Neurodermitis – die richtige Hautpflege im Winter

Eiseskälte, Schneestürme und überheizte Wohnräume machen besonders Neurodermitikern, die ohnehin schon unter einer sehr trockenen und empfindlichen Haut leiden, im Winter zu schaffen. Die Haut spannt, juckt und schuppt wesentlich schneller als im Sommer. Um sich selbst viel Leid und starke Probleme mit der Haut zu ersparen, sollte daher auf eine gezielte und der Jahreszeit angepasste Hautpflege gesetzt werden.

Sanft reinigen und immer wieder eincremen

Damit Sie im Winter nicht zu vermehrten Ekzemen neigen und Ihre Haut unaufhörlich juckt, sollten Sie bereits bei der Reinigung Ihrer Haut bewusst vorgehen. Benutzen Sie kaltes Wasser und milde Reinigungsprodukte, die keinen Alkohol enthalten. Machen Sie ruhig auch hin und wieder Ölbäder. Wenn es an die Pflege geht, so behalten Sie folgende Punkte im Hinterkopf:

– Keine Öl-in-Wasser-Emulsionen verwenden, sondern lieber Salben
– Harnstoffe, Panthenol und Glycerin binden Feuchtigkeit. Wenn Sie solche Kosmetikprodukte nicht vertragen, so können Sie auch Ähnliches erreichen, wenn Sie Ihre Haut mit Wasser befeuchten und sofort ein gutes Öl oder eine Körperbutter wie Sheabutter darauf auftragen. Das Fett geht mit dem Wasser eine Verbindung ein
– Die Hände immer eincremen, nachdem sie mit Wasser in Berührung gekommen sind
– Öl-Massagen mit Ölen, die rückfettende Omega-Fettsäuren enthalten, durchführen
Weitere Tipps, die gegen die Auswirkungen der kalten Jahreszeit helfen
Neben dem täglichen Reinigen und Eincremen gibt es noch weitere Möglichkeiten, wie Sie Ihre empfindliche Haut im Winter schützen und pflegen können.

Hier einige Tipps:

– Handschuhe tragen
– viel trinken (Wasser ggf. in einer Teekanne über einem Teelicht erwärmen)
– auf eine hohe Zufuhr der Vitamine A, B und Biotin achten
– Omega-3-Fettsäuren-reiche Öle wie Leinöl, Hanföl, Rapsöl für kalte Speisen verwenden
– ggf. auf Nahrungsergänzungsmittel wie Nachtkerzenöl oder Borretschöl in Kapseln zurückgreifen
– ausreichend bewegen
– Vergessen Sie nicht die positive Wirkung von Sonne bei einer Neurodermitis (UVA-Strahlen wirken antibakteriell)
An Neurodermitis erkrankte Haut braucht im Winter besonders viel Aufmerksamkeit
Die Hautpflege steht bei Neurodermitikern immer an erster Stelle und das ganz besonders im Winter. In der kalten Jahreszeit braucht die extrem trockene Haut eine reichhaltige Pflege in Form von Salben und Ölen und sie sollte auch von innen durch eine gesunde Ernährung gut aufgebaut werden.

Fotoquelle: Fotolia, 19977157, Farina3000


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