Winterkrankheiten: Überwärmung und Fieber

Was definiert überhaupt Fieber und ist es immer gleich eine echte Grippe?

Die Körperparameter können sehr schnell aussagen, ob ein viraler Infekt in unseren Organismus vorherrscht.

Fieber ist definitionsgemäß wenn im das Temperaturzentrum des Zwischenhirns auf über 38°C ansteigt. Endogene Pyrogene sind für diesen Anstieg verantwortlich. Sie sind Botenstoffe unseres Immunsystems. Dazu gehören noch Interleukin 1 sowie 6 und TNF alpha. Dazu kommen auch noch exogene Pyrogene, wie Lipopolysaccharide, die auf Krankheitserregern wie Viren, Bakterien oder Pilzen sitzen. Wenn nun die Makrophagen diese zersetzen, reagiert unser Immunsystem mit einer Ausschüttung von endogenen Pyrogenen.

Fieber ist also ein gutes Zeichen, denn es bedeutet, dass unser Immunsystem funktioniert und die Erhöhung der Körpertemperatur lässt die Krankheitserreger absterben. Hyperthermie steht im Gegensatz zum Fieber, da keine Pyrogene beteiligt sind.

Tipp: bei sehr hohem Fieber sollten sie kühle Wadenwickel machen und schleunigst zum Arzt gehen, er gibt entsprechende Medikamente.

Mediziner
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