Immer am Ball bleiben

Jedes sportliche Training birgt naturgemäß eine gewisse Gefahr, sich zu verletzen. Zu Verletzungen und Überlastungsschmerzen der Hände kommt es insbesondere bei beliebten Ballsportarten wie Volleyball, Handball und Basketball, aber auch beim Tennis, Golf oder Fußball. Ursache sind meist Abwehrreaktionen, einseitige Bewegungsabläufe – etwa durch wiederholte Schläge oder Schwünge – und Stürze. Menschen handeln bei Stürzen zur Abwehr instinktiv: Jeder setzt ganz automatisch Hände und Arme ein, um Körper und Gesicht vor einem Stoß oder Aufprall zu schützen.

Typische Verletzungen der Hände und Finger

Die Folgen können Stauchungen und Prellungen der Finger und Handgelenke, Verletzungen der Sehnen und Bänder, Sehnenscheidenentzündungen sowie Brüche der Mittelhandknochen oder des Kahnbeins sein. Typische Symptome sind Druckschmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen. Bei leichteren Beschwerden kann dann oft schon die geeignete Selbsthilfe zur Besserung führen. Die Experten des Steinbach-Talks – einem jährlich stattfindenden Austausch zwischen renommierten Sportmedizinern – empfehlen dafür eine Reihe von Maßnahmen. Im akuten Fall sollte die PECH-Regel angewendet werden: P wie Pausieren, E wie Eis (Kühlen), C wie Compressionsverband und H wie Hochlagern. Darüber hinaus kann ein natürliches Arzneimittel wie Traumeel Creme und Tabletten die Heilung beschleunigen. Pflanzliche Inhaltsstoffe etwa aus Arnika, Beinwell, Ringelblume, Sonnenhut und Zaubernuss können Blutergüsse und Schwellungen eindämmen, Entzündungen regulieren und somit die Regeneration fördern.

Meinung des Facharztes einholen

Setzt allerdings keine schnelle Besserung ein oder sind die Schmerzen und Bewegungseinschränkung sehr stark, sollte man sofort einen Facharzt aufsuchen. Denn typische Verletzungen wie etwa ein Kahnbeinbruch oder bestimmte Bänderschädigungen der Hand werden oft nicht gleich erkannt, da die Symptome zunächst nicht von einer Verstauchung oder Prellung zu unterscheiden sind. Wenn diese Verletzungen jedoch nicht gründlich diagnostiziert und entsprechend behandelt werden, können sie schlimmstenfalls irreparable Schäden zur Folge haben.(djd).

Foto: djd/Traumeel/Getty

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admin
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