» Schulmedizin

Autor: Michael

Die Bronchoskopie oder auch Bronchienspiegelung ist eine Maßnahme zur genauen Betrachtung und Untersuchung der unteren Luftwege. Dabei wird ein mit einer Beleuchtungsanlage versehenes Rohr, das Bronchoskop durch Mundhöhle, Rachen und Kehlkopf in das Luftröhreninnere eingeführt.

Mit anderen Worten, wie bei einer Magenspiegelung bekommt der Patient einen Schlauch in den Hals, nur in diesem Fall nicht durch die Speiseröhre, sondern die Luftröhre.

Die Bronchoskopie wird heutzutage nur in den seltensten Fällen unter einer Narkose durchgeführt, da es flexible Bronchoskope gibt. Meist reicht eine lokale Betäubung des Rachens mit einem Spray aus.

Die Endoskopie ist heute so verfeinert, dass die Belastung für den Patienten minimal ist. Nach Beendung der Untersuchung ist eine ein- bis zweistündige Überwachung notwendig, in der das Wohlbefinden des Patienten geprüft wird. Der Arzt kann in dieser Zeit die Vitalzeichen (Blutdruck, Puls, Temperatur) im Auge behalten und auf eventuell auftretende Schmerzen, Atemnot und Nachblutungen direkt reagiert.

Risiken einer Bronchoskopie

Vor dem Beginn der Untersuchung wir der Patient ausführlich über eventuelle Komplikationen und Risiken aufgeklärt und muss eine schriftliche Einverständniserklärung abgeben. Mögliche Risiken einer Bronchoskopie sind:

- Kehlkopfkrampf
- Blutung
- Infektionen
- Atemstillstand
- Verletzung der Lunge und Atemwege
- Herzrhythmusstörungen bis hin zum Herzstillstand

Grund einer Bronchoskopie

Warum sollte man also bei all diesen Risiken eine Bronchoskopie durchführen lassen? Die Untersuchung dient der Diagnose und Früherkennung eines Tumors in den Bronchien, der Materialgewinnung durch Biopsie, der Sekretabsaugung zur Diagnose unklarer Lungenerkrankungen oder zur Beurteilung der Bronchialschleimhaut bei Asthma. Die therapeutische Bronchoskopie kann oftmals eine Operation ersetzen und ist somit immer noch eine geringere Belastung für den Patienten als eine Operation.    [...mehr]


Autor: Stephanie

Jeder Mensch altert jeden Tag. Der eine geht gut damit um, dem anderen macht es Probleme sich dabei zuzusehen. Tatsache ist, dass es in Deutschland immernoch ein Tabuthema für viele ist, über die Sexualität der älteren Generation zu sprechen.

zusammen alt werden © flickr / HAMED MASOUMI

Die Lust auf Sex besteht auch in Seniorenkreisen. Warum sollte sie auch abnehmen, nur weil man ein paar Jahre reifer geworden ist.

Laut statistisches Bundesamt haben 50% der über 65-jährigen Frauen noch Geschlechtsverkehr, 3/4 aller über 75-jährigen Männer und 65-jährigen Frauen haben einen sexuellen Input.

Medizinisches gesehen, nimmt die Möglichkeit der Errektion verhältnismäßig ab, auch weniger Samenflüssigkeit wird dabei gebildet. Dies ist von Mann zu Mann sicherlich verschieden, ein Richtwert liegt trotzdem etwa bei 50 Jahren.

Wie so oft sind Frauen da etwas anders gepolt. Ihren Höhepunkt des sexuellen Empfindens erfahren sie in den Dreißigern und steigert sich nach dem Klimakterium nochmal.

Fakt: Man braucht mehr Zeit!

Die Abnahme der Häufigkeit von Geschlechtsverkehr in einer Partnerschaft hängt damit zusammen, dass Sex nicht mehr die ausschlaggebende Größe für die reife der Beziehung ist. Der Austausch von Zärtlichkeiten wird immer entscheidender. Besonders für Frauen um Lust zu empfinden.

Ältere Männer brauchen länger um eine Errektion zu bekommen, Ärzte bezeichnen dies als verlängerte Rückbildungsphase. Kontroverse Diskussionen gibt es da zum Thema Viagra. Alternativ gibt es Hormontherapien mit Testosteron, solche Behandlungen werden auch nach Prostataeingriffen eingesetzt. Nach Hodenkrebs ist dies manchmal möglich.

Die Schleimhaut und Dehnbarkeit der Scheide ist für die Frauen eher ein Problem. Der Frauenarzt kann Ihnen dazu aber Rezepte aufschreiben.

Sex im Alter gehört für mehr Menschen als man denkt dazu um sich vollwertig zu fühlen!    [...mehr]


Autor: Daniela

Es handelt sich um eine Vorwölbung bzw. einen Austritt von Banscheibengewebe in die Zwischenwirbellöcher oder den Wirbelkanal mit Quetschung der Spinalnervenwurzeln oder des Rückenmarks. Der Bandscheibenvorfall ist die häufigste Ursache für das Nervenwurzelsyndrom, welches bei Schädigung der Nervenwurzeln vorkommt.

Durch ein Missverhältnis zwischen Fehlbelastungen und Belastbarkeit zusammen mit dem Älterwerden der Bandscheiben wölbt sich der Außenring der Bandscheibe vor oder es treten Anteile des Bandscheibenkerns in die Zwischenwirbellöcher bzw. in den Spinalkanal. Dadurch werden die Nervenwurzeln bzw. das Rückenmark eingeklemmt. Es kann sich auch nur ein Teil der Bandscheibe ganz lösen.

Am häufigsten tritt der Bandscheibenvorfall zwischen dem 4. und 5. Lendenwirbel sowie zwischen dem 5. Lendenwirbel und der 1. Sakralwirbel auf. Bandscheibenvorfälle der Halswirbelsäule und der Brustwirbelsäule sind selten. Eine ruckartige Bewegung, insbesondere plötzliches Drehen, oder das Heben von schweren Sachen bei gebücktem Rücken können den Bandscheibenvorfall auslösen.

Typische Zeichen dieser Krankheit sind akute Rückenschmerzen z.B. im  Lendenwirbelbereich mit Ausstrahlung entlang der Außenseite des Unterschenkel, des Fußes bis in die Großzehe. Bei Husten, Niesen oder Pressen verstärken sich die Schmerzen. Der Volksmund sagt dazu „Hexenschuss“ oder der „Ischias“, aber in Wirklichkeit ist der Ischiasnerv selbst nicht betroffen. Auch können Sensibilitätsstörungen im betroffenen Bereich und Lähmungen durch den beschädigten Rückenmarksbereich auftreten.

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Autor: Daniela

„Anti-Aging“ der Trendbegriff unserer Zeit, welcher die Menschen auffordert speziell im Alter jung, vital und körperlich gesund zu bleiben.

Durch Verbreitung  in den Medien wird dieser Begriff fälschlicherweise als Lifestile-Gefühl vermarktet und konzentriert sich fast nur auf jugendliches Aussehen und die Vermeidung des äußerlichen Alterns. Die tatsächliche Vorsorge zur Erhaltung der Vitalfunktionen des Körpers erhält eher eine sekundäre Rolle, da eine medizinische Aufklärung der Bevölkerung noch nicht verstärkt verbreitet wird. Erst seit kurzem nimmt die Schulmedizin die Präventivmedizin als eine ernstzunehmende Option in der Behandlung altersbedingter Erkrankungen wahr. So werden mittlerweile Medikamenten gegen erhöhte Cholesterinwerte (sog. Statine) bei Patienten mittleren Alters gegeben. Der Hintergrund dafür ist, das Risiko einer Herzerkrankung im späteren Lebensstadium zu reduzieren. Auch erhoffen sich viele Wissenschaftler der Gen-Medizin viele Behandlungsmöglichkeiten zur Prävention und Behandlung altersbedingter Erkrankungen. Mit dem Alter geht ein Rückgang an physiologischen Funktionen einschließlich der Fähigkeit der Gewebserneuerung einher, was ein Gewebeuntergang nach Verletzung oder Verschleiß zufolge haben kann. Einige dieser rückläufigen Prozesse scheinen genetisch bedingt zu sein, aber auch vermeidbare Veränderungen in der Biochemie des Körpers können eine Rolle spielen. Das frühzeitige Einsetzen von Alterserkrankungen kann man heutzutage durch Umweltbelastungen, Veränderungen des Lebensstilles und besonders durch ungesunde Ernährung zurückzuführen.    [...mehr]


Autor: Daniela

Bevor eine Schmerztherapie eingeleitet wird, muss im voraus immer nach den Ursachen der Schmerzen gesucht werden.

Schmerzmittel©flickr.com/-sel

Zuerst sollte versucht werden, die dem Schmerz zugrunde liegende Krankheit zu heilen. Gelingt dies nicht, so lassen sich dennoch oft durch genau abgestimmte Maßnahmen Schmerzen lindern oder beseitigen. Durch die Forschung der Psychologie sind heute viele Einflüsse auf das bewußte Schmerzerlebnis bekannt. Schmerzverstärkende Faktoren können z.B. Angst, Einsamkeit, Sorgen, Schuldgefühle oder Depressionen sein. Auch altere Menschen , die „schon viel erlebt und erlitten haben in ihrem Leben“, neigen dazu, kein Aufheben um ihre Beschwerden zu machen und können dadurch gefährdet sein unter chronischen Schmerzen zu leiden. Dagegen wirken ein Gefühl der Sicherheit, Zuwendung sowie Verständnis durch nahestehende Menschen, Selbstbestimmung, Freude, Hoffnung und Ablenkung schmerzlindernd. Auch durch organische Krankheiten und Unfällen können Schmerzen ausgelöst werden. Aus diesem Grund sollte sowohl schulmedizinisch als auch psychologisch die Ursachen gefunden werden.    [...mehr]


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