» Pilz

Autor: Anna-Kathrin

Der Fußpilz (medizinisch: Tinea pedis) ist eine sehr häufig vorkommende Erkrankung der Haut mit einem Hautpilz, den sogenannten Dermatophyten. Die Haut am Fuß beginnt häufig unangenehm zu jucken und schält sich langsam ab. Eine Behandlung ist aber häufig sehr einfach.

Füße. Flickr © Pacdog

Es fängt häufig mit einem Jucken zwischen den Zehen an. Zunächst denkt man sich nichts dabei aber langsam wird das Jucken häufiger und erste Hautschuppen lösen sich ab - Fußpilz. Viele Menschen haben während ihres Lebens ein- oder mehrmals Bekanntschaft mit diesem unliebsamen Begleiter gemacht.    [...mehr]


Autor: Daniela

Candidose ist eine Pilzinfektion meist der Haut und Schleimhaut, in 80% der Fälle durch den sog. „weißen Pilz“, auch Hefepilz Candida albicans genannt und in 20% durch andere Hefen bedingt.

hefepilz-candida-albicans©flickr.com/kat m research

Die Übertragung kann exogen erfolgen durch Tröpfcheninfektion, direkte und indirekte Kontakt- und Schmierinfektion durch Hände und Gegenstände und Lebensmittel. Gefährdet sind Diabetiker, Immungeschwächte durch Aids oder Tumoren und Menschen, die einem feuchten Milieu ausgesetzt sind. Aber auch eine häufige Antibiotika-Therapie begünstigt eine Pilzinfektion, weil diese Medikamente ein Ungleichgewicht der physiologischen Bakterienflora des Menschen zugunsten eines Übermaßes an Pilzen hervorruft. Hefen siedeln auch bei vielen Gesunden auf Haut und Mund-Rachen-Schleimhaut. Bei Vorliegen begünstigender Faktoren wie z.B. eine Schwangerschaft, Abwehrschwäche, aber auch bei lokalen Druckstellen durch Zahnprothesen vermehren sich die Pilze sehr stark und dringen in die Schleimhäute ein. Auch Säuglinge und Kleinkinder können von einer sog. Windeldermatitis betroffen sein. Hier ist die Umgebung des Afters betroffen.    [...mehr]


Autor: Michael

Vaginale Pilzinfektionen, d.h. die Infektion der Vagina mit Hefen, ist weit häufiger, als gemeinhin angenommen wird: Rund drei Viertel aller Frauen sollen nach Schätzungen mindestens einmal im Leben von einer derartigen Infektion betroffen sein. Was verursacht die vaginale Pilzinfektion - und wie kann man ihr vorbeugen?

Ursache

Eine ganze Reihe von Pilzen gehören zur gewöhnlichen Scheidenflora und sind im Prinzip ungefährlich. Wird allerdings der pH-Wert der Vaginalschleimhäute neutralisiert, können die Pilze sich unter Umständen kurzfristig stark vermehren.

Grundsätzlich hat die Vagina einer geschlechtsfähigen, gesunden Frau einen pH-Wert im Bereich von 4-4,5; sie ist also sauer. Wird dieser Wert aus irgendwelchen Gründen auf bis zu 5,5 erhöht, sind die Schleimhäute pH-neutral. Das begünstigt das Wachstum von Pilzen.

Der pH-Wert der Vagina kann von verschiedenen Seiten beeinflusst werden: Mangelnde (oder übertriebene) Hygiene bzw. die falschen Mittel, enge Kleidung, Stress, ein geschwächtes Abwehrsystem, Geschlechtsverkehr sowie bestimmte Medikamente können den pH-Wert der Vaginal-Schleimhäute empfindlich beeinflussen.

Vorbeugung

Zur Vorbeugungen von Vaginalmykosen sollte alles vermieden werden, was den pH-Wert der Vaginal-Schleimhäute neutralisieren kann. Dazu gehören Bade- und Massageöle, Duschcremes, Desinfektionsmittel, bestimmte Verhütungsmittel und Medikamente (auf dem Beipackzettel zu vermerken), enge und luftundurchlässige Kleidung; und natürlich darf auch der Genitalbereich des Sexualpartners nicht mit solchen Mitteln in Berührung gekommen sein. Die Anwendung von Intimwaschlotionen, die gewöhnlich einen relativ geringen pH-Wert aufweisen, kann nützlich sein.

Vaginalmykosen treten im Prinzip relativ häufig auf - man spricht nur nicht darüber. Betroffene sollten umgehend einen Gynäkologen aufsuchen um eine erfolgreiche und rasche Therapie zu gewährleisten.    [...mehr]