heilbar. Auch das Erkrankungsalter, das im Durchschnitt 68 Jahre beträgt, ist für den Heilungsprozess nicht sonderlich förderlich.
Zwar hat sich die moderne Medizin auf dem Gebiet der Krebsforschung in den vergangenen Jahren erheblich weiter
entwickelt, jedoch ist Lungenkrebs bei Männern noch die häufigste Art des Krebses mit Todesfolge. Die Ursache liegt in der Komplexität der Krebserkrankungen, denn bei einer Krebserkrankung verlieren die betroffenen Zellen ihre Differenzierung und reagieren weitestgehend autonom, sie teils unkontrolliert und selbständig zu wachsen.
Beim Lungenkrebs ist von dieser Zellentartung unmittelbar das Organ selbst betroffen. Die am häufigsten auftretenden Formen des Lungenkrebses sind eine Erkrankung des Lungengewebes (Bronchialkarzinom) und des Lungenfells (Mesotheliom). Laut Angaben des Robert-Koch-Institutes gibt es pro Jahr etwas mehr als 40.000 Neuerkrankungen, von denen in erster Linie Raucher betroffen sind. Ihr Anteil beträgt bei den Lungenkrebserkrankungen 90 Prozent, eigentlich ein Argument um mit dem Rauchen aufzuhören. Da es inzwischen gute Hilfsmittel wie Nikotinpflaster gibt, wäre dies eine lohnenswerte Alternative zum Lungenkrebs.
Die Ursachen für eine Lungenkrebserkrankung sind im eigenen unmittelbaren Umfeld zu finden. Rauchen, aber auch dauerhaftes passives Rauchen sind die häufigsten Auslöser. Zudem können Schadstoffe und eine genetische Vorbelastung durchaus relevant für eine Erkrankung sein.
Die Symptome für Lungenkrebs äußern sich sehr detailreich und sind auch häufig bei anderen Erkrankungen vorhanden, weshalb man meistens viel zu spät auf die Diagnose „Lungenkrebs“ kommt. Ständiges Husten, Atemnot, Gewichtsverlust oder Müdigkeit sind eindeutige Anzeichen, die aber erst einmal im Zusammenhang wahrgenommen werden müssen.
Hat man den Lungenkrebs festgestellt bestehen mehrere Varianten zur Behandlung. Ist die Aussicht auf eine erfolgreiche Operation gegeben, wäre sie die beste Waffe zur Bekämpfung des Krebses. Andererseits muss man auf die Strahlen/Chemotherapie zurückgreifen, die für die Patienten eine lange Leidenszeit bedeutet und kein Versprechen auf Heilung gibt. Zudem gibt es inzwischen Studien, wo man mit Antikörpern arbeitet, um den Krebs zu bekämpfen, allerdings sind diese bis heute nicht ausgereift.
Mit einer entsprechenden Vorsorge und der Vermeidung von Ursachen kann eine Lungenkrebserkrankung vermieden werden. [...mehr]
Der Tinnitus ist bei den Menschen mit sehr vielen Vorurteilen und Missverständnissen behaftet. Oftmals klagen Patienten über einen Tinnitus, wobei das Geräusch, das sie wahrnehmen, eine ganz andere Ursache hat. Zudem wird Tinnitus wie allseits angenommen nicht als Krankheit eingestuft, sondern als Symptom.
Dies lässt sich wissenschaftlich ganz einfach belegen, denn laut Studien klagen über 90 Prozent von nicht hörgeschädigten Menschen in einem geräuschisolierten Raum nach nur fünf Minuten über einen einsetzenden Tinnitus. Hierbei wird aber kein Klingeln im Ohr wahrgenommen, sondern Geräusche wie das Fließen des eigenen Blutes. Daraus erklärt sich auch die eigentliche Problematik des Tinnitus, denn der Betroffene nimmt Geräusche wahr, die keine äußere Quelle besitzen.
Die akustische Wahrnehmung des betroffenen Patienten kann sich äußerst vielfältig gestalten, so treten Pfeiftöne auf, Brummen, Klingel, Klopfen oder ein permanentes Rauschen. Auch die Intensität kann ganz unterschiedlich vom Patienten wahrgenommen werden. Einige berichten von einer gleichbleibenden Belastung, wiederum andere beschreiben eine Steigerung der Geräuschkulisse. Fakt ist, dass der Tinnitus eine unglaubliche Belastung für die Betroffenen darstellt. Die permanente Auseinandersetzung mit dem Geräusch, auch oder gerade vor dem Einschlafen, kann gesundheitliche
Schädigung nach sich ziehen, weil man sich dauerhaft durch das Geräusch belästigt fühlt.Beim Tinnitus muss die Medizin aber zwei unterschiedliche Arten voneinander trennen. Beim objektiven Tinnitus nimmt der Betroffene eine äußere Geräuschquelle wahr, die für andere kaum hörbar sind. Diese Form des Tinnitus tritt weniger häufig auf als der subjektive Tinnitus. Dieser kann ganz unterschiedliche Ursachen haben. Ganz häufig ist er die Folge von Erkrankungen für Entzündung des Ohres, Mittelohrentzündung oder bakterielle Infektion. Lärmereignisse wie Knalltraumata an Silvester oder Lärmtraumata nach einem Diskobesuch sind bei jungen Menschen oftmals die Ursache. Außerdem können Hörstürze, Tauchunfälle und zahlreiche Krankheiten den Tinnitus auslösen, der im hohen Alter immer häufiger auftritt.
Da Tinnitus bei den Betroffenen in ganz unterschiedlicher Form auftritt, gibt es natürlich keine Behandlungen, die auf alle Patienten anzuwenden sind. Individuelle Therapien müssen durch die Zusammenarbeit von Betroffenen und Ärzten gefunden werden. [...mehr]
Wer kennt es nicht, man sitzt den ganzen Tag am Schreibtisch und die Schmerzen im Rücken werden stündlich mehr. Das ist aber nicht nur bei mir der Fall, denn wie ich kürzlich gelsen habe, sind Rückenschmerzen für die Deutschen statistisch der zweithäufigste Grund für einen Arztbesuch. Rund 70% der Bundesbürger leiden mindestens einmal im Jahr unter der Zivilisationskrankheit.
Oft resultieren die Beschwerden aus Haltungsschäden, etwa einer schlechten Haltung der Wirbelsäule beim Sitzen am Arbeitsplatz oder vor dem Fernseher etc. Da Rückenschmerzen ein Symptom sind und nicht die Krankheit selbst, können ganz verschiedene Ursachen infrage kommen.
Ursachen
In den meisten Fällen liegen den Beschwerden orthopädische Ursachen zugrunde; häufig gehen diese auf Haltungsschäden zurück. Diese Ursachen lassen sich aber nicht nachweisen – rund 90% aller chronischen Rückenschmerzen gelten als „unspezifisch“, d.h. es ist nicht möglich, ihre Ursachen zu lokalisieren. Zu den übrigen 10% werden orthopädische Beschwerden wie Osteoporose, Spondylolisthese, Bandscheibenvorfälle und Tumore der Wirbel gezählt.
Rückenschmerzen können auch internistische, organische Ursachen haben. Rippenfellentzündungen, koronare Herzerkrankungen und Bauchspeicheldrüsenentzündungen, Lungenembolien und Nierenbeckenentzündungen können – neben anderen – empfindliche Schmerzen im Wirbelsäulenbereich bedingen.
Ganz abgesehen davon, dass in den ersten beiden Fällen Rückenschmerzen oft mit großen psychischen Belastungen einhergehen, können psychosomatische Ursachen den Beschwerden auch zugrunde liegen. Depressionen beispielsweise können sich in körperlichen Schmerzen äußern. In den letzten Jahren wurde häufig beobachtet, dass psychotherapeutische Behandlungen zur Linderung chronischer Rückenschmerzen beitragen können.
Therapie
Gewöhnlich reicht eine symptomatische Therapie (Krankengymnastik, Schmerzmittel, vorbeugende Übungen), insbesondere, da die meisten Rückenschmerzen nicht spezifisch sind und ihre Ursachen nicht geklärt werden können. Daneben werden Ostheopathie, Autogenes Training, Akupunktur, Yoga und Massagen von den meisten Betroffenen als schmerzlindernd empfunden.
Im Falle eindeutiger orthopädischer oder internistischer Ursachen kann natürlich auch chirurgisch eingegriffen werden; auf die meisten Fälle trifft das, wie gesagt, nicht zu, weil die Schmerzen nicht spezifisch sind.
Vorbeugung
Zur Vorbeugung wird besonders bewussteres Verhalten im Alltag gefordert: Das rückengerechte Heben schwerer Lasten, gerade Haltung beim Sitzen etc. Darüber hinaus werden Ausgleichssport bei sitzenden Tätigkeiten sowie Rückengymnastik empfohlen. [...mehr]




