Kehlkopfkrebs: Symptome für ein Larynxkarzinom

Der seltene Kehlkopfkrebs, der auch als Larynxkarzinom bezeichnet wird, befindet sich in den oberen Luft- und Speisewegen und verzeichnet in der Regel ein schnelles Wachstum. Die damit einhergehenden Symptome sind individuell ausgeprägt.

Je nach Lage des Tumors unterscheidet man drei verschiedene Krebsarten. Dazu gehören die ober- bzw. unterhalb der Glottis (Stimmritze) gelegenen und die so genannten glottischen Tumore.

Kehlkopfkrebs – Symptomatik

Krebserkrankungen verursachen meistens keine Symptome in den Anfangsstadien. Beim Larynxkarzinom ist dies allerdings anders. Die Krebsart kann sich unter anderem durch eine permanente Heiserkeit bemerkbar machen. Sollte diese länger als zwei Wochen andauernd, kann ein Besuch bei einem HNO-Arzt Aufschluss über einen möglichen Tumor des Kehlkopfes geben.

Des Weiteren haben die Betroffen oft das Gefühl, einen Fremdkörper im Hals zu haben. Auch können Schluckbeschwerden auftreten und der Reiz zum Räuspern bestehen. Allerdings können diese Symptome auch bei leichten Erkrankungen auftreten und sollten daher von einem Fachmediziner abgeklärt werden.

Kehlkopfkrebs – Luftnot und geschwollene Lymphknoten

Ist die Krebserkrankung bereits vorangeschritten, so kommt es zu Symptomen wie Luftnot und schleimigen Auswurf, der auch Blutpartikel enthalten kann. Weiterhin können geschwollene Lymphknoten sowie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, andauernder Husten, Schluckstörungen, schnelle Gewichtsabnahme und Schwäche auf ein Larynxkarzinom hindeuten.

Larynxkarzinom – Ursachen

Die Ursachen, die zur Bildung eines Larynxkarzinoms führen, sind noch nicht gänzlich geklärt. Allerdings kann davon ausgegangen werden, dass die Inhalation von Schadstoffen die Bildung solcher Tumore fördern kann, wozu in erster Linie das Rauchen zählt. Aber auch der Konsum von Alkohol kann die Bildung von Tumoren im Bereich des Kehlkopfes fördern.

Die Behandlung dieser bösartigen Tumore kann auf unterschiedliche Art und Weise erfolgen. So kann Kehlkopfkrebs operativ entfernt oder aber auch mittels einer Strahlentherapie bekämpft werden. Letztendlich richtet sich die Therapie nach den Eigenschaften des Tumors (Größe, Lokalisation). Umso früher der Tumor entdeckt wird, umso größer sind die Heilungschancen. Raucher sollten aus präventiven Gründen regelmäßig einen HNO-Arzt aufsuchen.

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