Die Schwangerschaft sensibilisiert. Sensibilisiert gegenüber ansteckende Krankheitserreger. Insbesondere eine Gürtelrose in der Schwangerschaft löst große Unsicherheit bei den Frauen aus. Auch wenn Frauen in ihren Schwangerschaftswochen an der Gürtelrose erkrankt sind, so ist das ungeborene Kind nicht gefährdet. Denn die Viren gelangen nicht in das Blut der Mutter und somit auch nicht in den Mutterkuchen.
Die Gürtelrose bedingt eine Infektion mit den Windpocken. Und Frauen, die die Windpocken zumeist in ihrer Kindheit ausgeheilt haben, behalten den Virus im Körper und können somit eine Gürtelrose entwickeln. Denn die Gürtelrose ist die zweite Infektion mit dem Windpockenvirus, der nicht in die menschliche Blutbahn gelangt. Daher ist eine Gürtelrose in der Schwangerschaft nicht gefährlich für das Kind, und auch ungefährlich, aber schmerzhaft für die Frau. Eine Medikation ist in der Schwangerschaft nicht zu empfehlen. Aber der Arzt sollte unbedingt aufgesucht werden, mit dem die richtige Heilbehandlung besprochen werden muss.
Die Gürtelrose ist die späte Folge einer früheren Infektion mit den Windpocken, sodass eine ausgebrochene Gürtelrose in der Schwangerschaft nicht gefährlich ist. Eine Gefahr für das ungeborene Kind besteht erst dann, wenn die Mutter die Windpocken noch nicht hatte und sich mit diesem Virus infiziert. Ansonsten ist die Schwangerschaft nicht gefährdet. [...mehr]




