Tränensäcke: Was sind die Ursachen wie kann man Tränensäcke entfernen lassen?

Tränensäcke können durch verschiedene Ursachen entstehen und auch mit diversen Mitteln bekämpft werden. Wenn Hausmittel oder Augencreme gegen Tränensäcke nicht mehr helfen, ist häufig eine Operation die einzige wirksame Behandlung.


Als Tränensäcke werden im Volksmund die hervorstehenden Partien unterhalb der Augen bezeichnet, wobei die eigentlichen Tränensäcke von außen unsichtbar in Knochenkanälen seitlich der Nase liegen. Das erschlaffte Hautgewebe lässt die Augen müder und das Gesicht insgesamt älter erscheinen, weshalb viele Menschen zu verschiedenen Mitteln greifen um die unschönen Tränensäcke zu bekämpfen, die durch erbliche Veranlagung oder häufige Lidanschwellungen entstehen und nur bedingt auf eine ungesunde oder unstete Lebensweise zurückzuführen sind. Doch was hilft gegen Tränensäcke? Und wie hoch sind die Kosten für eine Operation?

Hausmittel gegen Tränensäcke

Leicht geschwollene Tränensäcke kann man oft schon mit diversen Hausmitteln erfolgreich behandeln. Allgemein kann man sagen, dass sich ein eingeschränkter Salz-, Alkohol- und Nikotinkonsum positiv auf die Gewebestruktur auswirken. Auch viel Bewegung und Sport können vorbeugend gegen Wasserablagerungen sein, welche eine Ursache der Tränensäcke darstellen können. Leichte Massagen und Lymphdrainagen unter dem Auge sind ebenfalls ein gutes Mittel und sollten regelmäßig am Abend angewendet werden. Zusätzlich kann man eine hochdosierte Vitamin E-Salbe aus der Apotheke mit einmassieren. Viele schwören auch auf Hämorrhoidencreme, welche jedoch frei von Kortison sein sollte und keinesfalls ins Auge gelangen darf. Kühle Kompressen mit grünem oder schwarzem Tee oder auch mit Meersalz haben ebenfalls eine abschwellende Wirkung. Eispackungen oder im Kühlschrank gelagerte Teelöffel bieten eine schnelle Hilfe bei geschwollenen Augen am Morgen.

Tränensäcke operativ entfernen lassen

Wer dauerhaft unter größer werdenden Tränensäcken leidet, sollte in jedem Fall einen Arzt aufsuchen, denn in manchen Fällen könne diese auch ein Anzeichen für eventuelle Leberschäden sein. Aber auch aus ästhetischen Gesichtspunkten, kann sich der Weg zum Doktor lohnen. Wenn Hausmittel nicht mehr wirken, ist eine Operation eine Möglichkeit, die Tränensäcke loszuwerden. Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose und ist mit einem stationären Aufenthalt zwischen 2 und 6 Tagen verbunden, wobei der Eingriff selbst lediglich ca. 20 Minuten pro Lid dauert. Bei einer Laseroperation, die mit ca. 1 Stunde zwar länger dauert, wird auf eine Vollnarkose und in der Regel auf einen Klinikaufenthalt verzichtet. Nach etwa 8 Tagen ist man in beiden Fällen bereits wieder arbeitsfähig, sollte allerdings noch für einige Wochen auf Sport und direkte Sonneneinstrahlung verzichten und verschriebene Cremes und Salben regelmäßig und gründlich auftragen.

Die Kosten einer Operation gegen Tränensäcke

Die Kosten liegen in etwa zwischen 1.800 Euro und 3.000 Euro, bei einer Laseroperation zwischen 2.000 Euro und 2.500 Euro, wobei diese in den meisten Fällen vom Patienten selbst getragen werden müssen. Einen solchen Eingriff kann man in der Regel in allen Kliniken für plastische Chirurgie in Deutschland durchführen lassen, wobei sich ein Preisvergleich in jedem Fall lohnen kann. Tränensäcke entfernen lassen in München kann durchaus teurer sein, als ein entsprechender Eingriff in den neuen Bundesländern, wo die Kosten für medizinische Versorgungen durchschnittlich geringer ausfallen.

Mediziner

Comments (2)

  1. Arthur sagt:

    Ich würde persönlich Tränensäcke mit Hausmitteln versuchen zu entfernen.
    Ich glaube das ist die beste Medizin!

  2. elfi sagt:

    Tränensäcke können durchaus auch etwas mit den Nieren ,Blase, Urogenitaltrakt zu tun haben. Da ich Gesichter lesen kann, möchte ich das mal an-regen. Vielleicht einfach mal untersuchen lassen- operieren ist gut und schön , aber die Ursache ist damit nicht behoben. LG Elfi

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