Klimakterium – Hormonelle Umstellung bei Frauen

Das Klimakterium stellt einen bestimmten Zeitpunkt im Leben einer Frau dar, der auch als Wechseljahre bezeichnet wird. Währenddessen kommt es zu einer hormonellen Umstellung, die in die postmenopausale Phase führt und die reproduktive Phase ablöst.

Klimakterium - Wie verändert sich der weibliche Organismus während der Wechseljahre? © flickr/Lili im Licht Photographie

Dabei handelt es sich um keine Krankheit, sondern um einen völlig natürlichen Prozess im Leben einer Frau. Im Normalfall ist keine Behandlung erforderlich, da nur selten starke Beschwerden auftreten.

Klimakterium – Welche Veränderungen treten ein?

Im Verlauf des Klimakteriums, welches meist zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr verläuft, tritt eine Frau in das so genannte Senium (Alter) über. Während der Wechseljahre bildet der Körper immer weniger Östrogene, wodurch die Menstruation immer seltener eintritt. Letztendlich bleibt die Menstruation ganz aus. In diesem Fall spricht man von der Menopause.

Beim Klimakterium handelt es sich nicht um eine Krankheit, sondern um ein völlig natürliches Ereignis. Bei manchen Frauen kann der Östrogenmangel allerdings zu Beschwerden wie Hitzewallungen, Schwindel und Schweißausbrüchen führen. Sollten die Beschwerden ein gewisses Ausmaß annehmen, sollte eine ärztliche Behandlung in Erwägung gezogen werden.

Beschwerden während des Klimakteriums

Um den Beschwerden entgegenzuwirken, kommen oft Östrogen- bzw. Gestagenenpräparate zum Einsatz. Diese Form der Behandlung mit Hormonen, die auch als Hormontherapie bezeichnet wird, ist bisher das wirksamste Mittel gegen die auftretenden Beschwerden während des Klimakteriums. Allerdings kann es zu Nebenwirkungen kommen und in einigen Fällen, wie zum Beispiel bei Gebärmutterkrebs, Brustkrebs und Bluthochdruck ist von einer solchen Therapie abzuraten.

Wechseljahre – Veränderungen im weiblichen Organismus

Während der Wechseljahre kommt es zu Veränderungen im weiblichen Organismus. Im Besonderen sind davon die Brustdrüsen, die Gebärmutter und die Scheide betroffen, da sich diese allmählich zurückbilden oder schrumpfen. Zudem kommt es zu Veränderungen der Schleimhäute und der Haut, wobei die Haut allmählich dünner wird und an Elastizität verliert. Etwa 25 Prozent der Frauen leiden während der Wechseljahre an Knochenschwund (Osteoporose).

Insgesamt lässt sich festhalten, dass die Wechseljahre kein Grund zur Beunruhigung sind, da in den meisten Fällen nur schwache Beschwerden auftreten.

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