Schnee und Eis: Verletzungsrisiko steigt

Wenn die Zeit von Schnee und Eis angebrochen ist, leuchten nicht nur Kinderaugen. Auch die Blaulichter der Rettungswagen laufen in der Winterzeit auf Hochtouren. Denn aufgrund von vereisten Gehwegen und verschneiten Straßen steigt automatisch das Verletzungsrisiko.

Winter, das bedeutet Gemütlichkeit, Vorfreude auf Weihnachten und glückliche Kinderaugen, weil Schneeflocken rasante Schlittenrennen möglich machen. Jedoch hat das winterliche Wetter auch seine Nachteile und kann bei mangelnder Vorsicht sogar richtig gefährlich sein.

Schnee und Eis: Gut fürs Auge, schlecht für die Knochen

Da wäre zum einen die Kälte an sich und ihre Wirkung auf unseren Körper: Die niedrigen Temperaturen strapazieren das Immunsystem und bringen so ein erhöhtes Erkältungsrisiko mit sich. Nasskalte Witterung etwa ist zudem eine besondere Belastung für Asthmatiker – ihnen fällt das Atmen nun noch schwerer als sonst. Wenig bekömmlich ist das winterliche Wetter außerdem für die Knochen und die Gelenke. Vor allem bei Arthrose- und Arthritispatienten sind zusätzliche Schmerzen vorprogrammiert.

Verletzungsrisiko steigt

Schnee und Eis bergen zudem noch andere Gefahren: Verschneite Straßen und vereiste Gehwege lassen in der Winterzeit die Verletzungsrate rasant in die Höhe steigen. Auf den Straßen sind es Autos, die auf Schnee und Eis ins Schleudern kommen, während Fußgänger nun regelmäßig auf nicht ausreichend geräumten Gehwegen ausrutschen. Arztpraxen und Notaufnahmen verzeichnen in der Winterzeit dementsprechend viele Patienten mit Prellungen, Verstauchungen, Bänderrissen, Knochenbrüchen und anderen Verletzungen. Das Unfallrisiko lässt sich jedoch senken, indem man weitsichtige Vorsorge betreibt und zum Beispiel als Fußgänger an Tagen mit viel Schnee und Eis die eigenen Stiefel mit zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen, wie beispielsweise „Schuh-Spikes“, besonders rutschfest macht.

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