Triglyceride – Zu viel Fett macht krank

Cholesterin ist schon als Verursacher bestimmter Krankheiten bekannt. Neuere Forschungen machen auch Triglyceride für bestimmte Symptome und Syndrome verantwortlich. Vermutlich bedingen sie  Blutverdickung und Verkalkung der Arterien, die wiederum zu schweren Krankheiten führen können.

Dass Fett im Übermaß nicht gesund ist, wurde schon des Öfteren debattiert. Ein Grund dafür sind neben Cholesterin, Triglyceride, wie Stern.de berichtet. Sie sind sogenannte „neutrale Fette“, die etwa in Speiseölen vorkommen.

Um Triglyceride zu reduzieren, reicht es meist nicht aus, auf Burger oder Ähnliches zu verzichten. Der Körper bildet diese Verbindung auch selbst, bei der Verarbeitung von Alkohol oder Zucker. Darüber hinaus werden die zersetzten Triglyceride über die Darmwände aufgenommen und mit Hilfe von kleinen Fetttropfen durch die Blutbahn transportiert.

Folgen von erhöhter Triglycerid-Konzentration 

Forscher gehen davon aus, dass Triglyceride ähnlich wie andere Fette im Blut, zu einer vorzeitigen Verkalkung der Arterien (Arteriosklerose) führen. Solche Verkalkungen oder die Verschlechterungen der Fließeigenschaften des Blutes, können zu Krankheiten wie Schlaganfall, Herzinfarkt, Lungenembolien oder Ähnlichem führen.

Bekannt ist, dass Fette im Blut den Fettstoffwechsel beeinträchtigen. So kann auch die Bauchspeicheldrüse (Pankreas)  in Mitleidenschaft gezogen werden, wenn die Versorgung durch das Blut nicht mehr gewährleistet ist. Dies führt in manchen Fällen zu einer Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung), die unbehandelt chronisch werden und sogar Bauchspeicheldrüsenkrebs hervorrufen kann.

Faktoren und Vorerkrankungen

Die gefährdete Bevölkerungsgruppe bilden übergewichtige Menschen und Personen mit erhöhtem Alkoholkonsum.

Vorerkrankungen, die ebenfalls die Konzentration von Triglyceriden erhöhen können, sind:  z. B. eingeschränkte Nierenfunktion, Schilddrüsenerkrankungen (insbesondere Hypothyreose) oder Diabetes. Man geht weiter von einer genetischen Disposition aus, die eine erhöhte oder hohe Konzentration begünstigt.

Ebenfalls begünstigen manche Medikamente das Ansteigen des Triglyceridspiegels – So etwa Cortisonpräparate.

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