» Rauchentwöhnung

Autor: Kristin

Parodontose, oder auch Parodontitis genannt, ist eine weit verbreitete Erkrankung des Zahnhalteapparates, die mitunter den Zahnverlust hervorrufen kann. Verantwortlich dafür ist eine bakterielle Infektion, die zunächst Zahnfleischbluten auslöst und sich schließlich auf den Kieferknochen ausweiten kann.

Parodontose kann unbehandelt zum Zahnverlust führen © flickr/MoniChan :)

Die Hauptursache für eine Parodontose sind Zahnbeläge. Dabei handelt es sich um Ansammlungen von Bakterien auf der Zahnoberfläche, die durch unzureichende Mundhygiene entstehen.     [...mehr]


Autor: Michael

Eine Raucherlunge ist ein typisches Syndrom, welches langjähriger Nikotinkonsum mit sich bringt. Der dafür verantwortliche Bestandteil einer Zigarette ist zweifellos Teer, welches sich wie ein Film über die Lungenbläschen legt.

Was für Folgen hat eine Raucherlunge? ©Flickr/jot.punkt

Das Rauchen die Lunge stark belastet, ist kein Geheimnis. Allerdings wissen viele nicht, dass die Lunge in der Lage ist, sich sehr schnell wieder zu erholen, wenn auf den Konsum von Tabak gänzlich verzichtet wird.    [...mehr]


Autor: Michael

Beim COPD handelt es sich um eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung, die bei Belastung mit starkem Husten, möglichem Auswurf und Atemnot einhergeht. Im Besonderen ist bei dieser Erkrankung das Ausatmen erschwert.

COPD - Rauchstopp! ©Flickr/SuperFantastic

In Deutschland sind etwa drei bis fünf Millionen von der Krankheit betroffen, weltweit sogar 600 Millionen. In den USA spricht man sogar von einer Volkskrankheit, da jeder vierte Todesfall auf die Erkrankung zurückzuführen ist. Unter den zehn häufigsten Krankheiten, die zum Tode führen, ist COPD die einzige, deren Vorkommen ansteigt.    [...mehr]


Autor: Anna-Kathrin

Kalte Füße nicht nur im Winter? Auch Durchblutungsstörungen können für kalte Hände und Füße verantwortlich sein. Verschiedene Krankheiten können zu Durchblutungsstörungen in den Extremitäten und Muskeln führen.

Kalte Hände. Flickr © BecaLynn

Viele Menschen leiden unter Durchblutungsstörungen, die sich zunächst durch ein Kältegefühl äußern. Bestimmte Krankheiten können zu einer Gefäßverengung führen und somit zu einer unzureichenden Blutversorgung einzelner Extremitäten, Muskeln aber auch Organen. Durchblutungsstörungen können auch erste Symptome schwerwiegender Erkrankungen sein.    [...mehr]


Autor: Michael

Bei der umgangssprachlich als Raucherbein bezeichneten Krankheit handelt es sich um eine arterielle Durchblutungsstörung der Beine. Diese Durchblutungsstörung tritt nicht in kleinen Venen auf, sondern in der Hauptschlagader, so dass das betreffende Bein im Laufe der Jahre immer weniger mit Sauerstoff versorgt wird und langsam abstirbt.

Raucher mit einem beginnenden Raucherbein bemerken die Krankheit meist durch ein Kribbeln im entsprechenden Bein, das sich später in ein Taubheitsgefühl oder in stechenden Schmerzen äußert.

Im Verlauf der Erkrankung ist der Patient dann meist nicht mehr in der Lage, längere Strecken zu gehen, da das Gefühl im Bein gänzlich verschwunden ist. Das Fatale am Raucherbein ist jedoch nicht nur die eingeschränkte Funktionsfähigkeit des Beines, sondern, dass durch die fehlende Durchblutung das Bein nach und nach abstirbt.

Raucherbein – Ursachen

Durch ständigen und vor allem langjährigen Zigarettenkonsum, bewirkt das zugeführte Nikotin eine dauerhafte Verengung der Blutgefäße, vor allem der  Aorta. In diesen engeren Blutgefäßen können sich nun Stoffe besser ablagern und das betroffene Gefäß verstopft. Die unteren Extremitäten werden nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Blut versorgt.

Folgen und Behandlungsmethoden der Krankheit

Ein Raucherbein kann im Anfangsstadium gut behandelt werden. Durch moderne Untersuchungsmethoden ist es heute möglich, die Verstopfung in der Aorta zu lokalisieren und operativ zu entfernen. Damit ist es meist jedoch nicht getan: die meisten Patienten benötigen einen Stand, der in das Blutgefäß eingesetzt wird. Somit wird das Gefäß künstlich erweitert um den normalen Blutfluss zu garantieren. In besonders fortgeschrittenen Fällen ist es nur noch möglich, den Blutfluss in das Bein zu gewährleisten, indem ein Bypass das Blut an der Verstopfung vorbei leitet. Da zusammen mit dem Raucherbein auch meist der Blutdruck und das Cholesterin angestiegen sind, müssen auch diese beiden Faktoren medizinisch behandelt werden.    [...mehr]


Autor: Stephanie

Etwa drei Prozent aller Neugeboren kommen mit medizinischen Problemen auf die Welt.

Baby und zwar ein sehr gesundes © flickr / jenn_jenn

Der Mutterleib ist optimal an das Gebären von Kindern angepasst, warum passieren also solche Missbildungen?    [...mehr]


Autor: Michael

Rauchen – welcher Auffassung darüber man auch sein mag – ist für das Kind im Bauch der Mutter besonders schädlich. So schwer es also sein mag: Für das eigene Kind, muss man es tun!

Rauchende Frau © Flickr /Porcelaingirl° {enthusiastic foolish}Dabei gibt es auch keine Ausreden, wie dass das plötzliche Aufhören die Schwangerschaft stören könnte. Das stimmt schlicht und ergreifend einfach nicht. Nikotin ist ein Nervengift. Der Genuss davon führt zu Durchblutungsstörungen – auch in der Schwangerschaft und damit beim Ungeborenen.

Die Folgen können ein zu niedriges Gewicht des Babys sein. Lernschwierigkeiten und Hyperaktivität bei Kindern können ebenfalls eine Folge davon sein. Aber das schlimmste Fall, der plötzliche Kindstod, ist ebenso möglich.

Eine britische Langzeit-Studie zu diesem Thema hat eine erschreckendes Ergebnis zutage gefördert, dass das Rauchen in der Schwangerschaft auch zu Langzeit-Schäden bei den frisch Geborenen führt. So bleibt eine lebenslange Stoffwechselstörung bei dem Kind, das schon im vorgeborenen Zustand dem Nikotin ausgesetzt war. Dies kann sich unter Umständen erst nach 30 Jahren zeigen.

In Einzelfällen kann es sogar zu einer Frühgeburt kommen. Dies kann auch dramatische Folgen haben, wie man weiß.

Inzwischen ist Rauchen als Krankheit in Deutschland im Gespräch, da die Sucht dazu sehr stark sein kann. Und auch, wenn ich hier immer von kann und könnte schreibe, so ist das so zu werten, wie auf den Zigarettenschachteln. “Rauchen kann zum Tod führen”. Zwar muss dem nicht so sein, aber möglich ist es durchaus.    [...mehr]


Autor: Michael

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, hat eine Studie der Universiät Greifswald zum Verhalten deutscher Frauen in der Schwangerschaft erschreckende Resultate geliefert: Das Institut befragte über einen Zeitraum von 3 Jahren gut 3000 Schwangere. 20 % davon, also jede fünfte, rauchen während der Schwangerschaft weiter.

Die Ausrichtung des Artikels auf die angebliche “Unterschichtsherkunft” der schwangeren Raucherinnen halte ich für Meinungsmache, das Ergebnis an sich aber spricht Bände: Dieses Ergebnis spiegelt drastisch das medizinische Aufklärungsdefizit wieder, welches in manchen Bereichen Deutschlands, gerade bei jungen Leuten, vorherrscht. Rauchen während der Schwangerschaft ist kein Kavaliersdelikt, sondern gefährdet das Kind. Da das Nikotin die Blutgefäße verengt, ist es möglich, dass der Fötus keinen Sauerstoff mehr erhält oder die Nährstoff-Versorgung gestört wird.

Die Folgen sind für die Mutter genauso schlimm wie für das Neugeborene: Das Kind kann im Wachstum zurückbleiben oder dauerhafte Hirnschäden davontragen. Das Problem dabei ist meiner Meinung nach, dass der Aufklärungston von Ärzten meistens neutral und wissenschaftlich ist, wenn man Raucherinnen in der Schwangerschaft vor allem eins sagen sollte:
Hallo, du verkrüppelst dein Kind gerade! Nein, es ist nicht in Ordnung, es ist dumm und es ist vor allem unfair dem Neugeborenen gegenüber, wenn du weiterhin rauchst.

Mir geht es nicht darum, rauchende Schwangere ins Zuchthaus zu sperren oder über den Kamm der Nichtbildung zu scheren, letzteres tut meiner Meinung nach der SZ-Artikel. Die Frage, ob man in der Schwangerschaft raucht oder nicht, ist jedoch unabhängig von allen gesellschaftlichen Diskussionen oder Mainstream-Ansichten bzw der Rebellion gegen diese. Es gibt nur eine Antwort: Es ist dämlich und gefährlich.

Es sollte deswegen keine gesundheitspolitische Diskussion geführt werden, wie der Staat hier regulierend eingreifen kann, das ist unmöglich. Ich sehe die Verantwortung einzig und allein bei der Schwangeren selbst, die nicht wollen kann, dass ihr Kind durch eigene Schwäche schon vor der Geburt zu Schaden kommt.    [...mehr]


Autor: Michael

Der Jahreswechsel ist ein beliebter Zeitpunkt, um lästige Gewohnheiten wie das Rauchen abzulegen. Leider verfliegen die guten Vorsätze häufig sehr schnell. Das Medizinblog möchte motivieren und zeigt die positiven körperlichen Veränderungen, die bei den frischen Nichtrauchern ganz schnell eintreten.

No Smoking © flickr / andyketNach acht Stunden verbessert sich der Sauerstoffgehalt des Blutes, Körpertemperatur und Herzschlagfrequenz erreichen Nichtraucherwerte.
Nach einem Tag verringert sich das Herzinfarktrisiko bereits geringfügig.
Nach drei Tagen verfeinern sich Geruchs- und Geschmackssinn.
Nach zwei bis drei Monaten steigt die Lungenfunktion um 30 Prozent, die Kondition wird signifikant besser.
Nach einem halben Jahr ist das Herzinfarktrisiko halbiert.
Nach sechs bis neun Monaten sind die Atemwege wieder frei, weil die feinen Härchen in den Lungen, die Fremdstoffe entfernen sollen, nachgewachsen sind.
Nach 5 Jahren gleicht das Herzinfarktrisiko dem eines Nichtrauchers.
Nach 10 Jahren sinkt auch das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, und entspricht nach rund 15 Jahren dem eines Nichtrauchers.    [...mehr]