Magnetfeldtherapie – Alternativmedizinische Behandlungsform

Autor: Michael

Bei der Magnetfeldtherapie handelt es sich um eine alternativmedizinische Behandlungsform, bei der ein Magnetfeld zum Einsatz kommt. Angeblich sollen bereits vor 2000 Jahren in der chinesischen Medizin magnetische Steine bei der Therapie von Krankheiten zum Einsatz gekommen sein.

MRT by digital cat ©Flickr

Bei der Magnetfeldtherapie geht man davon aus, dass die magnetischen Impulse in das Körpergewebe eindringen und dort einen positiven Effekt auf Schmerzen, Verletzungen und Entzündungen ausüben.

Die Magnetfeldtherapie geht davon aus, dass alle Körperzellen elektrisch geladene Teilchen enthalten. Verfechter der Methode gehen davon aus, dass schmerzhafte Entzündungen dazu führen, dass die elektrischen Teilchen ihre Richtung verändern. Mittels der Magnetfeldtherapie können die Störungen wieder behoben werden und die Krankheit positiv beeinflusst werden.

Durchführung

Während der Behandlung liegt oder sitzt der Patient. Dabei legt der Therapeut magnetische Spulen oder Kissen auf die erkrankte Stelle des Körpers. Die Behandlungsdauer hängt von den mit der Krankheit verbundenen Symptomen und der Stärke des Magneten ab. Während der Behandlung wird die Frequenz des Magneten und die Feldstärke individuell an die jeweiligen Beschwerden angepasst. Eine Magnetfeldtherapie umfasst normalerweise fünf bis zehn Sitzungen.

Anwendungsgebiete

Neben der Behandlung von Entzündungen und Schmerzen kann die Magnetfeldtherapie unterstützend bei Knochenverletzungen und Wunden angewendet werden. Des Weiteren werden folgende Anwendungsgebiete empfohlen:

  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Rheuma
  • Menstruationsbeschwerden
  • Erkrankungen der Wirbelsäule
  • Blutdruckstörungen
  • Stärkung des Immunsystems
  • Bronchitis
  • Schwindel
  • Tinnitus

Risiken und Nebenwirkungen

Bei einigen Patienten kann es zu einem leichten Kribbeln kommen. Ansonsten sind keine Nebenwirkungen bekannt.
Jedoch ist zu beachten, dass Patienten mit elektronischen Implantaten die Therapie nicht anwenden sollten, da es zu einer Funktionsstörung der Geräte kommen kann.
Schwangere sollten bei Absicht einer Magnetfeldtherapie zuvor ihren behandelnden Arzt befragen.

Da die Wirkung der Magnetfeldtherapie bisher nicht wissenschaftlich bestätigt wurde, werden die Kosten von den Krankenkassen nicht übernommen.


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Praxiskoller schreibt
am 7. September 2010 um 20:18 Uhr

Ich finde es schon eine Frechheit, dass man ein MRT-Gerät mit dieser merkwürdigen Therapie in Verbindung bringt.

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Dennis Schulz schreibt
am 12. September 2010 um 22:33 Uhr

Ich glaube aber auch bei Implantationen ist die Anwendung dieser Therapie nicht gut, da hierbei Gefahrenlagen entstehen.
Dennoch wusste ich gar nicht, das man die Therapie auch gegen Burnout einsetzt, deshalb interessante Info — Vielen Dank…

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Stephan schreibt
am 25. Juni 2011 um 20:25 Uhr

Gut zu wissen. Wieder was dazu gelernt.

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