Ohne Fleiß kein Schweiß – Worauf Sportler bei der Hautpflege achten sollten

Allein bei dem Wort „Sport“ könnte ich schreiend davon laufen! So ist es nicht nur die damit verbundene Anstrengung, sondern vor allem das unerträgliche Schwitzen, dass mich doch lieber auf der heimischen Couch liegenbleiben lässt. Menschen, die ohne Sport nicht leben können, sollten hingegen ein besonderes Augenmerk auf ihre Hautpflege legen.
Artikelgebend ist Hautpflege für Sportler.

Wer schweißtreibende Sportarten ausübt, riskiert durch die ständige Reibung der Hautfalten die Entstehung eines Intertrigos. Besonders in den Achselhöhlen, Kniekehlen, Brust- oder Nackenfalten kann es zu diesen juckenden Ekzemen kommen. Um diese zu vermeiden, sollte man genau darauf achten, anfällige Hautstellen regelmäßig gründlich abzutrocknen. Bei einem bereits bestehenden Intertrigo helfen Nystantin oder andere Zinkpasten, die eine austrocknende Wirkung haben.

Haut und Haare bedürfen einer besonderen Pflege

Da übermäßiges Schwitzen in der Regel eine Dusche zur Folge hat, kann der pH-Wert der Haut gestört werden – warmes Wasser im Übermaß schädigt erheblich den natürlichen Säureschutzmantel. Erst nach mehreren Stunden regeneriert sich die Hautbalance wieder. Zur Vermeidung von trockener Haut empfehlen sich Hautöle oder Urea-Lotionen, sie binden die Feuchtigkeit in der Haut und machen sie wieder geschmeidig. Für die Haarpflege sollten stets Shampoos verwendet werden, die frei von Silikonen sind. Die Kopfhaut wird so nicht unnötig gereizt und das Haar nicht beschwert. In Gemeinschaftsduschen und Schwimmbädern lauert häufig die Gefahr von Fußpilz-Infektionen. Die Zehenzwischenräume immer gründlich abtrocknen und im Verdachtsfall vorbeugend ein Antimykotikum verwenden!


Bildquelle: Kitty – Fotolia

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