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Autor: Michael

Viele erinnern sich noch an Klassenkameraden, die  wegen der Mandeln ins Krankenhaus mussten und fröhlich gestimmt wieder nach Hause kamen, weil sie im Krankenhaus ganz viel Eis essen durften. Doch was ist eigentlich eine Mandelentzündung und wieso darf man dann Eis essen?

Die Tonsillitis oder Mandelentzündung entsteht durch sich vermehrende Bakterien im Rachenraum. Beteiligte Bakterien sind etwa Staphylokokken oder Streptokokken, die auch sonst in der natürlichen Mundflora vorkommen. Vor allem Kinder und Jugendliche sind oft betroffen, weshalb sie unter anderem auch zu den ansteckenden Kinderkrankheiten gehört.

entfernte Mandeln © flickr / CJ Sorg

In einigen Fällen wird eine Mandelentzündung auch durch Viren verursacht, wie etwa dem Epstein-Barr-Virus, das auch für Pfeiffersches Drüsenfieber verantwortlich gemacht wird.    [...mehr]


Autor: Michael

Der Trend scheint schon vorbei, zumindest wird kaum noch darüber berichtet: Die Flatrate-Partys. Wochenlang quälten sich Reporter zu den vermeintlichen Szenetreffs um besoffene Kinder zu filmen und zu interviewen. Doch Tatsache bleibt, dass immer noch viel zu viele Jugendliche die Folgen solcher Trinkarien verkennen.

Vor allem die kurzzeitigen Folgen vom Flatrate Saufen sind das Problem. Über Sucht in diesem Zusammenhang einzugehen wäre etwas verfehlt. Deswegen will ich eher über die direkten Folgen von zuviel Alkohol berichten.

Wodka © Flickr /Carsten Lorentzen
Wodka gehört zum “Hart-Alk”. Verstärker Konsum kann in den Tod führen

Die ersten Erscheinungen von Alkohol sind die, sozusagen, gewünschten: Heiterkeit, Ausgelassenheit, Redseligkeit und Überschätzung. Doch von da an, ist es nicht weit zu Übelkeit und dem Ausfall der Feinmotorik. Dies sind (nicht die ersten, aber) bereits überdeutliche Anzeichen einer Vergiftung. Grob gesagt tritt die Vergiftung schon nach mehr als einem Bier ein. Ein Bier entspricht ungefähr 20 Gramm reinem Alkohol, wie die Ettikette bereits verrät: 5% Vol. bei einem halben Liter.

Ab einer Menge, die man im Blut mit Promille angibt, von 3,0 Promille bis 4,0 Promille versagen die Sicherheitssysteme des Körpers. Diese Menge ist schlicht und ergreifen giftig und kann zum Tod führen.

Den Alkohol verbieten ist sicherlich keine Lösung, aber ein gemäßigter Genuss macht mehr Spaß und trübt das Erinnerungsvermögen nicht derart – von den Kopfschmerzen mal ganz abgesehen. Außerdem macht man sich nicht so zum Löffel!    [...mehr]


Autor: Michael

Schizophrenie gilt als eine der heimtückischen Krankheitsbilder, denn die meisten betroffenen Menschen wissen gar nicht, dass sie unter dieser psychologischen Störung leiden.

© flickr / Perfecto Insecto

Es ist nicht mit der multiplen Persönlichkeitsstörung zu vergleichen, die oftmals vererbt ist. Prominente Beispiele für Schizophrenie war der Mathematiker John F. Nash, dessen Leben in dem amerikanischen Film „A Beautiful Mind“ dargestellt wird.

Es wird angenommen, dass etwa jeder 100ste Mensch von der Psychose betroffen ist und äußert sich vorrangig bei Menschen der Altersgruppe zwischen 18-35 Jahren. In Deutschland gibt es etwa 800.000 Erkrankte. Die genauen Ursachen für Schizophrene sind bislang immer noch unklar. Man nimmt an, dass die Psychose es eine Kombination aus Erbfaktoren und Umweltfaktoren ist, die die Krankheit die Psyche des Menschen bestimmen.

© flickr / Narzissus

Durch Stress und äußeren Einflüssen kann aus einer Veranlagung schnell eine Krankheit werden, die in einer zeitaufwendigen Therapie behandelt werden sollte. Es wird angenommen, dass die Patienten im Generellen empfindlicher gegenüber inneren und äußeren Reizen sind als gesunde Menschen. Sie haben eine geringere Toleranzschwelle gegenüber unterschiedlichen Belastungsfaktoren. Es sind nur Vermutungen auf die sich die Ursachen von Schizophrenie berufen kann, denn eindeutige Klarheit herrscht nicht.

Schizophrenen Menschen bauen sich in ihrem Kopf ihre ganz eigene Welt auf und können nicht zwischen Realität und Einbildung unterscheiden. Bei diesem Krankheitsverlauf leidet das individuelle Denken, Wahrnehmen und Verhalten zunehmend. Drastische Äußerungen zeigen sich in Wahnvorstellungen und Halluzinationen der Patienten, für die alles Erlebte real scheint, auch wenn es sich nur im Kopf abspielt.

© flickr / el7bara Einige der Betroffenen können sich Dank aufwendiger Therapie vollständig erholen, andere dagegen brauchen eine lebenslange Betreuung bei der Bewältigung der psychischen Störung. Einige Menschen erholen sich niemals und werden auch nie ein normales Leben führen können. Die eigene Lebensqualität verliert mit der Krankheit an Wert und führt teils zum Verlust der Arbeit und der Wohnung.

Die Behandlung wird meist in Verbindung von wirksamen Medikamenten durchgeführt. Man spricht hierbei auch von Neuroleptika. Für eine optimale Therapie sollten Psychopharmaka mit einer Psychotherapie und Sozialtherapie in Verbindung gebracht werden. Die Dauer der Behandlung hängt ganz von der Intensität der Schizophrenie ab und ist individuell bei den Patienten verschieden.
Bei einer guten Therapie stehen die Chancen gut für eine Regenerierung und das Leben kann wieder in seinen geregelten Bahnen verlaufen.    [...mehr]


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