Was macht die Schilddrüse?

Die Schilddrüse ist den meisten ein Begriff – wegen der zahlreichen Schilddrüsenerkrankungen, die besonders in der westlichen Welt sehr weit verbreitet sind. – etwa Jodmangel, bei dem sich ein markanter Kropf entwickelt. Wo die Schilddrüse eigentlich sitzt, kann schon nicht mehr jeder beantworten: Die „Glandula thyroidea“ sitzt beim Menschen am Hals, vor der Luftröhre. Ihre Gestalt wird häufig mit einem Schmetterling verglichen; sie ist vergleichsweise klein und kann bei Frauen ein Gesamtvolumen von 18ml, bei Männern 25ml erreichen.

Die Schilddrüse ist eine der wichtigsten Hormondrüsen des menschlichen Körpers. Die in ihr produzierten Hormone beeinflussen vor Allem das Wachstum, sowohl des gesamten Organismus als auch speziell der Knochen. Die jodhaltigen Hormone beeinflussen außerdem den Energiestoffwechsel des Körpers.

Es gibt zahlreiche Schilddrüsenerkrankungen bzw. -fehlfunktionen, die alle den Hormonhaushalt des Körpers empfindlich beeinflussen können. Grundsätzlich können sie unterschieden werden in Entzündungen, tumorartige Krankheiten, Neubildungen, Entwicklungsstörungen. Je nachdem tritt eine Unter- oder Überfunktion der Hormondrüse mit entsprechenden Folgen ein.

Die meisten Erkrankungen der Schilddrüse können heute zuverlässig und sicher therapiert werden; gegebenenfalls kann der Hormonhaushalt medikamentös ausgeglichen werden. In den folgenden Tagen werde ich ein paar Einführungstexte in die häufigsten Schilddrüsenerkrankungen posten.

Mediziner
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