Passivrauchen – Eine ernstzunehmende Gefahr

Beim Passivrauchen besteht eine große Gefahr, die leider immer noch stark unterschätzt wird. Setzt sich ein Nichtraucher eine Stunde lang Tabakqualm aus, entspricht dies einer aktiv gerauchten Zigarette.

Passivrauchen stellt eine große gesundheitliche Gefahr dar © flickr/A.Klein76

Fachärzte haben bestätigt, dass jährlich etwa 3.300 Menschen an den Folgen des passiven Rauchens sterben, da sie dem Zigarettenrauch anderer Personen ausgesetzt sind. Daher appellieren die Ärzte, mehr Rücksicht auf Nichtraucher zu nehmen.

Passivrauchen – Besonders für Kinder eine große Belastung

Das Passivrauchen stellt besonders für Kinder eine große Belastung dar, da ihr Organismus noch in der Entwicklungsphase steckt und besonders sensibel auf Schadstoffe reagiert. So kann schon eine geringe Menge an schädlichem Tabakqualm kann zu Schädigungen im kindlichen Organismus führen und Krankheiten auslösen.

Mediziner fordern ein absolutes Rauchverbot in gastronomischen Einrichtungen, um so die Arbeitnehmer vor Gesundheitsschädigungen zu schützen. Bisher ist es leider Tatsache, dass in den einzelnen Bundesländern unterschiedliche Regelungen zum Schutz der Nichtraucher gibt und kein konsequenter Schutz gewährleistet wird.

Schutz vor Lungenkrankheiten

Passivrauchen kann ebenfalls wie das aktive Rauchen gefährliche Krankheiten auslösen. So können die betroffenen Personen zum Beispiel an COPD, einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung, aber auch an verschiedenen Krebsformen und Asthma erkranken. Verantwortlich für die gesundheitliche Bedrohung sind mehr als 4.800 Giftstoffe, von denen mehr als 100 giftig und über 50 krebserregend sind.

Passivraucher atmen dieselben giftigen Stoffe wie Raucher ein, auch wenn in geringerem Maße. Trotzdem können bei den passiv betroffenen Personen dieselben Krankheiten auftreten wie bei den aktiven Rauchern.

Erfolgreiche Maßnahmen zum Schutz der Nichtraucher

Das passive Rauchen stellt eine ernstzunehmende Gefahr dar, vor der nicht nur Kinder, sondern alle betroffenen Personen geschützt werden sollten. Positiv zu verzeichnen ist der Rückgang der Passivraucher, da viele Maßnahmen und Kampagnen ins Leben gerufen worden sind, um vor den Gefahren des Rauchens zu schützen. Darüber hinaus gibt es viele gesetzliche Regelungen zum Schutz der Nichtraucher.

Mediziner

Comments (1)

  1. Das ist wirklich so wichtig, dass es alle endlich erfahren und dann auch annehmen! Passivrauchen ist schlimm, ganz besonders wenn Kinder im Spiel sind, die sich nicht wehren, also einfach weggehen können. Ich kann Eltern, die ihren Kindern sowas antun, wirklich nicht verstehen!