Selten, aber bösartig: Der Lymphdrüsenkrebs

Autor: Gast

Der Lymphdrüsenkrebs (Morbus Hodgkin) ist eine seltene, aber bösartige Erkrankung des Lymphsystems, die Lymphom genannt wird. In Deutschland erkranken jährlich 2.000 Menschen an Lymphdrüsenkrebs, wobei Männer häufiger betroffen sind als Frauen. Der Lymphdrüsenkrebs tritt zumeist zwischen dem 20. und 30. sowie nach dem 50. Lebensjahr auf.

Der Lymphdrüsenkrebs entsteht im Lymphsystem, einem Teil des menschlichen Immunsystems, indem sich Lymphozyten in Lymphome absondern und vermehren. Dabei können die Lymphome über den gesamten Körper streuen und auch Organe, beispielsweise Milz, Leber, Darm, befallen.

Die Ursachen für den Lymphdrüsenkrebs sind nicht abschließend geklärt. Jedoch besteht ein Zusammenhang zwischen einer Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus, das sich für das Pfeiffersche Drüsenfieber verantwortlich zeigt, und dem Lymphdrüsenkrebs.

Der Lymphdrüsenkrebs lässt sich schwer erkennen. Die häufigsten Symptome bei Lymphdrüsenkrebs sind vergrößerte Lymphknoten, die zumeist im Hals, in der Brust, in den Achselhöhlen, in der Leiste und im Bauch auftreten. Jedoch sind die angeschwollenen Lymphknoten schmerzlos. Weitere Symptome können Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Müdigkeit, Leistungsabfall und Juckreiz sein. Ebenso können ein starker Nachtschweiß und uninfektiöses Fieber weitere Symptome sein.

Die Behandlung des Lymphdrüsenkrebs ist unterschiedlich. Die üblichen Behandlungsmethoden sind eine Chemotherapie und/oder Strahlentherapie. Ein operativer Eingriff ist nur dann vorzunehmen, wenn die Lymphknoten deutlich vergrößert und die Funktionen benachbarter Organe beeinträchtigt sind. Ebenso sind Knochenmark- oder Stammzellentransplantationen möglich. Ansonsten richten sich die Behandlungsmethoden nach dem Stadium der Krebserkrankung und auch nach dem Alter des Patienten.

Die Heilungschancen für den Lymphdrüsenkrebs stehen gut. In den meisten Fällen kann der Lymphdrüsenkrebs geheilt werden. Je früher der Krebs erkannt wird, desto besser stehen die Chancen geheilt zu werden. Daher ist es unabdingbar rechtzeit mit der Krebsvorsorge zu beginnen und nicht erst im hohen Seniorenalter an Vorsorgeuntersuchungen zu denken.Similar Posts:

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Lara-Marie schreibt
am 12. Januar 2009 um 20:10 Uhr

mein onkel hat gerade lymphdrüsenkrebs und liegt im krankenhaus
er ist irgendwie verwirrt
ich frage euch ob ihr etwas wisst damit ich darüber bescheid weiß weil ich auch erst 10 jahre alt bin also bitte ich euch schreibt mir !!!

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Heike schreibt
am 14. Januar 2009 um 11:39 Uhr

Hallo Lara-Marie,

dein Onkel bekommt starke Medikamente aufgrund seiner Erkrankung. Vielleicht liegt hier seine, so wie du es formuliert hast, Verwirrtheit zu Grunde.

Spreche doch am besten mit deinen Eltern oder vertraue dich jemanden an, es ist wichtig seine Gefühle zu äußern.

Heike

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Sara schreibt
am 9. November 2009 um 09:04 Uhr

Hallo!

Der Onkel meines Freundes hat vor einem Jahr die Diagnose Lymphdrüsenkrebs erhalten und lässt sich aber nicht behandeln also er macht keine Chemo oder Strahlentherapie. Man merkt das es Ihm zur Zeit wieder schlecht geht und der Knoten in der Achsel ist größer geworden. Wie lange hat man eine Überlebenschance wenn man sich nicht behandeln lässt.

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Isa schreibt
am 24. Januar 2010 um 20:30 Uhr

Hi ,

der 13 jährige Bruder von meinem Freund ist vor kurzem an Lymphdrüsenkrebs erkrankt.
Wie gut stehen die Chancen wieder gesund zu werden , wenn er eine Chemo und Strahlenterapie bekommt????
Bitte um rückmeldung, damit ich meinen Freund beruhigen kann.

Lg Isa

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nixxe schreibt
am 25. Januar 2010 um 00:48 Uhr

@ isa:

Ich würde sagen das kommt darauf an, wie weit der Krebs schon fortgeschritten ist und in welche Art es ist. (Hodgkin oder Non-Hodgkin). Wenn man ihn früh erkennt sind die Heilungschancen glaub ich ganz gut. Aber ich würde einfach mal mit dem Arzt sprechen, weil einschätzen kann es nur jemand der die Ergebnisse vor sich sieht.

LG nixxe

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Jasmin schreibt
am 26. August 2010 um 08:58 Uhr

Hallo

Ich heise jasmin bin 22 jahre jung und ich habe auch Lymphdrüsenkrebs. Ich kann nur sagen das es ne harte zeit ist da sich alles verendert , nicht nur bei dir sonder auch in deinem umfeld . Freunde gehen weg neue kommen . Nimmt euch die zeit zu euren kranken freund oder Verwanten zu gehen das ist gut für euch aber auch gut für den Kranken .

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christine schreibt
am 19. Oktober 2010 um 00:06 Uhr

Liebe Jasmin,
ich wünsch Dir von tiefstem Herzen viel Kraft.
Du machst eine sehr schwere Zeit durch ich weiß das!Versuch so viele Glücksmomente wie möglich
zu erleben.Denn die Psyche spielt eine große Rolle bei dieser Krankheit!Du bist eine Kämpferin und Du wirst diese Krankheit besiegen!
An alle die diese Krankheit in sich haben….
VIEL KRAFT!!!

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Tobias schreibt
am 8. April 2011 um 16:06 Uhr

Hey
Ich habe eine verkettung von angeschwollenen lymphknoten am hals, wie mir mein hno arzt heut mittteilte.
ich werde übernächsten montag opperiert, die lymphknoten werden entnommen.
auch einige der synthome(juckreiz (hatte 3-4 tage pusteln überall) gliederschmerzen müdigkeit) treffen zu
und jetzt habe ich ziemliche angst.
gibt es hier einen betroffenen mit dem ich sprechen könnte?
ich stehe wenige wochen vor meinem abi und möchte einfach vorbereitet sein für alles was kommen kann
lg
tobi

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jule schreibt
am 21. Juni 2011 um 13:10 Uhr

Hallo!
Ich bin 16 und habe tierische angst vor lymphdrüsenkrebs, da ich links unterhalb meines Kiefers einen harten, verschiebbaren knoten bemerkt habe. Man fühlt ihn nur wenn man ein bisschen in den Kiefer “reindrückt”. Bemerkt hab ich ihn dadurch, dass es ziemlich wehgetan hat wenn ich den kopf nach unten geneigt hab. am anfang tat der knoten beim draufdrücken auch sehr weh, aber mittlerweile ist es beim verschieben nur ein bissche unangenehm (muss dazu sagen dass ich wegen meiner panik ziemlich oft drauf rumdrücke :s). andere symptome habe ich nicht, war aber auch nicht wirklich erkältet in der letzten zeit. werde bald zum arzt gehen, wenn der knoten wächst oder nicht mehr weggeht. muss ich mir denn Sorgen machen?
Lg Jule

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Franz schreibt
am 25. Juni 2011 um 21:41 Uhr

Hallo Jule,
Lymphknoten machen sich manchmal bemerkbar, dort spielt sich bei banalen Infektionen ziemlich viel ab. Vielleicht hast du eine Entzündung an einem Zahn und dein Immunsystem läuft auf Hochtouren. Gar keine Frage, dass du da rumdrückst, du hast verständlicher Weise angst, weil du Lymphdrüsenkrebs vermutest. Wenn du einem Arzt vertraust, geh unbedingt hin und lass dich sozusagen fachmännisch beruhigen und abklären, was genau die Ursache für deinen offensichtlich geschwollenen Lymphknoten ist. Wenn du keinen Arzt kennst, frag doch deinen beste/n Freund/in, ob er/sie dir jemanden empfehlen kann. Du wirst deine Angst sicher nur dann los, wenn du Klarheit hast, dass eh nix los ist.
LG Franz

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Frauke schreibt
am 19. Juli 2011 um 16:05 Uhr

Hallo,
ich verstehe den unterschied nicht, zwischen NHL und HL, vielleicht kann mich bitte jemand so aufklären, dass ich es auch verstehen kann?

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Frauke schreibt
am 19. Juli 2011 um 16:06 Uhr

Und wie genau ist die Beschreibung für Lymphdrüsenkrebs, der im Hals sitzt? Kann durch eine Chemo behandelt werden, die in Tabletten gemacht werden kann

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sabrina schreibt
am 7. November 2011 um 16:15 Uhr

Hallo habe kurz mach meinen 30 geburtstag das ergebnis lympfdrüsenkrebs erhalten. Habe darauf hin chemo bekommen. Körperlich gehts mir soweit sehr gut und vergessen kann ich nicht. . Ich wünsche jedem der die kranheit hat viel glück und viel geduld . Und viele echte freunde an eurer seite. Liebe grüße sabrina

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Sophie schreibt
am 5. Oktober 2012 um 23:43 Uhr

Hi..
Ich habe die Vermutung dass ein Freund von mir Lymphknotenkrebs hat… Ich weiß,dass er sehr krank ist und auch Chemo macht und Tabletten nimmt, aber er sagt den meisten die er nicht soo gut kennt nur dass er halt krank ist.. Er hustet aber auch oft , und nimmt ständig ab und ist blass und alles, also ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass er Lymphdrüsenkrebs hat. Wollte das nur mal loswerden, weil ich ihn liebe und nicht will, dass ihm was passiert! Ich hoffe er kann das schaffen!!! :( Ich will ihn nicht verlieren, soviel würde sich für uns alle verändern, wenn wir ihn verlieren würden…!!!
Könnt ihr mir vielleicht noch mal weiterhelfen und erklären, was genau eigentlich passiert, wenn man Krebs hat? Ist der nur da und bricht dann irgendwann aus oder worunter leidet man dann?? Und man stirbt doch dann nicht zwangsweise sofort, oder?? Ich weiß bisher nämlich nur, was dabei im Körper passiert, aber nicht, was man dann halt für Beschwerden bekommt.. Dankeschön und liebe Grüße und alles Gute an alle Betroffenen Eure Sophie ;)

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Petra schreibt
am 16. Januar 2013 um 17:23 Uhr

Mir geht es auch nicht besonders aber ich habe es geschaft,denn bösewicht zu besigen.Aber ihr dürft keine behandlung absagen,auch wenn es schwerfählt.

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