Wenn die Sehkraft nachlässt – was tun bei Fehlsichtigkeit und Augenkrankheiten?

Eingeschränkte Sehfähigkeit kann viele Ursachen haben. Häufig ist der Grund nur eine einfache Kurzsichtigkeit, doch manchmal sind auch Augenerkrankungen der Auslöser. In vielen Fällen kann jedoch etwas getan werden. Wer unter Problemen mit den Augen leidet, sollte daher immer einen Augenarzt aufsuchen, der weiterhelfen kann.
Wenn die Sehkraft nachlässt - was tun bei Fehlsichtigkeit und Augenkrankheiten?

Fehlsichtigkeit

Wer unter einer Sehschwäche leidet, fühlt sich schnell in seiner Lebensqualität eingeschränkt. Der ganz normale Alltag ist viel schwieriger zu meistern. Je nach Ausmaß der Sehminderung ist ein normales Leben gar nicht mehr möglich. Dabei kann die Sehschwäche viele verschiedene Ursachen haben. Rund 63 Prozent der Deutschen leiden an einer Fehlsichtigkeit. Das kann entweder eine Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Altersweitsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung sein. Diese Sehfehler können allesamt mit einer Brille oder Kontaktlinsen ausgeglichen werden. In vielen Fällen ist auch eine Korrektur durch einen operativen Eingriff möglich. Das empfiehlt sich meistens dann, wenn der Sehfehler besonders stark ist und ein Zurechtfinden ohne Sehhilfe kaum noch möglich ist. Bei Verdacht auf Fehlsichtigkeit sollten Sie einen Augenarzt aufsuchen und einen Sehtest machen. Innerhalb kurzer Zeit kann festgestellt werden, was für eine Brille Sie benötigen. Danach führt Sie der Weg zum Optiker, wo Sie entweder ein modernes Brillengestell aussuchen oder sich für Kontaktlinsen entscheiden können.

Augenerkrankungen

Neben der normalen Fehlsichtigkeit können verschiedene Augenerkrankungen die Uhrsachen für eine eingeschränkte Sehfähigkeit sein. Sobald man Veränderungen des Blickfeldes, Schatten oder verzerrtes Sehen wahrnimmt, sollte unbedingt ein Augenarzt aufgesucht werden. Hierbei kann es sich um eine Netzhauterkrankung handeln, die im schlimmsten Falle mit dem Verlust der Sehkraft endet. Hier sollte auf keinen Fall gezögert werden, denn bei richtiger Behandlung kann oftmals einiges getan werden. Bei einer Netzhautablösung kann zum Beispiel eine Laserbehandlung Abhilfe schaffen und den Prozess stoppen. Auch der graue und der grüne Star sind häufige Verursacher von Sehschwächen. Hier sollte schnellstens ein Arzt aufgesucht werden, um das Fortschreiten der Krankheit zumindest zu verlangsamen.

Sehschwächen ernst nehmen

Sobald die Sehkraft eingeschränkt ist, sollte in jedem Fall ein Augenarzt aufgesucht werden. Meist diagnostiziert der nur eine Fehlsichtigkeit. Bei flimmerndem Sichtfeld, weißen oder schwarzen Punkten, Schatten und ganzen Sichtausfällen, liegt vermutlich eine Erkrankung vor. Auch hier ist der Weg zum Fachmann Pflicht. Dieser kann Schlimmeres verhindern und häufig sogar die Krankheit kurieren.

Bild: Inga F – Fotolia

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