Pflegeversicherung: Vorsorge fürs Alter

Autor: Mediziner

Im Prinzip ist es eine positive Sache, dass die Menschen hierzulande tendenziell immer älter werden. Das Problem ist nur, dass sich mit dem Alter auch die Krankheiten und Alterserscheinungen mehren, die oftmals schnell zur Pflegebedürftigkeit führen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Pflegekosten fortlaufend ansteigen, wodurch die ohnehin schon erschreckend hohe Gefahr der Altersarmut noch größer wird. Entsprechend wichtig ist es also, sich auch im Interesse der Angehörigen schon in jungen Jahren um eine sichere Altersvorsorge zu kümmern. Es gibt Finanzdienstleistungsunternehmen wie Tecis, die online einen Check-up anbieten, um eigene Versicherungssituation zu bewerten.  
Pflegeversicherung: Vorsorge fürs Alter

Kosten, die auf immer mehr Menschen zukommen

Die Pflegekosten richten sich direkt nach dem Pflegebedarf und dem damit einhergehenden Pflegeaufwand. Zudem spielt es eine Rolle, ob die Betroffenen zu Hause oder in einer Pflegeeinrichtung gepflegt werden. Selbstverständlich wirkt sich auch die allgemeine Qualität der Einrichtung auf die Pflegekosten aus. Entsprechend dazu lässt sich im Vorhinein nur schwer sagen, wie hoch die Pflegekosten im Alter tatsächlich ausfallen werden. Im Schnitt müssen Sie aber im Fall einer stationären Rundumpflege in einer Pflegeeinrichtung im Schnitt mit 3.000 und 4.000 Euro pro Monat rechnen. Das Problem dabei ist, dass die gesetzliche Pflegeversicherung selbst bei der Pflegestufe III derzeit nur etwa 1.600 Euro für die Pflege in einer Einrichtung und um die 730 Euro für die Pflege zu Hause bezuschusst. Demzufolge raten Experten dazu, über die gesetzliche Pflegeversicherung hinaus auch eine private Zusatzversicherung abzuschließen.

Die Bedeutung der Altersvorsorge für die Angehörigen

Normalerweise muss die Differenz zwischen den Pflegekosten und den Zuschüssen durch die gesetzliche und die private Pflegeversicherung aus eigener Tasche bezahlt werden. Falls die finanziellen Mittel der Pflegebedürftigen selbst hierfür nicht ausreichen sollten, müssen in der Regel die direkten Angehörigen für die Kosten aufkommen. Somit liegt es auch im Interesse Ihrer Angehörigen, dass Sie zusätzlich zur gesetzlichen Pflegeversicherung noch eine private Versicherung abschließen. 55-Jährige müssen hierbei mit monatlichen Versicherungsbeiträgen in Höhe von 70 bis 90 Euro rechnen, um die Pflege in einer Einrichtung oder durch geschultes Pflegepersonal zu Hause auch ohne finanzielle Unterstützung durch ihre Angehörigen leisten zu können.

Weiterführende Informationen zur Altersvorsorge

Wenn Sie sich ausführlicher über das wichtige Thema informieren möchten, können Sie sich hierfür an die Beratungsstellen der Caritas, der Arbeiterwohlfahrt oder sonstige Sozialverbände wenden.

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