Pfeiffersches Drüsenfieber – Symptome und Behandlung

Pfeiffersches Drüsenfieber ist eine weit verbreitete Infektionskrankheit, die unter anderem mit hohem Fieber und geschwollenen Lymphknoten einhergeht. Verursacht wird die auch als infektiöse Mononukleose bezeichnete Erkrankung durch das Epstein-Barr-Virus (EBV).

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Besonders betroffen sind ältere Kinder und jüngere Erwachsene, wobei fast jeder Erwachsene mit dem Virus infiziert worden ist. Normalerweise bewirkt eine einmalige Infektion mit dem Virus eine lebenslange Immunisierung gegen die Krankheit.

Pfeiffersches Drüsenfieber – Symptome

In den meisten Fällen erfolgt eine Übertragung des Virus auf oralem Weg, daher rührt auch die Bezeichnung „kissing disease“, was soviel wie Kusskrankheit bedeutet. Das pfeiffersche Drüsenfieber ist dadurch gekennzeichnet, dass das Virus innerhalb der akuten Phase und noch einige Zeit danach in den Speichel gelangen kann. Zu diesem Zeitpunkt besteht für nicht immune Personen ein erhöhtes Ansteckungsrisiko.

Die anfänglichen Symptome sind eher uncharakteristisch. Dazu gehören unter anderem Appetitlosigkeit, Übelkeit und Müdigkeit. Oftmals kommt es zu Beginn des pfeifferschen Drüsenfiebers zu Kopf- und Halsschmerzen sowie leichtem Fieber. Nach etwa zehn Tagen entwickeln sich die für die Krankheit typischen Symptome.

Pfeiffersches Drüsenfieber – Fieber und geschwollene Lymphknoten

Die typischen Symptome des pfeifferschen Drüsenfiebers sind Fieber und angeschwollene Lymphknoten, wobei die am Hals befindlichen Lymphknoten die Größe eines Hühnereis erreichen können. Zudem sind diese durch eine unterschiedliche Konsistenz gekennzeichnet, die von hart bis weich und schwammig reichen kann. Auch im Brustkorb und im Bereich der Bauchhöhle können geschwollene Lymphknoten anzutreffen sein.

Viele der Patienten entwickeln nach einer Anschwellung der Lymphknoten eine so genannte Monozyten-Angina, wobei es sich um eine Entzündung der Rachenmandeln handelt. Dabei kommt es zu einer Rötung des Gaumens und stark geschwollenen Mandeln. Nach etwa ein bis zwei Wochen klingen die Symptome ab.

Behandlung

Die Behandlung des pfeifferschen Drüsenfiebers erfolgt im Rahmen einer symptomatischen Therapie, wobei der Patient ausreichend Schlaf und Ruhe benötigt, damit die Beschwerden gelindert werden können. Ein spezielles Medikament gegen das pfeiffersche Drüsenfieber gibt es bisher nicht. Generell kommen fieber- und schmerzlindernde Medikamente zum Einsatz. Gelegentlich ist auch die Verabreichung von Antibiotika notwendig.

Mediziner

Comments (1)

  1. Birgit sagt:

    hallo ich habe mal eine frage..mein epstein barr ist positiv, habe einen geschwiollenen lymphknoten am hals der ist hünereigroß–aber kein fieber…kann das drüsenfieber sein??? oder ist auf jedenfall
    hohes fieber ein anzeichen??