Impfungen bei Kindern

Zwischen dem zweiten und 14. Lebensmonat sollte man die wichtigsten Impfungen beim Nachwuchs durchführen. Eine Überimmunisierung sollte dabei jedoch vermieden werden.Es gibt genauso viele Pro´s wie Contra´s bei dem Thema Impfungen. Die Impfgegner behaupten, dass eine positive Entwicklung der Lebensdauer nicht nur vom Impfen abhängt. Die Gesundheit der Einwohnerschaft umfasst effektive Hygienemaßnahmen, eine gute Ernährungslage, Vorsorgemaßnahmen und die fortschrittliche Arzneimitteltherapie sowie neue Behandlungsmethoden.

Vorsorge-Impfungen für geschwächte Menschen

Vorsorge-Impfungen gegen Grippe (Influenza) und Pneumokokken sind vor allem bei älteren Patienten oder bei Menschen deren Abwehr geschwächt ist ratsam. Nach wie vor steht man der 5-fach oder 6–fach Impfung bei Säuglingen skeptisch gegenüber. Denn Säuglinge benötigen nur grundsätzliche Impfungen wie zum Beispiel für Reisen oder zum Auffrischen. Doch sollten keine Impfungen nach einem zusammenhängenden Muster verabreicht werden. Das müsste auf jeden Fall für diejenigen gelten, die eine Unverträglichkeit aufweisen, Allergikern und Menschen mit Immunschwäche.

Grundimmunisierung durchführen

Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Haemophilus Influenza Typ b (Hib), Hepatitis B, Kinderlähmung, Masern, Mumps, Röteln, Windpocken, Pneumokokken und die Meningokokken-Impfung sind alle empfohlenen Impfungen der STIKO für Säuglinge und Kleinkinder. Der Aufbau des vollständigen Impfschutzes nennt sich die Grundimmunisierung. Sie beginnt am Ende des zweiten Lebensmonats und endet wenn das Kind 14 Monate alt ist.

Schutz vor Tetanus und Co

Nur bei genauer Einhaltung ist gewährleistet, dass das Kind genügend gesichert ist, vor allem in der Säuglings- und Kleinkinderphase. Dann gibt es drei unterschiedlich lange Wirkungszeiten der Impfstoffe. Bei einigen hat man einen lebenslangen Schutz. Andere muss man auch als Erwachsener noch mindestens einmal oder eventuell periodisch auffrischen. Dass sind unter anderem die Tetanus- und Diphtherie-Impfung. Tetanus, auch Wundstarrkrampf genannt, ist eine Krankheit, deren Verlauf tödlich enden kann. Dass kann aber durch Auffrischungsimpfungen abgewendet werden.

Blutuntersuchung schafft Klarheit

Ob eine Impfung nötig ist oder nicht, kann auch durch eine Blutuntersuchung ermittelt werden. Denn es gelten für alle Auffrischungsimpfungen zeitgebundene Richtlinien. Mit Kombinationsimpfstoffen wird die Grundimmunisierung gegen Keuchhusten, Tetanus, Diphtherie, Hib, Kinderlähmung und Hepatitis B gemacht. Zur selben Zeit impft man gegen Pneumokokken. Dann folgt die erste Masern-Mumps-Röteln- und Windpocken-Impfung zwischen dem elften und vierzehnten Lebensmonat. Eine Meningokokken-Impfung erfolgt nach dem ersten Lebensjahr.

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Mediziner