Mundgeruch – Seine Ursachen und was man dagegen tun kann

Mundgeruch gehört in der heutigen Gesellschaft zu einer unerwünschten Begleiterscheinung. Vor allem dann, wenn die betroffenen Personen täglich mit anderen Menschen zu tun haben, kann dies zu einem sehr unangenehmen Übel werden.

Eine gründliche Mundhygiene kann unangenehmen Mundgeruch vorbeugen © flickr/zahn19

Die Ursachen für die für diese unschönen Ausdünstungen können vielfältig sein. So kann der Geruch unter anderem durch mangelnde Zahnhygiene, Karies und durch Nikotinkonsum ausgelöst werden.

Die Ursachen von Mundgeruch

Mundgeruch wird durch unterschiedliche flüchtige, in den meisten Fällen organische Verbindungen ausgelöst, die sich in der ausgestoßenen Atemluft befinden. Diese Substanzen entstehen mitunter bei der Zersetzung von Bakterien. Weiterhin können die unangenehmen Ausdünstungen durch Krankheiten wie Diabetes, Leberzirrhose oder einem Nierenversagen ausgelöst werden. Oftmals entsteht Mundgeruch auch nur durch eine mangelnde Zahnhygiene.

Darüber hinaus kann ein unangenehmer Atem durch Karies, Alkoholgenuss, einem trockenem Mund, Infektionen in der Mundhöhle und durch maligne Tumore ausgelöst werden. Aber auch bakterielle Infektionen, die den Nasen-Rachenraum betreffen, können Mundgeruch hervorrufen.

Wie bekämpft man Mundgeruch?

Liegt die Ursache in einer mangelnden Zahnhygiene, sollten die Betroffenen auf eine angemessene Zahnreinigung achten. Dazu sollten neben einer Zahnbürste auch Zahnseide und ein Zungenreiniger verwendet werden, da die Mehrheit der Bakterien auf dem Zungenrücken sitzt und dort ihre Arbeit verrichtet. Antibakterielle Mundspülungen (z.B. Chlorhexidin) sind ebenfalls sehr hilfreich bei Mundgeruch.

Im Fall eines trockenen Mundes sollten die betroffenen Personen auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Mundspülungen mit Salbeizusatz wirken sich positiv auf entzündetes Zahnfleisch aus und können so den Ausdünstungen entgegenwirken.

Kaugummi und Pfefferminzbonbon

Viele Personen greifen im Fall von oralen Ausdünstungen auf Kaugummi und Pfefferminzbonbons zurück. Jedoch überdecken diese nur den Geruch und sind somit nicht zur dauerhaften Therapie gegen Mundgeruch geeignet. Zudem sollten die Kaugummis und Bonbons zuckerfrei sein, da sonst eine erhöhte Kariesgefahr besteht. Zuckeraustauschstoffe können in hohen Mengen abführend wirken und sollten daher bedacht konsumiert werden.

Idealerweise lassen die betroffenen Personen ein ärztliches Gutachten erstellen, das die genauen Ursachen für den Mundgeruch erläutert. Der Arzt kann Ihnen anschließend hilfreiche Tipps zur Vermeidung und Bekämpfung der Ausdünstungen geben.

Mediziner